magyarnyelvindogerman-german

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Über die Völkerschaft der Sueben

2026. augusztus 30. - Gelimtrtrddddd

Einleitung

Kulturgeschichtlich ist sehr wichtig, jene Völker kennen zu lernen, die in dem späteren Deutschland sich angesiedelt haben, wie ihre Sitten, welche sie mit sich gebracht haben, auch Populationsbewegungen, welche sich hin und her schiebten, damit wir wissen, unter welchen Gefahren sie ihr Blut und ihre Sitte und Gepflogenheiten mit sich gebracht haben, bei welchen Fährnissen sie sich gefährdeten, weil ihr Weg unter Gefahren voll Fährnissen war, damit wir wissen, wie dieser Weg ihre Sitten beeinflusste, wie diese Sitten später die Geschichte Deutschlands beeinflussten.

 

Der Name Suebe leitet sich, nicht wie einige meinen, von der Verb schweifen her und ab, weil die Sueben eine herumschweifende Lebensweise führten,sondern von dem deutschen Wort Sippe aus der indogermanischen Wurzel seu, bedeutet abgesondert, so kann man aus dem Name folgern, dass die Sueben in Sippen, in Clanen gelebt hatten, diese Sippen können dann aus 1000 oder mehr Häupter bestehen, man könnte sagen sie sind die Echteren, weil nach Strabo der Name Germane aus der lateinischen Sprache stammt, bedeutet der Echte, der Wahre, sozusagen der wahre Kelte, so kann der Suebe echter sein, als zum Beispiel der Cheruske oder der Sugamber, weil, wie wir es gleich bemerken werden, bei den Sueben kein Grundeigentum aufgekommen war. Der Stamm oder Völkerschaft der Sueben ist der weitaus grösste und kriegischeste unter allen Germanenstämmen, daher könnte sie Tacitus Hermionen nennen, weil dies- davon werden wir noch bei dem Namen Hermundur reden- solches bedeutet wie die Vielen, darum haben die Sueben die grössere Hälfte Germaninen inne und sondern sich in verschiedene selbständte und eigens bennante Stämme. Ihr Land verfügt über hundert Gaue,aus denen sie jährlich je Tausend Bewaffnete zur Kriegsführung aus ihrem Gebiet herausführen, während die Übrigen in der Heimat zurückbleiben, um sich und dem Heer die nötige Nahrung zu sichern. Im folgenden Jahr ziehen zur Abwechselung diese ins Feld, die anderen bleiben zu Hause. Auf diese Weise wird weder der Feldbau unterbrochen, noch die Kenntnis und Übung des Kriegswesens. Hier muss man den Gau anders verstehen, als bei den Helvetiern, welche vier Gaue haben, und in jedem Gaue leben um 80 000 Menschen, so kann man nicht berechnen wie viele Menschen in dem suebischen Gau leben, obwohl soviel sagen lässt, dass man die kampffähigen Männer errechnen kann, so beläuft die Zahl auf 200 000, aber es wäre zu wenig. Doch bei ihnen gibt es keine privaten und getrennten Grundstücke, und nicht länger als ein Jahr dürfen sie zur Bestellung an einem Platz bleiben. Dies legen Engels und sehr viele so aus, dass das zur Bestellung freigegebene Land unter den Anwohnern gewechselt wird, also gemein ist, weil gemein urspünglich bedeutet wechselnd, gegenseitig wechselnd, weil die Feldmarkung, je nach der Anzahl der Bebauer grösser oder kliener der ganzen Gemeinde gehört, als Gesammtbesitz, so werden die Acker zu welchselnder Benutzung von allen besetzt.Auch zehren sie nicht viel von Getreide, sondern größtenteils von Milch und Vieh und gehen oft auf Jagd; dieser Umstand speist sowohl durch die Ernährungsart als auch durch die tägliche Übung und Lebensfreiheit, weil sie von klein auf, an keine Pflicht oder Zucht gewöhnt, überhaupt nichts gegen ihren Willen machen, ihre Kräfte und erzeugt Menschen von gewaltiger Körpergröße. So haben sie sich daran gewöhnt, bei dem starken kalten Klimas ihres Landes keine Kleidung ausser Fellen zu tragen, die sehr klein sind und einen grossen Teil des Körpers unbedeckt lassen und in Flüssen zu baden. Mit Handelsleuten verkehren sie zwar, aber nicht aus Lust nach fremden Waren, sondern um Käufer ihrer Kriegsbeute zu haben.Keineswegs lassen sie den Import von Wein zu, weil durch diese Sache, so glauben sie, Menschen zum Ertragen von Strapazen verweichlicht und schwach würden. Die Sueben halten es für den grössten Ruhm der Völkerschaft, wenn ihr ganzes Gebiet weithin von Einöden umgeben ist, das beweise, dass viele Völkerschaften ihrer Macht weichen mussten. Daher sollen auf der einen Seite des Suebenlands ungefähr tausend Meilen Ackerland brach liegen. Auf der anderen Seite schließen die Ubier an. Ihre Art zu kämpfen ist; die einzelnen Reiter wählen sich aus der gesamten Truppe jeweils einen Fußsoldaten zu ihrem eigenen Schutz aus,welcher in die vorderste Linien gestellt wird. Auch die Zahl ist bestimmt- hundert aus jedem Gau. Ein Hundert nennen sie selbst die Mannschaft, und was ursprünglich eine abstracte Ziffer war, ist jetzt ein concretes Wort und ehrenvoller Name. In der Schlacht bleiben die Reiter mit diesen zusammen, ziehen sich zu diesen zurück; wenn es gefährlicher wurde, kommen sie zur Hilfe, wenn jemand aufgrund einer schwereren Wunde vom Pferd gefallen war, stellen sie sich um ihn herum; wenn man irgendwohin länger vorrücken musste oder ein schneller Rückzug geboten war, dann besaßen sie durch Übung eine so große Schnelligkeit, dass sie dem Lauf der Pferde gleichkamen, wenn sie sich an deren Mähnen festhielten. In den Reitertreffen springen sie oft von ihren Pferden und kämpfen zu Fuss, während die Tiere in Folge der Abrichtung auf demselben Punkt stehen bleiben, erfordern es aber die Umstände, so ziehen sie sich zu ihnen zurück. Durch tägliche Übung richten sie ihre einheimische Tiere so ab, dass sie die grössten Anstregungen ertragen können. Sich beim Reiten des Sattels zu bedienen gilt in ihren Augen für die grösste Schmach und Erbärmlichkeit. Eine Eigentümlichkeit dieser Völkergruppe ist das zurückgekämmte und in einen Knoten nach oben schräg geschlungene Haar. Dies unterscheidet den Sueben von anderen Germanen, den suevischen Freien vom suebischen Knechten, so ist zum Beispiel Chnodomar's Haar in der Strassburger Schlacht mit einem feuerfarbenem Band umwunden, er trägt die Mode der Sueben. Die Sueben bewohnen keine Städte, vermeiden sie, wie die Hunnen die Häuser gleich dem Grabe. Die anderen germanischen Stämme fürchten sich vor den Sueben, wie die nicht suebischen Stämme der Tenkterer und Usipetern, welche es sogar mit den Römern aufnehmen würden, nur vor den Sueben weichen müssen, weil bei den Sueben die Kriegsverfassung strenger war, das Zeichen davon ist die Sitte, dass der Suebe, wenn er den ersten Feind erlegt hatte, über dessen Leichnam Haar und Bart abschneidet. Sie bauen ihre Häuser nicht aus Steinen, sondern aus Holzen, weil sie sehr dicke Wälder, also Überfluss an Holz haben, so fügen sie dieses zusammen, passen es in einander und machen sich Hütten.

 

Die Völkerschaften der Sippen

 

Zu den Sueven gehörige Stämme sind: Hermunduren, Semnonen, Nemeten, Vangionen, Triboker, Markomannen, Quaden, Haruden,Narisker, Chatten, Langobarden, Marsigner, Buren.

 

Ariovist und die Markomannen bis Marbod

 

Wir sollten Ariovist für Markomannen halten, weil unter seinen Truppen auch Markomannen gewesen waren, damit eine Kontinuität zwischen Ariovist und Marbod bestehe. Die Markomannen sind auch Sueven, aber berittene Sueben in der Wahrheit, weil ihr Name entstammt aus dem deutschen Hauptwort Mähre(ungarisch marha, ló). Diese Markomannen führt Ariovist mit Triboken, Vangionen,Nemeten und Haruden, vor Cäsar''s Ankunft nach Gallien, über den Rhein,von den Arvarnern und Sequanern zu Hilfe gegen die Häduer gerufen, so ist diese germanische Invasion die dritte, oder wenn man die Kimbern und Teutonen zuzählt die vierte, aber abgesehen von den Aduatukern war dieser germanische Einfall in Gallien ohne bleibenende Folgen. Die erste germanische Invasion war die belgische,vielleicht im dritten Jahrhundert vor Cristus, die nächste war die tungrische(Eburonen) um die Mitte des zweiten Jahrhunderts vor Christus. Ariovist hat die Häduer und ihre Bundesgennosen bei Magetobriga mit einer Hinhaltestrategie geschlagen, daraufhin hat er von ihnen Geiseln stellen lassen, was für die Häduer demütigend war, der römische Senat hat darauf ihn als König der Sueben und Freund des römischen Volkes ernannt, aber wir wissen nicht, ob er wirklich ein König der Sueben war oder nur ein garazdīz( garázda, aus dem Wort Rast) oder ob die Römer so Einfluss in die suebischen Angelegenheiten erreichen wollten,damit dass sie einen Lehnsmann, Vasallen als König, eher Scheinkönig für die Sueben, wie bei später bei den Markomannen und anderen germanischen Stämmen, einsetzen wollten. Dieser Ariovist hatte eine breite Völkerschaft aus 120 000 Häuptern, welche nach seiner Niederlage in Gallien angesiedelt bleiben, wie die Triboken, Nemeten, Vangionen, damit ward Elsass schon vor den Alemannen suebisch. Dieser Ariovist hatte zwei Frauen, eine war suebischer Herkunft, die zweite keltischer, die Schwester des Königs Voccio, beide sterben nach der Schlacht gegen Cäsar. Ariovist nach seiner Ankunft hatte ein Drittel des Landes der Sequanern weggenomen, war dabei noch ein Drittel zu enteignen,um für die herbeistömenden Massen Wohnsitze und Bauland zu bieten, als Cäsar auf der Bildfläche erschienen ist, von den Häduer flehentlich gebeten gegen Ariovist vorzugehen. Es kam zu einer Schlacht - weil Cäsar fürchtete, dass die neuen Abteilungen der Sueben über den Rhein kommen würden, schon lagerten Sueben unter Celtikus nahe dem Rheine - ,wo die Sueben eine Niederlage erlitten hatten, dabei floh Ariovist auf einem Kahn über den Rhein und nach paar Jahren war er tot.

 

Marbod und die Markomannen

 

Wir wissen nicht viel über das Schicksal der Markomannen vom Tode Ariovist's bis Erhebung Marbod's zum König, so um 50 Jahre liegen im Dunkel, auch wissen wir nicht, ob Drusus' Feldzüge die Markomannen berührt hat oder nicht, aber ist wahrschanlich, doch schon, weil aus den Quellen hervorgeht, dass der junge Marbod als Geisel in Rom oder im Feld unter römischem Kriegsdienst, wie Armenius und Flavus, in Gefangenschaft gehalten wurde, aber weil er Geisel war, so könnte er königliches Blut in sich haben, obwohl die Quellen ihn als Privatmann bezeichnen, so könnte er garazdīz sein. Nach den Feldzügen des Drusus's und Tiberius's und nachdem er in die Heimat zurückgekommen war, versetzte er sein Volk nach Bohemum in die Mitte des erkynischen Waldes, um eine Einöde, nach suebischer Sitte, zwischen seinem Volk und den Römern zu errichten, damit sein Volk weit von den Römern in Sicherheit gedeihen könne, es war auch darum wichtig, dass damit die Römer keine Sueben in die Knechtschaft verschleppen konnten, weil wir wissen, dass unter Augustus die nicht suebischen Sugambern in Gallien angesiedelt wurden, aber auch Reste blieben von ihnen auch jenseitst des Rheines unter Melo. Aus mehreren Quellen haben wir eine Zahl, dass 40 000 Germanen weggeschleppt worden, wir wissen nicht, dass diese 40 000 die Sugamber waren oder Sueben, als Kriegsgefangene. Wenn wir hier sind, so müssen wir von dem erkynischen Wald reden, dessen Bedeutung hoch, erhaben ist, weil das Wort aus der indogermanischen Wurzel er-ár entstammt, so könnte das Wort auch ungarisch sein, wie der Flussname Árva, bedeutet schnell,rasch, aus dieser Wurzel stammt auch das ungarische Wort erdő(eredva). Die Römer schreiben zwar herkynisch, aber es ist falsch, weil bei den Römern ein h vor dem Wort gerät. Dieser Wald erstreckt sich von den Helvetiern in Gallien bis zu den Dacern in Dacie. In Böhmen angekommen unterwarf er Zumer,Butonen,Mugilonen, Sibiner, wahrscheinlich Reste der Boiier, damit keltische Völker, nicht wie einige meinen slawische, auch wurden zu seinem Bundesgenossen die Cotiner, ein keltisches Volk und errichtete seine Wehr(véru) und Burg Bojehemum( Bayerheim), aber ich denke ist es falsch, weil eben der Name des Landes, das die Markomannen bewohnt haben, Bayerheim war, seine Wehr könnte eher heissen Ermuntor. Die Ermundoren oder Hermundoren sind auch ein suebisches Volk, aber nicht abgesondert von den Markomannen, sondern selbst Markomannen. Ihr Name bedeutet grossen Hof, ungarisch umgeschrieben ármány udvar, der erste Teil des Namens besteht aus dem Beiwort erman aus der indogermanischen Wurzel er-ár, bedeutet gross, wie die Flut, der zweite Teil besteht aus dem Tor, was hier Hof bedeutet oder Wehr, so könnte aus dem Wort Ermundur gesehen auch das ungarische Wort udvar germanischen Ursprungs sein. So könnte es richtiger sein: in Bayereheim errichtet er Ermundur. Aus Bojehemum aus vereinigt er die suebischen Stämme, die Semnonen, Hermunduren, Langobarden, diese Völkerschaften werden ihm untertan, damit entsteht das suebische Reich, auch gegen die nicht suebischen Lygier geht er vor, in Schlachten unterwirft er sie, dann verfügt er über 70 000 Fussgänger und 4000 Berittene. Dieses Reich will dann Tiberius vernichten, er tüftelt eine Umgarnungsstrategie aus, ist im Begriffe das Reich Marbod's von zwei Seiten anzugreifen, als die Kriegstrompten in Pannonien ertönen,die den Aufstand in Pannonien verkünden, so wurden Tiberius's Absichten durchkreuzt, seine Pläne in die Tat umzusetzen, sonst würde er Marbod's Reich, wie er ahnte, vernichtet haben. Nach der Varusschlacht übersendet Arminius dem Marbod den Kopf des Varus's, der ihn zu Augustus weiterschickt, so lehnt er das Angebot des Bündisses mit Arminius ab, das hatte aber vernichtende Folgen, so ward der Samen der Zwietracht zwischen Armin und Marbod ausgestreut weil so die zwei grössen germanischen Mächte sich ins Haar gerieten. Die Langobarden und Semnonen schlossen sich an Armin an, so wurden sie Verräter an der gemeinsamen suebischen Sache, aber Inguimer, Oheim des Arminius's, tritt zu Marbod über. Es kam zu einer Schlacht zwischen Armin und Marbod, dabei erlitt Marbod eine Niederlage, verlor seine Macht, und flüchtete sich in das Reich der Römer, wo er später starb, weil seine Macht so sehr geschwächt wurde, dass im Jahr 18 Catwalda ihn überrümpelt und seiner Macht beraubt, aber Catwalda's Glück war nicht standhaft. Dieser Catwalda war aller Wahrscheinlichkeit nach ein Kelte, ein Cotiner, weil sein Name keltisch ist, germanisch wäre sein Name Haderwalter aus der indogermanischen Wurzel kat, welche Wurzel sich in den germanischen Sprachen zu hadu(ungarisch had) wandelt,ungarisch umgeschrieben wäre der Name hadvajda, so flüchtet er nach Erhebung Marbod's nicht zu den Goten, sondern zu den keltischen Cotinen. Ein Jahr später, im Jahr 19 unterkriegen die Hermunduren, welche wie gesagt auch Markomannen waren, unter Vibilius Catwalda und auch Catwalda entrann in das römische Reich.

 

Suebische Stämme von Marbod bis zu den und in den markomannischen Kriegen.

 

Chatten

Ich möchte auch die Chatten für Sueben halten, weil als Cäsar das zweitemal über den Rhein gegangen war, so schrieb er, zogen sich die Sueben bis zu den Grenzen der Cherusker zurück, wo die Cherusker und die Sueben der erkinische Wald scheidet. Die Cherusker lebten über den Chatten, so können die Chatten nur suebisch sein. Aber das Problem damit wäre, dass auch der fränkische Bund damit suebischen Ursprungs wäre, weil wir von Tacitus wissen, dass die Bataver chattisch sind, die chattisch aber suebisch, so wissen wir auch, von Zosimus, dass die salischen Franken Bataver sind, welche aus ihrer Heimat die Sachsen, oder die Chamaver weggejagt hatten. Von den Chatten wissen wir das Meiste von Tacitus, so, dass ihre Stärke in dem Fussvolk liegt. Im Jahr 14, vor dem Sturz Marbod's, während des Straffeldzuges Germanicus's überfällt Germanicus die Chatten, verbrennt ihr Hauptort Mattiacum, in dem darauf folgendem Jahr bekriegt er nochmals die Chatten, damals war der Haupt der Chatten Arpus. Wir wissen in dieser Zeit über noch einen Stammesfürst, namens Actumer, Schwiegervater des Flavus's. Im Jahr 16 unternimmt Germanicus noch einen Feldzug gegen die Chatten, dann hören wir 50 Jahre lang nicht mehr über die Chatten, sie tauchen wieder während des Civilis's, des Batavers, Aufstandes auf, indem sie Mogantiacum belagern, im Jahre 69, oder besser zu sagen, sie kommen für eine schmale Notiz auf, dass um das Jahr 40 Sulpicus Galba die Chatten besiegt. Die nächste Notiz ist um das Jahr 85 datiert, als Domitian die Chatten unterkriegt, um dieselbe Zeit vertrieben die Chatten Chariomerus, den König der Cherusker, dann hören wir über die Chatten 100 Jahre lang nichts mehr, als sie um das Jahr 170 während des Markommanenkrieges in die Provinz Germanien und Rätien einfielen.Die letzte Notiz über sie stammt von Gregor von Tours, als der Franke Arbogast und auch römischer Feldherr um das Ende des vierten Jahrhunderts einen Feldzug gegen sie gestartet hat, danach verschwindet ihr Name aus der Geschichte, tauchte dann in dem Jahr 774 nach der Chronik von Fredegar wieder auf, als die Sachsen in Hessen eingebrochen waren.

 

Langobarden

 

Wir wissen nicht vieles zwischen der Zeit, als sie auf den beiden Ufern der Elbe angesiedelt gewesen waren, und der Zeit der Völkerwanderung, aber wir müssen sie als Sueben betrachten, weil Strabo sie für Sueben hält. Als Drusus und Tiberius in Germanien eingedrungen waren, entrannen die Langobarden auf die gegeüberliegende Ufer der Elbe, weil sie eine Schlappe gegen die Römer erlitten hatten, später setzten sie den Italicus, den Sohn von Flavus, der Bruder des Arminus's, wieder auf seinen Thron, dann brechen sie um das Jahr 166 in das römische Reich ein. Wir wissen nur so vieles über die Langobarden, bis Paulus Diaconus ihre ruhmreichen Taten abschreibt.

 

Hermunduren

 

Die Etymologie ihres Namens haben wir schon durchgesprochen, so waren die Ermunduren die Menschen von der grossen Burg, vom grossen Hof, deren Wohnsitze an der Quelle der Elbe angefangen bis zu der Donau hin erstreckten, da an der Donau hielten sie regen Handelsverkehr mit den Römern auf, ihnen war erlaubt, auf die jenseitigen Ufern zu gehen und die römischen Märkte zu besuchen. Wie wir schon erwähnt haben, so standen sie unter Marbod und in der Wirklichkeit waren sie auch Markomannen, aber von ihrer Geschichte ist wenig bekannt. Ihr König, Vibillius, im Jahr 19 stürzte Catwalda, sie haben an dem markommanischen Krieg teilgenommen, aber frühere und spätere Geschichte ist unbekannt, einige meinen, weil sie näher dem römischen Wall waren, so stürzten sie die römische Macht in dem Zehntland und eroberten es, so sollten wir die Geschichte der Alamannen als eine Fortsetzung der Geschichte der Ermunduren auffassen.

 

Semnonen

 

Diese Semnonen haben soviele Gauen wie die Sueben, nämlich 100, nach dieser Übereinstimmung könnten diese Semnonen die Sueben sein, die in den Quellen nur als Sueben hervorkommen, aber es ist ungewiss. Sie besitzen heilige Haine,und sie meinen, dass der Ursprung der Sueben dort sei, darum heilig, dort treffen sich Abgeordnete von Völkerschaften, um zu opfern. Ihr König und ihr Weib, Mafnos und Ganna, waren Gäste bei Domitian. Ist ungewiss, ob die von den Römern geschlagenen Logionen um 278 Semnonen waren oder nicht, der Name ihres Königs Semnon spricht dafür, aber könnten auch Alamannen oder sogar Markomannen sein.

 

Markomannen und Quaden

 

Wir wissen nicht viel über die Markomannen nach der Zerstörung des Reiches Marbods bis zu den markomannischen Kriegen, nur soviel, dass ihre Könige sie aus dem Geschlecht Marbod's bekommen, wie die Quaden des Tudrus. Um 85 besiegten die verbündeten Markomannen und Quaden Domitian.

Quaden

 

Es scheint, als ob die Quaden ab der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts die Hauprolle gegenüber den Markomannen übernommen hätten, weil die Quellen sich eher mit den Quaden beschäftigen, die Markomannen werden auf den zweiten Platz zurückgedrängt. In dem ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts war ihr König Vannius, der ein Klientelkönig gewesen war und von seinen Neffen Sido und Vangio mit Unterstützung des Ermundurenkönigs Vibillius gestürzt worden war. Dann hatten sie vermutlich ihre Könige aus dem Geschlecht des Tudrus genommen, wie Tacitus erwähnt. In der zweiten Hälfte berichten die Quellen über Sueven, aber wegen der Lage des Wohnsitzes der Quaden können diese Nachrichten Bezug nur auf die Quaden nehmen, so kämpfen diese Quaden, die in den Quellen nur Sueben sind, gegen Lygier in Mösien um das Jahr 80 und diese Quaden verbündeten sich mit den Jazygen. In den markomannischen Kriegen verbündeten sie sich mit den Markomannen, drangen in das römische Reich bis Aquieleia vor und zerstören auch Opitergium um das Jahr 170, dabei stiessen sie mit den Römern zusammen, und der regierende König der Quaden fand ihren Tod in dieser Schlacht. Danach entbrennt der markomannische Krieg, Marc Aurel fegt sie aus Pannonien raus, dabei verliert er nach den Quellen auch Schlachten gegen die Markomannen, dann steigt er über die Donau um auf heimischem Boden die Quaden und die Markomannen heimzusuchen. Von damals haben wir Nachrichten über zwei markomannischen und über zwei quadischen Könige erhalten, als der Krieg entbrannt war, war der König der Markommanen Ballomer, aber richtiger Balamir, wie der Hunne oder der Franke Gundovald, der von König Gunchtram als Balamir gespottet ward, der andere König, sicher, weil Balamir gestroben war, war Marcomer. Nach dem Tod des Quadenkönigs unter Aquieleia stieg Furtius auf den Quadenthron, aber er ist auch bald gestorben, nach ihm bestieg den Thron Ariogaiso, der mit Marc Aurel über Friedensverträge verhandelte. Am Anfange des Krieges bekriegte Marc Aurel die Markomannen und Viktofalen zusammen, dann folgten darauf die Quaden, über sie und über eine Schlacht mit ihnen besitzen wir eine Geschichte. Die Römer wurden auf quadischem Boden von Quaden umschlossen, die Römer vor der Dörre hatten nichst zu trinken, waren am Durst zu sterben, dann während einer Schlacht mit den Quaden fing es zu regnen an, sie schluchten das Regenwasser mit Blut. Den Ausgang dieser Schlacht(173) kennen wir nicht, nur sovieles, dass die Schlacht vermutlich auf quadischem Terrain hervorgegangen war. Auf diese Schlacht kamen die Freidensverträge und Friedensverhandlungen, woher die Markomannen ausgeschlossen wurden,dabei wurde eine Auflage für die Quaden gemacht, dass sie keinen Verkehr mit den Markomannen pflegen dürfen,die zweite Auflage war die Herausgabe der mitgeschleppten Gefangenen, deren Zahl zuerst 13 000 war, dann 50 000, dieser Umstand ist wichtig, weil, zwar die Gefangenen zurückgegeben worden, die Bewegung von Populationen sichtbar wird. Dies gefiell den Quaden nicht und rebellierten sie unter dem König Ariogaiso, daraufhin liess ihn Marc Aurel töten, um die Gemüter der Quaden abkühlen zu lassen. In den Gebieten der Markomannen und Quaden um 177 wurden vorgeschobene Posten und Läger errichtet, um wie einige Quellen berichten, diese Gegenden zu Provinzen zu wandeln, vermutlich tief ins Land, weil die Quaden zu ihren Brüdern, zu den Semnonen auszuwandern wünschten, aber diese Wanderung wurde von den vorgeschobenen Posten verhindert, darauf war der zweite markomannische Krieg ausgebrochen welcher von 178 bis 180 währte. Während des Markomannenkrieges siedelten sich um 3000 Narisker auf römischem Boden an.

 

Die Markomannen und Quaden in dem dritten und vierten Jahrhundert

 

Wie in dem vergangenen Jahrhundert wissen wir über die Markomannen nicht viel, mehr aber über die Quaden, so besteht dieses Verhältnis auch in den nächsten Jahrhunderten. Wir wissen nur über die Markomannen, dass sie die Vandelen oder umgekehrt die Vandalen die Markomannen bekriegt hatten, nur sovieles wissen wir, dass diese zwei Völkerschaften sich geschlagen hatten um das Jahr 210, und die Markomannen um das Jahr 254 in Pannonien eingebrochen waren, weil die Quellen stets über Sychten, Germanen oder Sueben sprechen, aber wenn ein barbarisches Volk in Pannonien oder Noricum oder Mösien einbricht, so sollten diese Markomannen oder Quaden sein. Ich meine, dass eine Notiz von Zosismus um das Jahr 260 könnte über die Markomannen oder Quaden Nachricht geben; ungewisse germanische Völkerschaften sind bis Rom vorgedrungen. Wenn wir dabei als Vorlage die markomannischen Kriege benutzen und Analogien stellen, nämlich, dass im Jahr 170 die Markomannen und Quaden bis Aquieleia gekommen waren, so könnten diese Germanen, die auf Streifzügen waren, Markomannen und Quaden sein. Eine andere Nachricht besagt, dass Germanen bis Ravenna vorgedrungen waren, vielleicht vor 260. Vielleicht sprechen die zwei unterschiedenen Quellen über denselben Streifzug: zuerst um 254 brechen Markomannen und Quaden in Pannonien und in Noricum ein, dann streifen sie weiter, bis Ravenna um das Jahr 257 und um 260 dringen sie bis Rom vor. Nach den Quellen Scythen brechen um das Jahr 271 in die Provinz Pannonien ein, aber wegen der Lage der Dinge können diese Scythen nur Markomannen oder Quaden sein, sie verlieren dann eine Schlacht gegen den Kaiser Aurelien, und werden über die Donau zurückgedrängt. Von den Quaden kennen wir nun einen einzigen Namen eines Königs im dritten Jahrhundert, namens Gabajomar, den Caracalla lässt meuchlerisch töten, um das Jahr 211. Das nächste Lebenszeichen, das die Quaden von sich geben, fällt in oder um das Jahr 355, also 100 Jahre später, nach der Notiz von Zosimus trifft Constantius Vorkehrungen gegen die Quaden, aber diese Notiz muss mit einer anderen Notiz ergänzt werden, mit der von Ammienus Marcellinus, nach der die Quaden Pannonia Valeria um das Jahr 355 verwüsteten und die Sueben in Rätien eingebrochen waren. Die zwei Notizen müssen wir mit einer anderen Geschichte von Ammianus Marcellinus zusammenfügen, so ist der Ablauf der Geschichte: Constantius hatte durch Kundschafter gehört, dass die Quaden unruhig zu werden anfiengen, daraufhin traf er Vorkehrungen, zum Beispiel verstärkte er die Truppen und Verschanzungen an der Donau, aber umsonst, half nicht, die Quaden brachen sowieso ein. Constantius hatte sich nicht verteidigt, wenigstens geht es aus den Quellen hervor, und war nich über die Donau gegangen, wie um das Jahr 359. Die Geschichte im Jahr 359 läuft ganz genau ab, wie die vorherige, weil wir mit dieser Geschichte die vorherige ergänzt haben; Constantius hatte gehört, dass die Quaden unruhig zu werden anfiengen, daraufhin ging er über die Donau, nach ein paar leichten Treffen boten die Quaden und Sarmaten Friedensvortäge an, die Constantius annahm, dann erschienen die Könige der Quaden und Sarmaten. Einerseits erschien Arahar, ein König von Quaden und Sarmatan, andererseits Vitrodor, der Sohn des Königs der Quaden, Viduar, die einen Frieden mit den Römern schlossen, aber einen nachteiligen, wie es wir aus dem nächsten Krawall ersehen werden, weil es scheint, dass die Römer sich vorgeschoben hatten, also auf quadischem Boden Läger und Posten zu bauen angefangen hätten, wie nach dem ersten markomannischen Krieg, daher brach ein Aufstand um das Jahr 373 aus, nachdem der König der Quaden, namens Gabinus, während er sich im römischen Lager aufhielt, bei einem Gastmahl, um sich wegen der vorgeschobenen Posten zu beklagen, meuchlerisch ermordet wurde. Ihnen schlossen sich die Sarmaten an, vernichteten die Legionen, aber endlich that ihnen Theodosius Einhalt. Im Jahr 375 war Valentian über die Donau und verwüstete die Länder der Quaden.

 

Die Alamannen

 

Um 211 oder 213 war zum Erstenmal der siegreiche Name der Alamannen ertönt, als Caracalla über den Rhein ging und am Main die Alamannen schlug, aber so, dass er sie zu Bundesgenossen und zu seinen Leibwächtern gemacht hatte, sogar fing er an, sein Haar so zu tragen, wie die Alemannen. Zwar schreiben einige Historiker, dass die Alamannen aus allerlei Volk entstammen, aber wir betrachten ihre Geschichte, als eine Geschichte der Fortsetzung der Ermunduren, die wahrscheinlich den römischen Wall durchbrochen und das Zehntland erobert hatten. Die Etymologie ihres Namens ist ungewiss, einige sagen, dass der Name sich von dem Wort Alle ableite, weil die Alamannen aus vielen Völkerschaften entsanden seien( aber hauptsächlich aus Sueben), aber wenn der Name Markomann nicht aus dem Wort Mark, sondern aus der Mähre entstanden ist, so könnte sich ihr Name aus der lateinischen Alae(deutsch die Ala) herleiten, oder wäre die dritte Möglichkeit, dass die Alamannen in der Wirklickeit Alamannen sind, so bedeutet al jenseits, so die jenseitigen Menschen, aber könnte sein, dass so sie die in der Mitte(megye) lebenden Menschen zwischen römischen Städten und Festungen in dem Zehntland sind. Nach 211 oder 213 tauchten sie unter Severus Alexander(222-235) wieder auf, als sie über den Rhein gegangen waren und die dort stehenden römischen Legionen geschlagen hatten dann fingen sie an, die gallischen Gebiete und Städte zu plündern und zu verswüsten. Zwar war Alexander über den Rhein gegangen, aber er musste den Frieden von den Alamannen mit Geld und Subsidie erkaufen. Maximinus Thrax hatte um das Jahr 236 die in den Quellen nur als Germanen Genannten jenseits des Rheines angegriffen, die wahrscheinlich Allemannen waren. Unter Gallienus(253-268) verwüsteten die Alamannen Gallien, vielleicht mit diesem Ereignis kann man die Geschichte aus einer anderen Quelle verbinden, namens von Gregor von Tours, als der Alamannenkönig Chrokus Gallien durchzog und verwüstete, sogar bis Arverne gedrungen war, bis dahin streifte er, aber wurde in Arles ergriffen und endete durch das Schwert, aber berichtet Zosimus, dass Gallienus um die Jähre 255 mit Germanen, nach 260 mit Alamannen hatte es zu tun. Aurelius Victor berichtet dass um das Jahr 268 ein alamannisches Heer von angeblich 100.000 Kriegern die Grenze durchbrach und tief in römisches Gebiet einbrach, daraufhin schlug sie Claudicus Gothicus. Um das Jahr 271 datieren einige den Einfall der Juthungen in das römische Jahr, aber wir haben schon diesen Einbruch unter die Markomannen eingestuft, aber es könnte sein, dass noch ein Einbruch seitens der Juthungen stattgefunden hatte, oder die Juthungen sind Markomannen oder Quaden, aber Zosimus erwähnt eine Schlacht um das Jahr 271 gegen die Alamannen. Unter Probus's Regierung(276-282), während die Alamannen den römischen Wall durchbrechen, streifen und plündern sie Gallien, nach einer kurzen Notiz wurde aber Gallien von ihnen gesaubert. In dem Jahr 298 verlieren die Alamannen eine Schlacht bei Langres gegen Constantin. Ab der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts haben wir mehr Nachrichten über die Alamannen, unsere Quelle ist Ammienus Marcellinus,der als Quelle mit Cäsar oder Tacitus gleichkommt,so können wir die Alamannen besser kennen lernen. Im Jahr 352 hatte Chnodomar den Usurpator Decius besiegt, darauf begann er Gallien zu plündern, zu verwüsten, und mit seinen Raubhorden zu durchwandern, weil kein Hinderniss sich in seinen Weg gestellt hatte, dabei zerstörte er Agrippina(Köln), nahm Augustudunum, Argentoratum, Taberna, Saliso, Mogantiacum ein,schweifte tief ins Gallien, bis in dem Jahr 356 Julian aufgetaucht ist, konnte er sein Unwesen treiben, aber vorher musste Constantinus einen Feldzug gegen den Breisgau unternehmen, welchen zuerst die Notitia Dignitatum in dem Jahr 395 erwähnt, aber nur mit Hilfe der Schilderung von Ammian Marcellinus können wir ihn besser lokalisieren und mit Königen verbinden, welche damals Vadomar und Gundomar waren,Brüder, gegen diese Contantius eine Schlacht bei Rauracum, welche Stadt gegenüber dem Breisgau liegt, gefochten hatte, dann ging er über den Rhein und schloss Frieden und Bündnis mit Vadomar. Im Jahr 355 erhoben sich auch die Lentienser aus dem Linzgau, überfielen die römischen Grenzprovinzen, Rätien, auf die Nachricht darauf mobilisierten sich auch die Römer, es kam zur einen Schlacht, welche die Römer unter Arbatio verloren, dann kam es zu einer zweiten Schlacht, wo die Römer das Feld als Sieger verliessen. Der römischer Staathalter,Silvanus, der Franke ist den alamannischen Plünderungen gegenüber ratlos, auch schlägt er Schlacht gegen die Alamannen, aber der Erfolg war unentschieden, dann musste er sich wegen der Ränken auf dem kaiserlichen Hofe zum Kaiser aufwerfen, dies war für die Verteidigung gegen die Alamannen unerspriesslich. Im Jahr 356 tauchte also Julian auf, dessen Vordringen auf gallischem Boden die Alamannen mit ihren auf Streifzüge herausschwärmenden Räuberbanden aufzuhalten versuchten, so kam es während des Zuges Julians zu mehreren kleineren Schlachten; in Auxerre, Decampagi, als die kleinen Plänkerein unentschieden warden, versuchten die Alamannen das Winterlager von Julian zu bestürmen, aber erfolglos, dann griffen die Läter, ein alamannischer Stamm, Lugdunum an. Für den nächsten Feldzug gedachte Julian alles vorzubereiten, um die Alamannen aus Gallien herauszuschieben und hrauszufegen und begann seine Offensive gegen die Alamannen, während er sie aus zwei Seiten zusammenzuklemmen versuchte, dabei kam es zu Inselschlachten auf dem Rhein, aber der Erfolg blieb aus, weil die Alamannen Barbatio zur Flucht getrieben hatten, so war genug Platz, damit im Jahr 357 Chnodomar und sein Heer über den Rhein setzen konnten, und ihren Angriff begannen, dabei entstand ein Aufruhr in dem Breisgau und Gundomar getötet wurde, weil er das Bündnis mit den Römern bewahren aber sein Volk an der Schlacht teilnehmen wollte, so erschienen bei der Stadt Argentoratum die alamannischen Könige; Cnonodomar, Verstralp,Urius, Ursicinua, Suomar, Hortar, Serastis mit ihrem Heer unter der Befehlsgewalt Chnodomar und Agenarich, wo es zu einer Schlacht kam, welche die Alamannen verloren, nach Ammienus Marcellinus starben um 6000 Alamannen. Nach der Schlacht sahen sich die Alamannen von einem römischen Angriff gefährdet und Julian rückt über den Rhein bei Mogantiacum,gegenüber dem Rheingau, ins alamannische Gebiet ein, um die Frucht des Sieges zu ernten, in das Land des Suomars und Hortars, einige Alamannen werden über den Main fortgejagt, aber ein Frieden für 10 Monate geschlossen.Auch im Jahr 358 geht er über den Rhein in das Gebiet des Hortarts. In dem nächsten Jahr 359 ging Julian bei Mogantiacium wieder über den Rhein in den Rheingau, den Gau des Hortars und Suomars, aber jetzt rückt weiter, fing an, die Gaue von Macrian und Hariobaud zu verwüsten und zu plündern. Julians letzter Unternehmung gegen die Alamannen war im Jahr 361, nachdem Vadomar vom Breisgau den römischen Feldherr Libito, anscheinend auf Befehl von Contantius, geschlagen hatte, daraufhin bekriegte Julian Vadomar jenseits des Rheins und nimmt ihn gefangen, dessen Name bei Zosimus falsch geschrieben ist, nämlich Badomar. Bis Julian lebte, wurden die Alamannen von seinem Ruhm in Schranken gehalten und benahmen sich ruhig, dann plötzlich erschall im Jahr 366 der alamannsiche Kriegsgeschrei und fangen die Alamannen an Gallien zu plündern und zu durchstreifen, bis der berühmte Franke Charietto gegen sie mit Herulern und Batavern gerückt war, aber er verlor die Schlacht und sein Leben, dennoch konnten die Alamannen endlich zum Halt gemacht werden und auch sie erlitten eine Niederlage, wahrscheinlich könnten diese Alamannen Breisgauer sein, so unter Vadomar und seinem Sohn Viticab stehen, weil später wurde Viticab von den Römern meuchlerisch getötet, dann setzt Valentinian über den Rhein( dabei wurde die berühmte Bissula gefangen genommen), um wahrscheinlich den Breisgau zu behelligen, aber um diese Zeit im Jahr 370 schlich Rando über den Rhein, wahscheinlich aus dem Rheingau, um Mogantiacum zu plündern.Um diese Zeit beunruhigt auch Macrian, der Gaukönig von den Bucinobanten, wahrscheinlich um die Gegend von Wetereiba(ein Gau) die gallischen Gegenden, darum wollte Kaiser Valentinian mit den Burgunden gegen ihn vorgehen, die Alamannen und Macrian von zwei Seiten zu umklammern, die Burgunden hatten auch ihren Dienst getan, nur Velantinians Unterstützung blieb aus, so verpuffte der burgundische Angriff, aber später versöhnte sich Valentinian mit Macrian und that ihn zu seinem Feldherr, dann starb Macrian gegen den Franken Mellobaudes, weil Macrian zu tief in das fränkische Gebiet streifte.Während der Orient im Jahr 378 von den Goten in Schrecken gesetzt wurde, erhoben sich wieder die Lentinenser und brachen in Rätien ein, aber sie wurden zurückgeschlagen, dann sammelten sie mehr Leute, an der Zahl um 40 000 Männer, aber der König der Franken und römischer Feldherr Mallobaudes hatte sie aufgehalten, so errung er einen Sieg über die Alamannen und ihren König Priarius. Während des Feldzuges Valentinians nach dem Orient, um Valens gegen die Goten Hilfe zu leisten,war er bei dem Bodensee abgebogen, um über die Alamannen herzufallen, die auf ihre befestigten Wehre zurückzogen, dort wurden sie belagert, nach einigen kleineren Plänkeleien ein Frieden vereinbart, wobei sie ihre junge Mannschaft für römischen Dienst anboten, und tatsächlich war, wie Ammienus Marcelinus erwähnt, bei den Römern eine alamanische Legion, so waren Agilo und Scudilo hochrangige Feldherren, aber der Regel nach waren die Franken die Verbündeten der Römer, die Alamannen die Angreifer.

 

Der Zusammensturz der römischen Verteidigung Noricums

 

Wir wissen von Paulinus von Mailand, dass Bischof Ambrosius versucht Fritigil, Königin der Markomannen, zu überzeugen, dass sie ihren Mann überrede, mit den Römern Frieden zu schliessen. Der Vertrag wurde abgeschlossen, und die Markomannen wurden zu Verbündeten der Römer, dafür im Gegensatz am Ende des dritten Jahrhunderts bekamen sie den Wiener Becken, dort dürften sie sich ansiedeln, damit war der Weg zu dem späteren Bayern geebnet. Wir wissen nicht, ob von den Klientelstaaten von Marbod oder Vannius in Pannonien etwas geblieben war, wenn schon, so war dies die dritte Ansiedlung von Markomannen in Pannonien. Seit 450 fing die Verteidigung Noricums zu bröckeln an und viele Völkerschaften tummeln sich da, die Provinz verwüstend und plündernd zu durchwandern, worüber wir näheres von Eugipp wissen, indem er das Leben des heiligen Serverins schildert, dessen Werk eine herüberragende Quelle über die Völkervanderung in Noricum ist, aber besser wäre, wenn es mehr um die Germanen handelte, als um das Christentum. In dem Werk über das Leben des heiligen Severins können wir sehen, wie die äussere Verteidung von Noricum zerfällt, dann wird das innere Land geplündert, was man ohne die christliche Zutat so begreifen könnte, als ob Severin stets auf der Flucht vor den Barbaren wäre, so könnte ein hervorragendes strategisches Spiel daraus gemacht werden. Was wir über den Zerfall Noricums in dem Zeitraum von 470 bis 488 wissen ist folgendes: am Anfang der Geschichte ward nach dem Weggang Severins aus der Stadt die Grenzstadt Austurius eingenommen, aber wir wissen nicht, um welche Barbaren es handelt, es könnten Rugier oder Markomannen gewesen sein, weil später die Grenzstadt Favianus rugisch wurde, aber Markomannen haben sich um Vindabona und Carnuntum angesiedelt, weil aber Severin mit den Rugiern in guten Verhältnissen zu sein schien, so sagen wir, dass dies ein Vormarsch der Markomannen gewesen sei. Nach dem Fall von Austurius war Severin nach Camagenis gegangen, wo auch Barbaren lebten, dort eine barbarische Besatzung war, aber wir wissen nicht, ob es wirlich barbarisch war oder nicht, wenn schon, so ist die Frage, was für welche Barbaren haben diese Stadt erobert, die, nachdem ein Erdbeben die Stadt erbeben gelassen hatte, ob des Ungewöhnlichen erschracken und gegenseitig sich töteten. Dann ging Severin nach Favianus, wo auch Barbaren erschienen und das Weichbild der Stadt plünderten, welche Barbaren nur Rugier gewesen sein könnten, da später Giso, des Rugierkönigs, namens Feva, Weib auf der gegenüberliegenden Ufer der Donau bei Favianus auftauchte und Römer als Leibeigene fortzuschleppen dachte, was zwar später Severin zu verhindern versuchte, und es gelang auch ihm; die Fortgeschleppten wurden zurückgegeben, aber es ist ein wichtiger Umstand, weil wir so die Bewegung der Populationen ersehen können. Auch Scamerer auftauchten, welcher Name germanisch Räuber bedeuet, und schleppten Menschen fort. Wegen der für Dienst als Leibeigene Weggeschleppten besitzt Österreich und Bayer eine weibliche Population mit schwarzen Augen, ähnlich wie in Köln, so schadet sich nur Giso, ihr genetisches Material weniger kann sie nur weitergeben. Dann begannen verschiede Völker in Noricum sich tummeln, so zum Beispiel; die Goten erobern Tiburnia, die Hauptstadt von Noricum, dann ein wichtiger Umstand, dass die Alamannen unter König Gibuld beunruhigen das Standlager Batavis( wo wahrscheinlich Bataver stationiert waren). Dieser Name ist wichtig, weil wir in dem fünften Jahrhundert über die Alamannen nur weniges kennen, wahrscheinlich war König Gibuld kein Gaukönig mehr, sondern König der allen Alamannen.Nach Gibuld's Streifzügen erschienen auch die Heruler und zerstörten Ioviacum, dann griffen wieder die Alamannen an und bedrohten die Stadt Quintanis, deren Anwohner sich zum Auswandern nach Batavis schickten, aber inzwischen kam es zum Zusammenstoss zwischen den Alamannen und den Anwohnern. Auch die Sueben, wahrscheinlich Quaden unter dem König Hunimund erschienen auf dem Feld und zerstörten Batavis. Dann müssen sich auch die Flüchtigen aus Quintanis und die Einwohner aus Batavis nach Lauriacum begeben, dorthin flüchten, welche aber nicht entronnen waren, die von den hereinbrechenden Thüringen niedergeschlachtet wurden. Darauf schwärmten unbestimmte Germanen um Lauriacum und bedachten es zu belagern und zu erobern, was schief ging, aber am Ende versuchte König Feva die Belagerung aufzuheben, und die Population nach Favianus umzusiedeln, welches Gebiet sein war. Odoacker fieng mit Feva einen Krieg an, den Feva verlor und Odoacker schleppt Feva und Gisa nach Italian. Nachdem der Rugerkönig weggeschleppt gewesen war, stieg sein Sohn, Friedrich auf den Thron, den Odoacker wieder durch seinen Bruder Onoulf bekriegt hat, der Friedrich unterkriegt. Friederich floh zu Theoderich, dem König der Ostgoten, dann räumt Odoacker Noricum und siedelt die Römer nach Italien um. Was diese zwei Begebenheiten betrifft, so bleibt zwei Frage: ob Friedrich mit Volk und Heer zu Theoderich geflohen war oder nicht, so hätten die Rugier Theil an der Etnogenese der Bayer? Aber es ist zweifelhaft, weil Odoacker einen Teil der Rugier mit Feva ung Giso nach Italien mit sich genommen hatte, dann rückten die Langobarden nach der Flucht Friederich's in das Gebiet der Rugier ein. Wegen der schwarzäugigen Weiber in der Population in Bayer und Östereich hätten auch die Römer Teil an der Ethnogenese der Bayer? Wahrscheinlich schon, aber nur als weggeschleppte Leibeigene, deren Nachkommen nur in der weiblichen Linie überlebt haben.

 

Währenddessen in Hispanien

 

Im Jahr 406 durchbrachen die Vandalen, Sueben und Alanen den römischen Limes und setzten über den Rhein, dann im Jahr 409 gehen sie über die Pyrenäen nach Hispanien. Es ist sehr wichtig über die hispanischen Sueben zu reden, weil, wie wir oben ihre Art beschrieben hatten, die Sueben ihre Eigenart und Gepflogenheiten so wie ihr Blut nach Hispanien brachten, um zur Ethnogenese der Portugalen beizutragen. Unter Gefahren gefährdeten sie sich um ihr Ziel zu erreichen, in Hispanien sich niederzulassen, so ist es sehr wichtig ihre Fährnisse kennen zu lernen, durch welche sie in unbekannten Gegenden fuhren. Auch in Hispanien wie in Noricum tummelten sich die germanischen Völkerschaften, und auch diese Ereignisse dort ähneln ein wenig einem strategischem Spiel vermengt mit Monopoly.Ob um welche Sueben handelt es hier? Ich meine, dass diese Sueben die alten Semnonen sind, die von der Elbe südlich weggewandert waren, um sich im Jahr 406 über den Rhein zu setzen, so ist die Geschichte der hispanischen Sueben eine Fortsetzung der Semnonen. Auf dieser Strecke unseres Weges sind unsere Wegweiser, Gewährsmänner und Quellen, Hydatius, Jordanes und Isidor, zwar hat der Letztere den Hydatius abgekupfert.Im Jahr 411 waren die Barbaren willens, Frieden zu schliessen und die Ländereien wurden unter ihnen verlost, um sich niederzulassen; die Vandalen erlosten Gallicien, die Sueben denjenigen Teil von Gallicien, der an der westlichen Ufer des Ozeans liegt, die silingischen Vandalen Baeticien. Die Plagen überlebenden Hispanen in den Städten und Festungen unterwarfen sich der Macht der über die Ländereien herrschenden Barbaren. Es scheint, dass die Sueben einen Friedensvertrag mit den Römern und Gallaeciern geschlossen hätten, weil sie sich danach 20 Jahre lang, wie es aus den Quellen ersichtig ist, ruhig benommen hatten, das heisst, dass sie keine Kriege geführt hatten, ausgenommen bis dem Jahr 419, nachdem Animositäten und Streitigkeiten unter dem König der Vandelen und dem König der Sueben Hermeric ausgebrochen waren, umschlossen die Vandalen die Sueben in den erbasischen Gebirgen, aber im Jahr 420 unterliessen die Vandelen unter dem Druck des hispanischen Comes die Umschliessung der Sueben, nachdem im Jahr 418 die Goten den über die Vandeln und Sueben herrschenden Alanen solchen Verlust herbeigeführt hatten, dass die manchen Überlebenden sich nach dem Tod ihres Königs, Addax, unter den Schutz des Vandelenkönigs Gunderich gestellt haben.Die Goten unter Wallia schliessen um das Jahr 415 ein Bündnis mit den Römern, namens mit dem Comes Constantinus, der sie nach Hispanien geschickt hatte,Constantinus rief die Goten nach Gallien zurück, so wurde ihr Feldzug unterbrochen und ihnen wurde Aquitanien von Tolosa bis dem Ozean hin zur Niederlassung verliehen. Im Mai des Jahres 429 verliess der König Gaiserich mit all seinen Vandelen samt ihren Familien Hispanien und ist von dem Ufergebiet von Beaticien nach Mauritenien und Africa übergesetzt. Noch vor der Hinüberfahrt wurde er gewarnt, dass der suebische Heremigarius auf seinem Weg die nachbarlichen Gebiete plünderte, so kehrte er mit einigen Männern um und folgte ihm nach Lusitanien. Nicht weit von Emerita, welche Stadt Heremigarius(ein Feldherr oder garazdiz von Hermeric) verachtete und so verletzte er die Märtyrerin der Stadt, Saint Eulelia,haute Gaiserich die suebischen Krieger nieder. Hermigarius dachte, er könnte entrennen, wenn er schneller als der Wind flieht, aber von der Hand Gottes gelenkt warf er sich in den Fluss Annas und ertrank. Nicht lange nach seinem Tod schiffte Gaiserich zu seinem urspünglichen Ziel. Im Jahr 430 raubten die Sueben unter dem König Hermeric die mittleren Gebiete Gallaeciens aus. Nachdem ein Teil der Männer der sicheren Festungen niedergehauen und ein anderer Teil gefangen weggeschleppt worden war, wurde der verletzte Frieden mit der Zurückgebung der gefangen Familien wiederhergestellt. Aus der zwei Jahreszahlen können wir sehen, dass die Sueben sich 20 Jahre lang ruhig gehalten hatten und sowohl mit den kaiserlichen Römern als auch mit den Galliaciern Frieden herrschte, aber nachdem die Vandalen nach Africa übergesetzt waren, begannen sie mit ihrer Expansion.Im Jahre 431 wie Gelegegenheit sich öffnete, verletzten die Sueben wieder den mit den Gallaeciern geschlossenen Frieden. Wegen ihres Plünderns übernahm der Bischopf Hydatius eine Gesandschaft zu dem Befehlshaber Aëtius, der auf einem Feldzug in Gallien war. Im Jahre 432 schickte Aëtius den Comes Censorius als Gesandter zu den Sueben, der mit dem oben erwähnten Hydatius zurückkehrte. Im Jahre 433 kehrte Censorius in den Palast zurück. Hermeric nahm Geiseln, und verstärkte vermittelst der Vermittlung des Bischopfs den Frieden mit den Gallaeciern, die er stets plünderte. Hermeric schickte Symphosius als Gesandte in den Hof, aber seine Anregung vereitelte sich und blieb ohne Ergebnisse. Im Jahr 439 schlossen die Sueben Frieden mit einem Teil der Gallaeciern, die früher in dem Krieg mit ihnen gestanden hatten. Im Jahre 438 wurde der König Hermerich krank, übergab seinem Sohn,Rechila, die Macht, der mit seinem Heer Andovetus, Feldherr des römischen Reiches, in einer offenen Schlacht an dem baeticischen Fluss unterkriegte und eine grosse Menge Gold und Silber erbeutete. Mit dieser Niederlage der Truppen des römischen Reiches begann Rechila mit der Erweiterung seines Reiches, und im Jahre 439 eroberte Emerita. Im Jahre 441 starb der König der Sueben, Hermeric nach vier Jahren wegen der langen Kränkelei. Im Jahr 442 hatte der König Rechila Hispalis eingenommen, danach stellte er die Gebiete von Baetica und Carthaginiensis unter seine Herrschaft. Im Jahre 446 griff Vitus,der als magister utriusque militiae ernannt und nach Hispanien geschickt wurde, auf Unterstützung bedeutender militarischen Truppen vertrauend die Völkerschaften von Carthaginiensis und Baetica an. Als aber die Sueben mit ihrem König sich näherten und die bei der Plünderung behilflichen Goten in einer Schlacht besiegt hatten, erschrak Vitus und flieh mit Schmach. Danach plünderten und verwüsteten die Sueben diese Gebiete. Im August des Jahres 448 starb Rechila, der heidnische König der Sueben, in der Stadt Emerita, dann erbte der katolischer Rechiarius den Thron der Sueben. Er hatte einige Rivalen aus seiner eigenen Familie,dennoch stellte er sie nicht bloss, sondern er ergriff gleich die Macht, um in den entlegenesten Gegenden in Gallaecien einbrechen zu können. Im Jahre 449 hatte Rechiarius die Regierung damit angefangen, dass er die Tochter des Königs Theoderichs zum Weib nahm und im Februar plünderte er Vasconie aus. Im Julius reiste Rechiarius zu seinem Schwiegervater, Theoderich, während der Heimkehr aber plünderte er mit Basilius die Umgegend von Caesaraugusta, mit Gewalt und List haben sie in die Stadt Illerda eingebrochen, wo sie viele Gefangene weggeschleppt haben. Im Jahre 453 wurden der Comes von Hispanien Mansuetus und Fronto, der auch Comes war, als Gesandte des Friedens zu den Sueben gesendet, um die Freidensauflagen zu bekräftigen. Im Jahre 455 plünderten die Sueben die Gebiete von Carthaginiensis, die sie früher den Römern zurückgegeben hatten. Im Jahre 456 schickte Avitus als Abgesandter den Comes Fronto zu den Sueben, auch Theoderich, der König der Goten, schickte seine Treue zu dem Reich ausdrückend auf gleiche Weise Abgesandte zu ihnen, um für sich selbst und für das römische Reich den Frieden aufrechtzuerhalten, auf den die beiden Schwur geleistet und dessen Auflagen eingehalten hatten. Aber die Sueben lehnten die Abgeordneten von beiden Seiten ab und verletzten ihren Schwur, danach brachen sie in die unter der römischen Herrschaft stehenden Region von Tarraconensis ein. Im Jahre 457 gingen die Gesandten der Goten wieder zu den Sueben, aber nach ihrer Ankunft brach Rechiarius mit grosser Truppe in die Provinz Tarraconensis ein und die Sueben plünderten es und eine grosse Menge von Gefangenen schleppten sie mit sich fort nach Gallaecien. Nach kurzer Zeit dieser Ereignisse, fährt Theoderich, der König der Goten, teils aus seinem eigenen Willen, teils im Auftrag von Avitus gegen Hispanien. Rechiaris lieferte am fünften Oktober mit seiner grossen Schar zwölf Meilen weit von der Stadt Asturica an dem Fluss Urbicus eine Schlacht. Nach kurzer Zeit des Beginnens der Schlacht wurden die Sueben überwunden, ihre Schar abgeschlachtet, einige gefangen genommen, aber die Meisten flohen. Auch Rechiarius wurde verletzt,und konnte kaum nach den entlegenesten Gegenden von Gallaecien sich retten. Am 28. Oktober eilte Theoderich nach Bracara, nach der entlegenesten Stadt von Galliacien. Die Plünderungen fanden zwar ohne Blutvergiessen statt, dennoch war es tragisch und greulhaft,ein erheblicher Teil der Völkerschaft wurde gefangen genommen, die Basilicen der Heiligen aufgebrochen, die Altaren umgeworfen und zerbrochen, die dem Gott geheiligten Jungfrauen weggerafft, aber nicht geschändet, die Geistlichkeit nackt ausgezogen, die ganze Völkerschaft ohne Ansehen auf das Geschlecht oder das Alter aus den heiligen Asylen weggeschleppt. Es gelang Rechiarius nach Portus Cale zu fliehen, dennoch wurde er gefangen genommen und man brachte ihn zum König Theoderich. Als man ihn unter Arrest stellen wollte, ergaben sich viele der Überlebenden der Schlacht, aber einige wurden getötet, so wurde das suebische Königtum ruiniert und ging unter.Im December nach der Ermordung Rechiarius's ging König Theoderich aus Gallaecien nach Lusitanien. Das Gebiet von Bracara wurde von Räubern geplündert.Die Sueben, die in den entlegenesten Gegenden von Gallaecien geblieben waren, wählten den Madras, Sohn Massilas zu ihrem König.Theoderich bereitete alles vor, um Emerita auszuplündern. Kurz nach Osterfest am 31. März verliess Theodorich, erschrocken vor den unvorteilhaften Nachrichten, Emerita und eilte nach Gallien zurück, um einen Teil der bei ihm befindlichen, aus vielen Völkerschaften bestehenden Schar mit seinen eigenen Befehlshabern auf die Ebenen von Gallaecien zu führen. List und falschen Schwur anwendend und wie es ihnen befohlen wurde, Frieden heuchelnd und mit der für sie bezeichnenden Doppelzüngigkeit griffen die Goten Asturica an, wohin schon die Plünderer Theodorichs einfielen, anscheinend auf Befehl der Römer, mit der Lüge, dass sie wegen eines Feldzuges gegen die hinterbliebenen Sueben gekommen sind. Gleich wurden die dort verweilenden Truppen abgeschlachtet; die heiligen Tempel aufgebrochen, nach der Plünderung und Umwerfung der Altaren all die heiligen Gegenstände und Gerätschäfte weggeraubt; die dortigen zwei Bischöfe mit dem Priestertum weggeschleppt; ohne Ansehen auf das Geschlecht die Schwächlingen in die elendliche Gefangenschaft genommen; die bleibenden leeren Häuser der Stadt angezündet; die Gefilden der Weiden verwüstet. Die Stadt Palentia wurde mit gleicher Verwüstung der Goten ruiniert, wie Asturica. In einer langwierigen Schlacht belagerten und bestürmten die Goten Coviacum, eine Festung 30 Meilen weit von Asturica. Mit Gottes Hilfe leistete die Burg dennoch Gegenwehr und überwand den Feind,sehr viele von den Goten wurden getötet, darum kehrten die Überlebenden gleich nach Gallien zurück.Die Sueben teilten sich in zwei Hälfte und baten bei den Gallaecinern um Frieden; ein Teil hielt Framta, ein anderer Maldras für König. Die Anhänger Maldras plünderten mit der sie bezeichender Falschheit Lusitanien aus, und hauten die Römer ab und sammelten viele Beute, danach Frieden vorwendend brachen sie in die Stadt Ulixippona ein. Im Jahre 458 verwüsteten auf die Anweisung von Maldras die Sueben mit ihrer gewöhnten Falschheit die Gegenden Gallaeciens an dem Fluss Durius. Im Julius rückte das gotische Heer, das Theoderich mit dem Befehlshaber Cyrila nach Hispanien geschickt hat, in Baetica ein.Die Gesandten der Goten und Vandalen gingen zugleich zu den Sueben, danach kehrten sie zurück. Im Jahre 459 richtete Theoderich eine Truppe seiner Schar unter dem Befehlshaber Sunieric nach Baeticia, dabei rief er Cyrila nach Gallien zurück. Die Sueben plünderten inzwischen unter der Führung Maldras Lusitanien, unter der Führung Rechimund aber Gallaecien. Nach der Ermordung vieler römischen Vornehmen stärkte sich die Feindseligkeit zwischen den Sueben und den Gallacianern. Am Ende des Jahres 460 wurde Maldras von seinen eigenen Leuten getötet.Die Sueben griffen um die Zeit des Osterfestes manche in Lucus lebenden Vornehmen mit ihren Landpfleger unvermittelt an und töteten sie, denn die Römer dachten, dass sie wegen des Heilighaltens des Festes in Sicherheit wären. Ein Teil der gotischen Scharen, den Suneric und Nepotianus nach Gallacen geführt hatten, plünderte die Sueben in der Nähe von Lucus aus, als aber, um Furcht zu erregen ,die zweizungigen Spitzel Dictynius, Spinio und Ascanius sie verraten hatten, eilten sie zurück zu den gotischen Scharen. Nicht später danach am 26. Juli ergriff Frumarius mit seinen Einheiten auf Ansporn der oben erwähnten Spitzel den Bischopf Hydatius in dem Tempel Aquae Flaviae, dessen Kloster er durchwühlte und grosse Verwüstung anrichtete. Rechimund verwüstete gleichermassen die Umgebung von Auregens und das Kloster Lucus bis zu den Meerufern hin. Zwischen Frumarius und Richimund erhob sich Fehde um die Übung der Macht. Die Gallaecianer und die Sueben schlossen scheinbar Frieden mit einander. Von Theoderich gingen Gesandte zu den Sueben, dann eilten sie zurück. Im Jahre 464 nach dem Tod Frumarius's bemächtigte sich Remismund als König der Herrschaft über die Sueben, erneuerte den Frieden, der inzwischen seine Geltung verlor.Remismund sandte Abgesandte zu Theoderich, der seine eigene mit Waffen und übrigen Geschenken zu ihm verschickte, sogar gab er ihm sein gefangenes Weib zurück.Die Sueben griffen arglistig Conimbric an, plünderten die Familie des vornehmens Contabers aus, schleppten die gefangengenomme Mutter mit ihren Söhnen weg. Die Sueben liessen ihre Missgunst an dem Volk Aurora fühlen, danach schickte Theoderich Abgesandte zu Remismund, ergebnisslos,da sie abgelehnt wurden. Nicht später danach kehrten die Abgesandten zurück. Im Jahre 466 den Frieden vergessend plünderten die Sueben Conimbrica wieder aus. Die Häuser wurden bis auf einen gewissen Teil der Mauer zerstört, die Anwohner gefangen genommen und interniert, die Stadt und ihre Umgebung ohne Bevölkerung dagelassen. Im Jahr 466 nahmen die Sueben Ulixippona, Lusidius in der Folge des Verrats der Vornehmen der Stadt ein.

Über die Völkerschaften der Goten

Die erste Erwähnung der gotischen Völker ereignet in der Geschichte in dem zweiten Jahrhundert, als Tacitus in seinem Werk Germania über die gotischen Völker redet, nämlich über die Goten und Rugier, so auch die Vandalen, wo er erwähnt, dass auch der Name Vandale uralt sei, und diese gothischen Völker unter königlicher Gewalt stehen, gemeinsames Kennzeichen dieser Völker ist der runde Schild und das kurze Schwert. Die Etimologie ihres Namens ist ungewiss, einige lassen aus der Verb giessen stammen, andere, wie Friedrich Wilhelm Nietzsche, aus dem gotischen Beiwort gods, ob eine Etimologie richtig oder falsch ist, hängt davon ab, was die Goten eigentlich waren, ob ein Volk oder ein Kriegerverband. Nach dem Lautwandel wäre die einzige Möglichkeit der Etimologie die Verb giessen, germanisch geutan, aber es könnte auch sein dass es eine andere Form des Beiwortes gods bei den Goten gegeben hat, mit dem Wandel: god-goth. Nietzsche will die Goten als ein Kriegerverband identifiziert haben, als ein Prototyp des geglückten Menschen, selbst das blonde Thier, das in die Welt herausströmt, um sein Unwesen zu treiben,zu plündern und zu verwüsten, dies nennt denn das blonde Tier dann das Gute, weil sie die Guten sind. Die Etimologie würde sich auch untermauern, wenn man sich die Etimologie des Namens der Westgoten als Vesigoten man ansieht, nämlich der erste Teil des Namens ist das indogermanische Beiwort visu( in der ungarischen Sprache veselény, ungewiss ob slawisch oder germanisch), das gutes bedeutet, so sind die Vesi-Gothen die guten Gothen oder die guten Guten. Sowohl Nietzsche als auch Spengler lassen keine Völker, nur Krieger wandern, so ist kein gotisches Volk, sondern ein Kriegerverband gewandert, welcher Verband andere Völker in sich einverleibt hatte, so wurde dieser Verband zu einem Volk. Dieses Volk der Gothen hat durch seine Wanderung sehr viele Zersplitterungen erfahren, welche aber nur durch Einverleibung anderer Völker stattgefunden haben mögen, sonst würden andere Völker sie schon eher ausgerottet haben oder durch diese Zersplitterungen würden sie(was teils auch geschehen ist) von der Oberfläche der Erde haben weggefegt werden mögen. Ich will die gotische Wanderung aus Skandinavien falsch gefunden haben, eher werden die Goten später in Skandinavien angesiedelt worden sein, wie die Heruler, die von der Donau nach Skandinavien gewandert waren, so auch die Goten, die aus dem Baltikum nach Skandinavien, damit vom Festlande in die Halbinsel, übergeschifft waren. So ist festgestellt worden, dass die Gothen kein eigentliches Volk waren, sondern ein wanderndes Kriegsvolk, die von sich selbst als die Guten bezeichnet worden sind. Procop sagt, dass die zu den gothischen Völkern gehörigen Völker sind: Westgoten, Vandalen, Alanen, welche gewiss keine Zatemsprache sprechenden Völker waren, sondern wahrlich Germanen, weil Ammianus Marcelinus erwähnt, dass das Land der Alanen ein Reich war, sogar in Indien lebten mit Ethnikon Alan Menschen, aber die Bezeichnung ist von anderen Völkern übernommen worden. Diese Alanen, welche Ammienus Marcellinus gekannt hat, waren zu der blonden Rasse Gehörige, die man später den Alanen zugerechnet hat, weil sie zu diesem Waffenbund verpflichtet wurden, nicht zu dem gotischen, aber in der Wahrheit waren sie Germanen(Gothen), die während eines Übergangs über einen Fluss, wie Jordanes erwähnt, von den Gothen abgesplittert sein mögen.Auch sind Teile dieser Völkerschaften und des Kriegsverbandes die Heruler oder Eruler, die Gepiden oder Gebiden, wie Jordanes erwähnt, so auch die Rugier. Nach der Erwähnung Tacitus's haben wir Quellen über die Gothen nur in dem dritten Jahrhundert, aber einige meinen, wie Felix Dahn, dass wir die Gothen mittelbar in der Geschichte wahrnehmen könnten, nämlich ihr Drängen und Schieben auf andere Völker, wodurch die Völkerwanderung und zum Beispiel die markomannischen Kriege ausgelöst und animiert wurden. Ich suche die Ursache der Wanderung der Gothen in dem Einverständnis, in dem Kompromisum von Felix Dahn und Friedrich Nietzsche, bald in der Landnot wegen Übervölkerung oder in Mangel an urbarem, bebaubarem Land, bald in dem Drang, um herauszurücken und zu rauben und zu verwüsten, denn das Kriegsvolk will aus der Civilisation raus, und eben darin findet man die Ursache des Verfalls der Reiche der gotischen Kriegsvölker, nämlich wenn der Erfolg die Erwartungen erfüllt,man bebaubares Land erobert hatte, waren die Erfordernisse der Kriegsverbandes obsolet, und wegen der Assimilation ans Römische dem Drang des blonden Tieres ein Riegel vorgeschoben, wo nur das germanische Recht das germanische retten könnte.

Zu den gotischen Völkerschaften gehörige Völker: Ostgoten, Westgoten, Vandalen, Gebiden, Eruler, Rugier, Skiren.

 

Die Vorgeschichte der Goten und der Stammtafel der Amaler

 

Aus Jordanes Getica kann nur weniges für die Vorgeschichte der Goten geschöpft werden, auch lassen uns andere römischen Quellen im Stich, nur so viel wissen wir, dass ein König, ihr erster König war Berig, über dessen ruhmreiche That Jordanes erzählt, dass er mit den Gothen aus der Insel Gothiscandza ausgewandert sei, dann hätten sie eine Schlacht mit den Ulmerugen gehabt, so mit den Vandalen, die tributpflichtig gemacht worden seien, was zweifelhaft sein könnte, weil die Vandelen sich aus den Goten ausgegliedert hätten, oder die Vandelen wurden jetzt zurückgegliedert, so erzählt er im Weiteren, dass auch sowohl die suebischen Markomannen und Quaden zinspflichtig gemacht worden seien. Ihr fünfter König war Filimer, Sohn Gadarichs,unter dem die Weiterwanderung angekurbelt sei, er führte die Gothen nach Skythien, zum Schwarzen Meere, er war auch derjenige, der die Hexen aus dem Gothenvolk ausgestossen hat, die in die Wüste geschickt worden sind. In Skythien nach Jordanes hätten sie, die Gothen, eine unbekannte Völkerschaft, die Spaler besiegt. Aber wir wissen nicht, wer war der König nach Filimer, wann er gelebt hat, nur so viel ist sicher dass die Amaler so um das Jahr 200 aufgekommen sind, das wird festgestellt, wenn man nach dem Amalerstammesstaffel zurückrechnet. Amal lebte also um das Jahr 200, dessen Name so viel bedeutet wie der Dränger, sein Ururgrossvater war Gapt, dessen Sohn Halmal, dessen Sohn Augis, dessen Sohn Amal. Amals Nachkomme,sein Sohn war Hisarna, dessen Sohn Ostrogotha, sein Sohn Hunvil, sein Sohn Athal, dessen Söhne Achiulf und Odulf. Achiulf Söhne waren Ansila, Ediulf, Vultulf, Ermanarich. Voltulfs Sohn ist Winithar, dessen Sohn Vandalar, dessen Söhne Thiudimir, Valamir, Vidimir, Thiudimir zeugte Theoderich mit Ereliava, Theoderich zeugte mit der Schwester Chlodovechs Audofleda Amalasuntha. Eurichs Stammesstafel: Ermanarichs Sohn war Hunimund, dessen Sohn Thorismund, dessen Sohn Berimund, dessen Sohn Viterich, dessen Sohn Eutarich. Eutarich zeugte mit Amalasawintha Mataswintha und Athanarich, Mataswintha nahm zum Weibe Witigis. Es hat wahrscheinlich noch mehrere Amaler gegeben, so zum Beispiel der Gothe Kniva nach Ostrogotha, der den Kaiser Decius geschlagen hat, oder Geberich, der den Vandalen Visimar geschlagen hat, dessen Ahnen waren: Nidada- Ovida-Hilderith. Bei Ammienus Marcellinus ist die Reihenfolge anders als bei Jordanes, es gibt noch zwei weitere Amaler, nämlich bei ihm ist der erste König nach Ermanarich Vitimir, der eine Niederlage gegen die Alanen und die Hunnen erleidet, sein Sohn Viderich, dessen Vormunde Saprax und Alatheus waren, die sich mit ihm auf römischen Boden flüchteten. Wahrscheinich noch Amaler aus einem anderem Zweig sind die Könige der Gothen Ariarich, Aorich während der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin.Es scheint, dass die Gothen und die inneren und äusseren Verhältnisse seit der Herrschaft Amals fähig gewesen sein mochten,eine Verfassung von dynastischer, republikanischer Monarchie herausgebildet haben zu mögen, denn es ist auffallend, wie bei den Gothen die Amaler das Sinnbild des Nationalismus und gotischen Staates sind, so zum Beispiel mit dem amalischen Knaben Viderich als Sinnbild des Gotischen überqueren Saprax und Alatheus die Donau, um ihrem zersplitterten Teilvolk die Selbständigkiet zu bewahren. Bei den Gothen, anders als bei den Franken, erbte der ältere Bruder den Thron, die Nebenzweige, wie bei den Franken, mussten nicht ausgerottet werden, um die Einheit des Reiches zu bewahren, aber wenn der Zweig des älteren Bruders ausstarb, so war die gotische Verfassung ein Wahlkönigtum, man könnte wählen aus anderen Amalern, welche bislang als Herzöge funkcioniert hatten, oder wie Tacitus sagt die Könige oder Heerführer nach Verdienst wählen aus einer Dynastie. Es ist erstaunlich, wie das Reich der Goten endigen sollte, dabei könnte es als Adelige bestimmt 200 Amaler geben, wenn man die Stammstaffel Jordanes liest, oder Amiennus Marcellinus, und wegen dieses Umstandes würden eben Festigkeit und Standhaftigkeit dem gotischen Reich haben gegeben werden können. Ohne die Sippenverhältnisse zu zerstören könnten denn die Amaler als ausgeschickte Sendboten, ausgeschickte Herzöge funktionieren, aus denen dann die Amalungsrepublik einen König für das Volk setzt. So wollte zum Beispiel der fränkische Hausmeier Ebroin das Reich der Franken retten, wenn nämlich die Grafen von oben geordnet wurden und aus dem Hof ausgeschickt. Nicht nur deshalb wirkt der Verfall der Gothen als unbegreifflich, sondern auch darum, weil eben zuerst bei den Goten das Bewusstein der Allgermanischen sich entwickelt hat, denken wir nur daran, dass ein König aus Skandinavien auf dem Hof Theoderichs des Grossen lebte, oder an die Verschwägerungsversuche mit andern germanischen Völkern, dabei ging nur schief, dass andere germanische Völker dabei nicht Partner waren, wie die nahen verwandten Vandalen, die die Amalafrida beigegebenen Gothen auf Befehl des römischgesinnten Hilderichs abgemetzelt hatten.

 

Die Gothen von 238 bis 271, die erste Verwüstung der Balkanländer

 

Auf der nächsten Etappa müssen wir drei Quellen zusammenziehen, die Nachrichten und Berichten drei Gewährsmänner zusammenlegen, so zum Beispiel Dexippus, Zosimus und Jordanes, um eine Geschichte und zusammenhängende Narrative zu bekommen.Aus einer schmalen Notiz von Dexippus wissen wir, dass um das Jahr 238 Gothen, Skyten ins römische Reich eingebrochen sein mögen. Vielleicht könnte dieses Ereignis mit der von Jordanes erwähnten Plünderung von Mösien und Thracien durch die Gothen unter Ostrogotha zusammenfallen. Zwischen 238 und 251 gab es noch einen gotischen Einbruch ins Römerreich, aber wir wissen es nicht pünktlich zu datieren. Nach Zosimus gab es einen Einbruch der Karpen ins römische Gebiet um das Jahr 248, viellecht weil die Karpen eifersüchtig auf die Gothen wurden, dass die Gothen Subsidie behoben, aber danach erschienen die Karpen nochmal, nämlich als die Gothen mit einer 300 000 Mann stark Schar aus Karpen, Asdingen, Taifalen unter den Feldherren Argaith und Gunterich wieder in Mösien und Tharicen ihr Unwesen trieben und Marcianopolis belagerten. Dies Ereignis könnte nur zwischen 238 und 251 stattgefunden haben, aber ist ungewiss ob vor oder nach der Plünderung der Karpen(248), weil um das Jahr 251 Kniva, während er sein Heer in zwei Hälfte geteilt hatte, um Mösien und Thracien zu plündern, den Kaiser Decius besiegte und tötete, nachdem Ostrogotha die Gepiden und ihren König Fastida unterkriegt hatte. Nach Decius wurde Gallus zum Kaiser des römischen Reiches, der ein Abkommen mit den Gothen getroffen hat, demnach dürften die Gothen die römischen Gefangenen mit sich fortführen und weiterhin bekamen sie die Subsidie. So wurde zwar Subsidie gezahlen, aber wahrscheinlich währte dieser Feldzug der Gothen in den Jahren 251 und 252 noch in dem Jahr 253 weiter, weil die Gothen nach dem Bericht von Zosimus aus heiterem Himmel in Kleinasien, bestimmt zu sein in Kappadocien, bei Pessinus,bei Ephesos erschienen, und zu rauben und zu verwüsten anfingen.Vielleicht auf ihrem Rückweg versuchte der pannonische Befehlshaber Aemilianus sie aufzuhalten, aber vergebens. Um das Jahr 255 ergatterten die Gothen den Bosporus und so kaperten sie auch die Flotte des Bosporus mit, um Kaperei zu treiben und die Ufergegenden des Kaukasus und Kleinasiens auszurauben. Um das Jahr 256 belagerten die Gothen Pytius, aber sie konnten diese Stadt nicht nehmen, so schifften sie weiter und belagerten sie Phasis, aber auch diese Stadt konnten sie nicht nehmen, so kehrten sie nach Pytius zurück, und nahmen sie ein, danach stürmten sie und nahmen sie die Stadt Trapezunt ein,die ausgeraubt und verwüstet wurde, nachdem die Gothen viel Reichthum gefunden hatten. Das Volk der Stadt wurde abgemetzelt, die Überlebenden als Sklaven weggeschleppt. Jetzt können wir zwei Berichte zusammenfügen, nämlich einen von Jordanes und einen von Zosimus, bei welchen der Schnittpunkt ist, dass die Gothen Chalkedon einnahmen. Um das Jahr 257 gingen Gothen über die Donau und brachen in Thracien und Kleinasien unter den Anführern Respa, Vedula, Tharvaro ein, verwüsteten Ephesus,Chalkedon,Troja,Illium,Prusca;Nicomedia und Nicea wurden niedergebrannt. Um das Jahr 260 verwüsteten die Gothen Illyrien und gingen weiter und nahmen Athen ein. Um das Jahr 268 hatten die Gothen und die mit ihnen in Bündnis stehenden Völker, wie die Heruler und Peuciner eine grosse Flotte aus 6000 Schiffe mit Besatzung von 320 000 Kriegern armiert und segelten an Tomi,Marianopolis,Cyzikus vorbei, um Kassandria, Thessalonik zu belagern, dabei segelte ein Teil der Flotte nach Thessalien, ein anderer nach Kreta. Während diese Gothen auf ihrem Heimweg auf dem Festland mit Beute beladen waren, versuchte der Kaiser Cladius sie aufzuhalten, mit Erfolg und es kam im Jahr 270-271 zu zwei Schlachten, bei Nassus und Naissus. Nach Angeben von Zosimus fielen in der Schlacht bei Nassus 50 000 Gothen. Nach diesen Ereignissen wurde der gotische Augenmerk nach Osten und Norden gewendet, brachen 100 Jahre lang nicht mehr in das römische Reich ein, aber trotz der Niederlage und der Plünderungen der Gothen wurden sie als Bundesgenosse der Römer aufgenommen und ihnen weiter die Subsidie gezahlt.

 

Die Gothen, Vandalen, Gebiden, Eruler bis zum Einbruch der Hunnen

 

Die Ankunft der Vandalen oberhalb der Gebirge der Karpaten ist datierbar, geschieht um das Jahr 175 während der markomannischen Kriege, als die Vandelen die dacischen Costuboken vernichtet hatten, danach schlugen sie eine Schlacht gegen die Markomannen um das Jahr 210, dann wurde nichts mehr 130 Jahre lang über die Vandalen gehört, solange bis um das Jahr 344 der vandalische König Visumar von dem gotischen König Geberich- ein Amaler- am Fluss Marissia geschlagen worden ist, danach siedelten sich die Vandalen auf römischen Grund und Boden in Pannonien um und blieben 50 Jahre lange dort, bis zum Jahr 406. Die Gothen, wie wir schon erwähnt haben, wurden nach ihrer Niederlage durch Claudius Gothicus zu Bundesgenossen, Föderaten der Römer, so blieben die römischen Gebiete von den Gothen 100 Jahre lang unbehelligt. Wir wissen nur so viel, dass der Kaiser Constantin die Gothen in ihrer Bewandtnis der Verbündeten, während die Könige der Gothen Ariorich und Aorich waren, um Hilfe gebeten hatte, danach ging die Expansien der Gothen an, zuerst gegen die Sarmaten, gegen die der gotische Feldherr Vidigoia um das Jahr 330 fiel( worüber auch Isidor schreibt, nämlich dass die Gothen die Gebiete der Sarmaten überschwemmten) dann besiegten sie die Vandalen um das Jahr 344. Wir wissen nicht, wann Ermanarich(ármány rejku) zu Herrschaft gekommen sei, wir können nur muthmassen, so könnte dies nach Geberich um das Jahr 350 geschehen sein. Mit Ermanarich fing so richtig die gotische Eroberungszug an, während er die in abhängigem Verhältnis von den Gothen stehenden Heruler unter Alarich unterwarf, aus ihnen dann die leichtbewaffneten Einheiten der gotischen Heerschar genommen wurden, so danach bekriegte er die Wenden, die Anten und Aesten, die ihm dann huldigten, so eroberte er auch die fenno-ugrischen Stämme, wie: Goltesytha, Thieden, Inaunrer, Mordens, Merens, Basinobroken, Athaul , Navego,Imniskaren,Bubegans, Koldas, Rugas, Tadzans, so wurde ein grosses Reich(Ermanarich) her- und aufgerichtet, von der Donau bis zur Wolga und von der Wolga zur Vistula, als von der Donau bis zum baltischen Meer. Diese wurden die Grenzen des gotischen Reiches Ermanarichs, welches dann der Hunne Balamir übernommen hatte, nachdem er sich mit anderen Völkerschaften verstärkt und mehrere Treffen den Gothen Ermanarichs geliefert hatte, weil die Quellen in der Wahrheit nicht von einem Treffen sprechen, sondern von mehreren. Am Ende seines Lebens siechte Ermanarich dahin, weil er seine Schwiegertochter Swanhilde von wilden Rossen hatte zerreissen lassen, was ihre Bruder Sarus und Ammias gerächt und Ermanarich eine Wunde in der Seite beigebracht hatten, danach verzweifelte er an seiner Lage, weil Balamir seiner Schar mehrere Niederlagen zugefügt hatte, so nahm er sich in dem 111-sten Jahr seines Lebens sein Leben. Ich vermuthe, dass die Völkerschaft der Hunnen auch ein Kriegerverband unter der Führung der Gothen gewesen war, so zum Beispiel Balamirs, der auch ein Gothe und ein Amaler war, so dünkt es wenigstens aus seinem Namen, denn er trägt einen germanischen Namen, wie der Franke Balomer oder der Markomann Balamer, dessen Etimologie unsicher ist, könnte sein, dass der Wurzel bal(ungarisch bal) entspringt, oder aus der indogermanischer Wurzel bhol(ungarisch boldog, Balaton, bolond und andere altungarischen Wörter). Balamir war ein amalungischer Herzog( garazdiz, garázda), dessen Geschichte mit Theoderich dem Grossen verwechselt wurde, denn nicht er, sondern Balamir ist zu den Hunnen geflohen, weil in den Zeiten Ermanarichs die gotische Allmende privatisiert wurde, so auch weil Ermanarich ein Tyrann war, der die Gefolgschaften unter das Reich ordnete, denken wir hier nur an die Auflösung der russischen Gefolgschaft Wagner. Dieser Balamir, der auch ein Amaler war, vermählte sich die amalungische Valadamarka, aus einem anderen Zweig der Amalunger.

 

Die Westgothen und die Ereignisse zwischen 375 und 382

 

Als Vorspiel der zweiten Verwüstung der Balkanländer kann angesehen werden, als Athanarich, Verbündeter der Römer, im Jahre 366 Verstärkung mit einer Truppenzahl von 10 000 Gothen zu Procop, Verwandter des vorherigen Kaisers Julian, geschicht hat, der währenddessen von Valens geschlagen worden war, so war die Sendung erledigt, aber nichtsdestoweniger beunruhigten die Gothen die Donauländer, daraufhin setzte der Kaiser sie gefangen, aber wurden sie nach Hause gelassen. Danach startete Valens in dem Jahr 369 einen Rachefeldzug gegen die Gothen, überschritt die Donau und fing an die Länder der Gothen zu verwüsten und niederzubrennen, die sich in Sicherheit in den Morasten gesetzt hatten. Daraufhin veranstalteten der Gothe Athanarich, der sich als Richter bezeichnete, und Valens in Mitten des Flusses Donau eine Zusammenkunft um über die Auflagen des Friedens zu verhandeln, da leistete Athanarich einen Eid, nie wieder römischen Boden zu betreten, was die vorwandte Ursache geworden war, dass Athanarich vor den Hunnen nicht auf römischen Boden flieh. Währenddessen und nach diesen Ereignissen kam es in dem Reich der Gothen zu Christenverfolgungen, deren Religion mit den verschleppten römischen Sklaven(238-271) jenseits der Donau angesiedelt worden sein wird, wie ein Kern, der von dem Meer auch auf entlegeneste Ufer geschlagen wird und fängt an zu keimen, mit dem Beispiel von Wulfila, dessen Ureltern wahrscheinlich, wie wir oben geschrieben haben, um das Jahr 253 aus Kappadocien weggeschleppt worden sein mögen, damit ist es nicht wahr, dass die Gothen deswegen Arianer wurden, weil Valens, der ein Arianer war, zu ihnen arianische Lehrer geschickt hätte, was mit mehreren Quellen zu untermauern ist, aber es ist wahrscheinlich, dass Sidonius Apollinaris den Ammienus Marcellinus abgeschrieben hat, sondern das Christentum bei den Gothen war den Ausdruck von Nietzsche benutzend ein Sklavenaufstand, so ist zweifelhaft, ob die vor 375 erfolgte Auswanderung der gotisch sprechenden Bevölkerung mit Wulfila auf römischen Boden als eine gotische Zerspliterung betrachtet werden kann. Nicht nur die Christenverfolgung kann man aus den römisch-christlichen Quellen auslesen, sondern die Struktur der Verfassung und Lebensweise der Gothen vor dem Christenthum, so aus der Geschichte des Sabas des Gothen, in der Sabas nicht gewillt war, an dem Sippen-Gelage teilzunehmen, denn diese Gepflogenheit bedeutete für ihn den Dämonen zu opfern, denn er wollte nicht das Soziale darin gesehen haben, sondern das Fremde des Christlichen, so kann man erklären, warum ist das Christentum auf germanischem Boden antisozial, weil die sozialen Einrichtungen alle heidnisch sind. Dieser Gimpel des Christentums, wenn er ein Gothe und nicht ein freigelassener Römer( aber auch dann ist er ein Gimpel) war, wurde von Atharid, ein Richter Athanarichs ertränkt, im Jahre 372. Nachdem also im Jahre 375 Balamir auf Ermanarich gestürzt war, teilten sich nicht nur die Ostgothen in zwei oder mehrere Hälften, sondern auch die Westgothen, nämlich die Westgothen unter Fritiger überschritten die Donau, dem gegenüber die Westgothen unter Athanarich jenseits der Donau blieben. Die erste Anstalt Athanarichs war, dass er ein Lager an dem Fluss Dnyester aufnahm, so auch Verschanzung aufwarf, um die Hunnen am Überschreiten des Flusses zu hindern, auch schickte er Vorposten unter Munderich und Lagriman vor, aber es kam zur Schlacht und Athanarich mit seinen Therwingen erleidet eine Niederlage, so kam er auf eine Idee; man sollte einen Wall aufwerfen, aber daraus wurde nichts, danach zog sich Athanarich zurück nach Kaukaland. Währenddessen versuchte Athanarich den Hunnen widerzustehen, die Westgothen unter Fritiger waren schon jenseits der Donau gewesen und in Lager interniert, denen die Waffen ob der Fahrlässigkeit des römischen Befehlshabers Lupicinus nicht abgenommen worden waren, da die Befehlshaber der römischen Einheiten eher scharf darauf waren, mit den Gothen falsche Spiele zu spielen, sie abzuziehen, weil die Gothen in den Lagern Hunger litten, so boten die Römer einen Kadaver von einem Hund um viel Geld aus, darüber und über das Wegschleppen ihrer Kinder zu Sklaven aufgebracht begannen die Gothen während eines Gelages Fritigers mit dem römischen Befehlshaber zu Marcionopel sich zu empören, es kam zu einer Schlacht und die Gothen unterkriegten die Römer bei Marcionopel. Darauf rückten einige Einheiten der Gothen unter Suerid und Colias, gotische Häuptlinge, von denen Ammienus Marcellinus erzählt, dass sie früher als Fritiger übergesetzt seien, aber wir wissen nicht wann, vor und belagerten Adrionopel, was schief ging, es musste Fritger dahin eilen, um Suerid und Colias Frieden mit den Mauern zu befehlen, da die Gothen unerfahren mit der Belagerung und Bestürmung von Festen waren, so verwüsteten und raubten sie nur die flächen Stätten aus, bis die Römer sich unter der Führung Profotorus und Trajan zusammengezogen hatten, um die Gothen wieder zu den Hämusgebirgen zurückzudrängen, darum besetzten sie auch die Pässe durch den Hämus, auch römische Verstärkungen langten an, wie Richomer, vermutlich ein Franke, aus Gallien, wie Frigerid aus Pannonien, um gemeinschaftlich die Gothen zwischen Hämus und Donau zu drängen. Die vereinigten Streitkräfte von Profotus und Richomer lieferten den Gothen eine Schlacht bei Salices zwischen Hämus und Donau, die unentschieden wurde, aber weil die Gothen imstande waren, aus dem Kessel zwischen Hämus und Donau hervorzubrechen, so wurde dies ein Sieg der Gothen, danach versuchten die Römer vergebens die Gothen in den Kessel zu schliessen, auch Richomer ging zurück nach Gallien. Nach dem Sieg bei Salices ergossen sich die Gothen über Thracien, Illirycum, Pannonien, Makedonien, Thessalien und die Gothen verstärkten sich durch Hunnen und Alanen, wahrscheinlich bei diesem Streifzug kamen die Gothen unter Konstantinopel, wo sie mit der saracenischen Reiterei in Handgemenge geriethen und die öminöse Vampirscene vorfiel, vor welcher Scene die Gothen erschracken, wie Zosimus geschrieben hat. Das Hauptheer der Gothen rückte im Jahre 377 von Salices nach Dibaltum, wo es zum zweiten Male zu einer grösseren Schlacht gekommen war, darin siegte nochmal der Gothe über den Römer, und nochmal ergossen sich die Gothen raubend und plündernd über die römischen Provinzen, bis die Gothen Rüchschläge erlitten hatten, so schlug der römische Feldher Frigerid den Gothen Farnobius und seine Raubhorden, die durch Taifelen verstärkt wurden( diese Taifalen wurden danach wahrscheinlich Teil des gotischen Volkes, weil bei Gregor von Tours sie in der Umgebung von Poiters lebten, also flohen sievnach 507 nicht vor den Franken), auch eine gotische Raubhorde bei Hadrionopel wurde geschlagen, darum zogen sich die Gothen bei Cabyle zusammen und rückten nur vorsichtig nach Hadrionopel vor. 8 Meilen fern von Hadrionopel kam es dann im Jahre 378 zur Schlacht, wo sehr heiss war, die Gothen steigerten die Hitze künstlich, um die Römer matt und geschwächt zu tun, nämlich zündeten sie Reisig und Faschine an, auch um Zeit zu schänden, weil die Reiterei unter Saprax und Alatheus(wahrscheinlich wurden diese Ostgothen auch Teil der Vesigothen) noch nicht zurück war. Wann es zur Schlacht kam, so ähnelte diese Schlacht eher einer Schlacht zwischen zwei barbarischen Stämmen, nicht zwischen Barbaren und Römer, weil die Soldaten unter Valens eher Franken waren, dies nimmt man aus der Schilderung von Ammienus Marcelinus weg, so kann man diese Schlacht auch eine fränkische Schlacht nennen, wo sie unterlagen. Nach der verlorener Schlacht war der Kaiser Valens in eine Hütte geflohen, die die Gothen anzündeten, und so verlor der Kaiser Herrschaft und Leben, daraufhin belagerten die Goten Hadrionopel, um die kaiserlichen Schätze, die dort abgelegt waren, zu ergattern.Während dieser Ereignisse wird eine andere gotische Absplitterung abgeschlachtet, vovon sowohl Zosimus und Ammianus Marcelinus schreiben, nämlich jener Teil der Gothen, die Kinder, die bei dem Übergang des Flusses Donau als Geiseln von ihren Eltern weggenommen und nach Kleinasien in mehrere Städte verteilt weggeschleppt worden waren, um ein Auflodern der Empörung zu verhindern. Nach dieser Schlacht ging auch Athanarich über den Donau, wahrscheinlich war sein Gegner Fritiger tot, so vereinigte er wieder die Vesigothen, darum fängt ihn der neue Kaiser Theodosius in Kostantinopel, und zu dem Jahr 381 vermerkt Hydatius: Athanarich, der König der Gothen ist in Constantinopel gestorben, nach fünfzehn Tagen, nachdem Theoderich ihn da empfangen hatte. Zu dem Jahre 382 vermerkt Hydatius: die Goten schlossen Frieden mit den Römern.

 

Das Abklangen der zweiten Verwüstung der Balkenländer, die dritte und vierte Verwüstung, Alarich, Radagaiso, Gainas und Tribigild, weitere Zersplitterungen der Gothen(382-410)

 

Es bedurfte nach den Nachrichten von Zosimus einiger Zeit, bis die Gothen zur Ruhe gekommen sind, so erwähnt Zosimus weiterhin gotische Plünderungen, aber bleibt zweifelhaft, ob diese Räuberhorden Greutungen oder Terwingen waren. Einesmal entkam der Kaiser Theodosis nur knapp den ihn verfolgenden Gothen(382?), die in der Nacht auf sein Lager hergefallen waren, aber weiterhin begünstigte er in dem Herr die Gothen, die sich zu Söldern in den römischen Scharen verdingten, so ist auch zweifelhaft ob wir die Geschichte Gainas und Tribigilds zu der Geschichte der Tervingen oder Geutungen zählen müssen, aber sie müssen eher zu den Visigothen gerechnet werden, und wir werden auch die Geschichte der Ostrogothen in den Balkenländer in dem vierten Jahrhundert auch zu den Westgothen rechnen, aber darüber werden wir auch bei den Ostgoten schreiben. So überschritten in dem Jahr 386 Ostgothen die Donau, viellecht unter der Führung Odotheus(Amaler?), so wie früher im Jahre 375 Saprax und Alatheus mit dem Königsknaben Viderich, damit dem ostgotischen Volk wieder eine Wunde der Zersplitterung zugefügt wurde, es kam zwischen den Ostgothen und Römern zu einer Schlacht, wo angeblich nach Zosimus die Heerscharen der Gothen aufgerieben worden sein sollten, aber es bleibt zwiefelhaft, eher würden die Überlebenden als Sölder unter den Westgothen aufgenommen.Danach blieben die Gothen ruhig, wurden Teile der römischen Arme, so auch Alarich, der auf der Insel Peuca geboren worden war und zu dem Adelsgeschlecht der Balthen(bátor, böldár) gehörte und den Feldzug in dem Jahre 394 gegen den Franken Arbogast und seinen Usurpator Eugenius mitgemacht hatte. Dieser Feldzug dann entartete endlich wieder zu einer Schlacht am Frigidus während einer Sonnenfinsternis zwischen Franken und Westgothen, wie die Schlacht bei Adrionopel, weil die Westgothen vorne gegen die Leute von Arbogast gekämpft hatten,laut Orosius waren hier 10 000 Gothen gegen die Franken gefallen, dennoch blieben die Westgothen die Sieger. Nicht nur Alarich hatte diese Schlacht mitgemacht, sondern auch der Gothe Gainas unter der Führung des Vandalen Stilicho, der den Gothen Gainas nach dem Feldzug als Geschenk auf dem Hofe von Arcadius, dem ostromischen Kaiser zurückgelassen hat, um gegen den Ratgeber des Kaisers zu agieren. Nach dieser Schlacht und während der Umtrieben von Gainas erhob sich Alarich im Jahre 395, wahrscheinlich weil die Subsidien aufgehoben worden waren, um das dritte Mal die Balkenländer gothische Plünderung und Verwüstung erleiden zu lassen, von den Wohnsitzen der Gothen Thracien und raubte und plünderte Macedonien und Thessalien aus,ging durch die Thermopoylen, verwüstete Griechenland, und wurde Athen das zweitemal von Gothen eingenommen so auch Megara, dann maschierte er weiter gegen den Peloponesos, Sparta, Korinth, Argos, solange er dann da sein Unwesen trieb, bis Stilicho der Vandale mit Schiffen aus Italien da auftauchte und nach Pholoe und dann Epirus ihn drängte, da blieben die Gothen von Alarich 5 Jahre lang, wahrscheinlich zufolge eines Vertrages, der auch das beinhaltete, dass die Gothen weiter die römische Subsidie bekamen. Nach diesen Ereignissen kommt es zu einer neuen Empörung einer gotischen Zersplitterung unter Gainas im Jahre 399-400, der nachdem die oströmischen Scharen zurück nach Konstantinopel geführt,denn die Heere waren nach der Schlacht am Frigidus in Westrom geblieben, Rufinus getötet und sich Eutropius erledigt hatte, warf er sich als sogennante Alleinherrscher auf und kontrollierte den Hof von Arcadius, den zu stürzen, wiegelte er den anderen Gothen, wahscheinlich Visegothe,den Tribigild auf, um Pisidien in Kleinasien zu plündern und dann nach Hellespontus überzusetzen, was zum Schein zu verhindern, aber in der Wahrheit sich mit Tribigild zu vereinigen, rückte er nach Thracien plündernd und sengend aus, die vierte gotische Verwüstung der Balkanländer verursachend, und setzte selber nach Asien über, während Tribigild Pamphylien plünderte und verwüstete und es in der Gegend bei der Stadt Selga zu einer kleiner Schlacht mit den Römern kam. Tribigild und Gainas vereinigten sich in Kleinasien und setzen nach Europa über und versuchten sich Constantinopels zu bemächtigen, während Gainas die Senatoren verbannte, aber der Anschlag auf die Stadt ging schief, daraufhin setzte Gainas die Verwüstungung und Ausplünderung von Thracien fort und ging zürück nach Asien, um dort zu plündern, aber der kaiserliche Hof zauberte einen anderen Gothen gegen Gainas hervor, namens Phraiut, um gegen die weiteren Planungen Gainas hinderlich hervorzugehen, als Gainas auf eine andere Idee gekommen war, seine Richtung wechselnd auf Flössen wieder nach Europa überzusetzen, aber nichtsdestoweniger setze Gainas über und floh über die Donau nach Skythin, wo er von dem Hunnen Uldus getötet worden ist, so endete die Eskapade Gainas. Während dies in dem oströmischen Reich passiert hatte, erhob sich Alarich zum Zweitenmale in den Jahren 402-403 gegen Rom, und brach raubend und verwüstend in Italien ein, aber dem Feldzug von Alarich warf der Feldherr Stilicho erfolgreich dagegen, aber wahrscheinlich endete dieser Feldzug mit Friedensschluss, denn Alarich und Stilicho gemenschaftlich im Jahre 405 gedachten Illyricum von dem Ostreich zu kapern, aber der Plan konnte nicht ausgeführt werden, weil währenddessen Honorius und Arcadius sich versöhnten, so sollte der römische Senat, da Alarich alles auf diesen Feldzug gesetzt hatte und seine Kosten gestiegen waren, Genugtuung Alarich für die verbummelte Zeit und Aufwand zahlen. Aber nicht Alarich war der einzige westgotische Anführer der Gothen, sondern zu dieser Zeit Radagaiso auch, der nach Isidor ein Westgothe war und eine andere Zersplitterung von Gothen im Jahre 406 geführt hatte und während seines Zuges auf Rom in Rom gefeiert wurde, weil er ein Heide war und die römischen Heiden auf Erlösung von ihm gewartet hatten, aber auch diesem Feldzug trat erfolgreich Stilicho entgegen und schlug Radagaiso. Wir wissen näheres nicht, was mit diesem Volk Radagaisos geschehen sein könnte, aber einige Quellen sagen, dass aus ihnen Sklaven wurden, vielleicht nur aus dem Rest, der nicht entfliehen konnte, aber auch dieser Teil wurde dann ein Bestandteil der westgotischen Ethnogenese, weil später, als sich Alarich Rom zu belagern anschickte, 30 000 Sklaven aus Rom zu den Westgothen übergingen. Im Jahre 408 erhob sich wieder Alarich, der währenddessen in Noricum gewesen war, und fiel in Italien ein und belagerte Rom, was erfolgreich war, weil sich kein so grosser Feldherr wie Stilicho ihm entgegenwarf, den in eben diesem Jahr Honorius hatte töten lassen. Alarich schlug die gegen ihn angreifenden Römer, weil auch die Barbaren von Stilicho zu ihm übergetreten waren, die auch Bestandteile der formierenden westgothischen Ethnogenese wurden, dann hebt er für Tribut, 5000 Pfund Gold und andere Sachen, die Belagerung auf, und rief zu Hilfe seinen Schwager, Athaulf, der Feldherr in Oberpannonien war und den Römern eine Schlacht bei Pisa lieferte. Dann rückte Alarich gegen Ravenna vor aber vergebens, musste sich wieder gegen Rom wenden, wo er einen Gegenkaiser Attalus gegen Honorius aufstellte, der aber wegen seiner Fehleinschätzungen in der Zurückerlagung der kartagonensischen Provinz abgesetzt werden musste. Dann belagerte er das dritte Mal und nahm Alarich im Jahre 410 Rom ein, plünderte die Stadt 3 Tage lang, und zog dann wieder ab, um Africa zu erobern, aber seine Schiffe scheiterten und er war danach tot und wurde beerdigt in dem Flussbett von Bussento.

 

Die Ostgothen bis Theoderich dem Grossen.

 

Über die Ostgothen in Skythien haben wir wenigere Nachrichten erhalten als über die Westgothen in dem römischen Reich, auch das Wenige grösstenteils wissen wir von Jordanes. Nach König Ermanarichs Tod kam im Jahre 375 auf den Thron Vitimir- wir wissen nicht aus welchem Zweig der Amalungen-, der eine Niederlage gegen Hunnen und Alanen(ursprünglich beide Germanen, der eine ist ein germanischer Kriegerverband der Hunnen, der andere germanisch aber Teil des Kriegerverbandes der Alanen) erlitt und starb, dann flohen mit seinem Sohn Viderich Saprax und Alatheus über die Donau und waren Bestandteile der Ethnogenese der Westgothen geworden. Nach Vitimir gewann Winithar aus einem anderen Zweig der Amaler im Jahre 376 den Thron, der, um seine Selbständigkeit gegen den Waffenbund der Hunnen zu zeigen,die Anten bekriegte und unterkriegte, ihren Fürsten Boz und 60 Adelige aufknüpfte, so machte er sie tributpflichtig, aber Gesimund, Enkel Ermanarichs, verbündete sich mit dem Hunnen Balamir, der Ermanarichs Reich übernommen hatte, und die zwei schlugen ihn in einer Schlacht, so gewann Gesimund seinem Vater Hunimund den ostgotischen Thron, der mit ungewissen Sueben zu kämpfen hatte, die Markomannen oder Quaden gewesen sein mochten. Im Jahre 386 überschritten Greutungen die Donau und fingen an die Donauländer zu plündern, auch dieser Teil der Ostgothen schmolz mit den Westgothen zusammen. Nach Hunimund gewann die Herrschaft sein Sohn Thorismund, der in einer gegen die Gepiden glücklich erfochtenen Schlacht fiel, die im Jahre 414 vorgefallen sein sollte, wenn man von der Schlacht Nedao zurückrechnet, wo die Gothen ihre Unabhängigkeit erfochten und sich einen König setzten, weil Jordanes behauptet, dass die Gothen nach Thorismund 40 Jahre lang keine Könige über sich gehabt hätten, damit es ein Interregnum gegeben habe. Während dieses Interregnums entfernte sich Thorismunds Sohn Berimund aus Skythien und kam mit seiner Gefolgschaft zu den Westgothen, zu König Theoderich, der zwischen 418-451 herrschte, so fusonierte noch ein ostgotischer Teil mit den Westgothen. Winithars Sohn war Wandalar, aus dessen Zweig dann die Könige der Ostgothen genommen worden sind. Wandalar zeugte Valamir,der der älteste war, Thiudimir, Widimir, die während und nach dem Interregnum die verschiedenen Teile der Gothen beherrschten, indessen Valamirs Kämpfe grosstenteils Thiudimir zu bestehen hatte, Valamir und Widimir unterstützten die Kriege Thiudimirs. Die Ostgothen standen unter hunnischer Oberherrschaft bis 454, so mussten sie im Jahre 451 Attilas Feldzug nach Gallien mitmachen, wie die Skiren, Rugier und Gebiden, so standen die Ostgothen den Westgothen auf den catalaunischen Felden, wie der Westgothe Theoderich dem Thiudimir, Widimir und Valamir gegenüber, wo Theoderichs Westgothen die Ostgothen besiegten. Im Jahre 454 am Flusse Nedao mit der Anführung des Gebiden Ardarichs kam es zu einer Schlacht zwischen den Hunnen und Ostgermanen. Danach zogen die Ostgothen, die Hunnen verdrängt, nach Pannonien, das von 344 bis 406 die Vandalen innegehabt hatten, über, wo Valamir mit seinem Teilvolk Pannonien Valeria, Thiudimir mit seinem Teilvolk Pannonien Prima am See Pelso, Widimir das Land zwischen ihnen bekamen, und sie waren los das hunnische Joch, aber sie müssten noch endgültig dieses hunnische Joch abschütteln, so kam es vielleicht im Jahre 456 im Geburtsjahr des grossen Theoderichs zu einer Schlacht zwischen Gothen und Hunnen, wo Valamir die einbrechenden Hunnen besiegte.Der römische Kaiser stellte die Subsidie für die Gothen ein, darum empörten sich die Gothen in Pannonien und verwüsteten und plünderten Illyricum. Die Ursache der Einstellung der Subsidie war, dass ein anderer Gothe und seine Absplitterung bekam sie, namens Theoderich(Tiarius Sohn), aber die Ostgothen erreichten, dass dieser andere Theoderich und seine Absplitterung die Subsidie nicht weiter behebe und ein neuer Vertrag zwischen den Gothen und dem römischen Kaiser ausgemacht worden sein werde, dessen Bedingung war, dass der junge Theoderich als Geisel in den Hof des Kaisers geschickt werden musste. Nach diesen Ereignissen kam es zu einer Eroberungszug in Pannonien, nämlich die Gothen wandten ihre Waffen gegen die sarmatischen Sadagen, aber während dieses Zuges kam es zu einem Einbruch der Hunnen, die aus Pannonien ausgeschlagen wurden, präsumtiv wurden die hiergebliebenen Wandalen, was wir von Procop wissen, dass hier Wandalen nach dem Wegzug des grösseren vandalischen Teiles geblieben waren,zu Bestandteile der Ostgothen, die so zur Ethogenese der Ostgothen beigetragen haben. Dann erhoben sich die Sueben mit ihrem König Hunimund, wahrscheinlich Markomannen und Quaden, um Dalmatien zu plündern, aber auf dem Heimweg plünderten sie jedoch auch die Gebiete der pannoninischen Gothen aus, trieben Vieh weg, es kam zur einer Schlacht am See Pelso, in der Hunimund gefangen genommen, aber aus Barmherzigkeit Thiudimirs losgelassen wurde. Dannach an der südlichen Grenze strümten die Skiren mit Edikon und Odoacker die Gebiete von Valamir, auch hier kam es zu einer Schlacht, in der die Skiren geschlagen worden sind,aber Valamir auf dem Schlachtfeld blieb. Dann stellten die Suebekönige Hunimund und Alarich ein grosses Bündnis der germanischen Völkerschaften, der übriggebliebenen Skiren und Rugier auf, zogen auch Sarmaten dazu und erklärten Krieg den Gothen, was zur Folge hatte, dass es zu einer grossen Schlacht kam, wo die Koalition eine grosse Niederlage von Thiudimir erlitt. Nach dieser Schlacht startete Thiudimir eine Rachefeldzug gegen Hunimund, aber es ist falsch, dass gegen die Alamannen,wie Jordanes sagt, weil er die verschiedenen Sueben verwechselt hat, in seiner Zeit galt Sueb eher der Alamanne, aber in dem fünften Jahrhundert gab es noch mehrere suebeische Stämme, in den Donauländer eher waren die Sueben die Markomannen und Quaden, so ist es seine Erfindung, wenn er die Gothen die Donau hinauf wandern lässt, um die Rachefeldzug in die Tat umzusetzen, zwar siedelten sich schon in dem fünften Jahrhundert um Wien und in Noricum Markomannen und Quaden an, aber Hunimunds Sitz war jenseits der Donau, so ging Thiudimir einfach nur über die Donau bei Wien in der Winterszeit, wobei Thiudimir das Land der Sueben plünderte und es zu einer Schlacht gekommen sein und die Sueben unterworfen worden sein sollten. Nachdem also Valamir gestorben war, beherrschten seine Brüder Thiudimir und Widimir die Ostgothen in Pannonien, aber es schien ihnen zu eng zu werden, sie mussten sich ausgiessen, um zu rauben und zu plündern, ihre blonde Bestialität auslassen, auch da sie schon in Pannonien darbten und Landnot fühlten, so knobelten sie aus, wohin sie das Los lenke, dabei erloste Thiudimir die Führung seines Volkes auf einen Streifzug und Auswanderung nach Thracien, Widimir seinen Weg nach Italien um das Jahr 473. Aber der römische Kaiser konnte Widimirs Augenmerk nach Gallien lenken, so kehrte er um, und schickte sich an, nach Gallien zu wandern, aber unterwegs erlag er einer Krankheit und sein Sohn Widimir folgte ihm auf dem Thron, der nach Gallien auswanderte und mit seinem Teilvolk zur Ethnogenese der Westgothen beigetragen hatte, wahrscheinlich wurde während dieses Zuges die Haupstadt von Noricum Tiburnia von Gothen ausgeraubt und zerstört, wie Eugipp erwähnt, oder war es vorher, während die Gothen in Pannonien angesiedelt gewesen waren.Es scheint, dass langsam das westgotische Volk umfangreicher wurde, als das ostgotische, weil die Vesigothen so viele ostgothische Splitterungen in sich aufgesogen hatten; in dem Jahr 375, den Teil des Viderichs, in dem Jahre 386 die Greutungen des Odotheus(?), Berimunds Volk zwischen 418 und 451 und um das Jahr 473 die Ostgothen des Widerichs, aber dieser Vorgang endete wahrscheinlich damit nicht, weil in der Zeit der Personalunion(Theoderichs) das Aufsaugen der Ostgothen in das Volk der Wesgothen stärker schien als das Gegenteil. Aber erfuhr im Gegensatz auch das westgotische Volk Zersplitterungen, denken wir hier nur an die Kleingothen in Mösien unter Wulfila oder an die Gothen von Radagaiso(dessen Zersplitterung zurück- und wiedergewendet worden war), Gainas, Tribigild, Theoderich, dem Sohn des Triarius.

 

Die Westgothen von 410 bis zum Tod Theoderichs des Grossen 526

 

Auf der nächsten Strecke unseres Weges sind unsere Handweiser Hydatius und Isidor, denn wir von ihnen wissen das meiste über die nächste Zeit. Nach Alarichs Tod erwählten die Gothen den Bruder der Gattin Alarichs, Athaulf als den König über sie, aber die Datierung ist unsicher, ob dies in dem Jahr 410 oder 412 geschehen sein könnte,dann wanderte er mit seinem Volk aus Italien nach Gallien über. Im Jahre 413 während der Zeit der Ernte bestürmten die Goten Narbo. Athaulf vermählte sich im dem Jahre 414 in der Nähe von Narbo Placidia. In dieser Vermählung, wie einige meinten, ist die Vorhersage in Erfüllung gegangen, nach der die Tochter des Königs des Südens sich mit dem König des Nordens verheiratet, aber keiner ihrer Abkömmlinge sie überlebt. Athaulf, den der Patricius Constantinus dazu gedrängt hatte, dass er Narbo verlasse und nach Hispanien eile, wurde in dem Jahre 415 während eines vertraulichen Gesprächs in der Nähe von Barcelona von einem seiner Männer, von einem Gefolgsmann Sarus, ein gewesener Feldherr von Stilicho,aus Rache ermordet. Danach wählten die Gothen Sigerich zum König, aber er wurde bald beseitigt, weil er geneigt war, mit den Römern Frieden zu schliessen. Noch in diesem Jahr 415 folgte Vallia ihm auf dem Thron, der nicht wenig später mit dem Patricus Consantinus Frieden geschlossen hatte, danach wandte er sich gegen die in Lusitanien und Beatice niedergelassenen Alanen und schilingischen Vandalen. In dem Namen der Römer schlachtete der König der Goten im dem Jahre 417 auf dem Gebiet Hispaniens die Barbaren nieder. Der König Vallia vertilgte im Jahre 418 den Stamm der silingischen Vandelen aus Baeticia. Die Goten hatten den über die Vandeln und Sueben herrschenden Alanen solchen Verlust herbeigeführt, dass die manchen Überlebenden sich nach dem Tod ihres Königs, Addax, unter den Schutz des Vandelenkönigs Gunderich gestellt haben. Constantinus rief die Goten nach Gallien zurück, so wurde ihr Feldzug unterbrochen und ihnen wurde Aquitanien von Tolosa bis dem Ozean hin zur Niederlassung verliehen, dann starb Vallia, und die Gothen wählten in dem Jahre 419 Theoderich zu ihrem König, der bis zum Jahre 451 über die Gothen herrschte.Theoderich erneuerte das Bündniss mit den Römern und gab ihnen auch Hilfstruppen, so bekriegte Castinus, Magister Militim,in dem Jahre 422 mit seiner grossen Schar und mit den Hilftstruppen von Goten die Vandalen. Als die Vandelen während der Belagerung zum Darben gedrängt wurden,liess sich Castinus unbesonnen in eine Schlacht ein, aber wegen des Verrats der Hilfstruppen erlitt er eine Niederlage und musste nach Tarraco fliehen. Theoderich nahm die mesiten römischen Städte in Aquitanien und belagerte auch Arles, aber der Comes Aëtius schlachtete in der Nähe von Arelate in dem Jahre 430 eine Truppe der Goten nieder und nahm ihren Anführer, Anaolsus, gefangen, so musste Theoderich die Belagerung aufheben. In dem Jahre 436 begannen Theoderich und seine Goten mit der Belagerung von Narbo, aber Narbo befreite sich in dem Jahre 437 von der Belagerung, da der römischer Feldherr Liborius mit Hülfe von Hunnen sie abgewiesen hatte,aber er war unbesonnen und liess sich in eine Schlacht mit den Gothen verwickeln, dabei wurde sein Heer geschlagen und er selber erschlagen. Im Jahre 438 mochte der Befehlshaber Aëtius 8000 Goten niedergehauen haben, aber in dem Jahr 439 schlossen Theoderich und Aëtius Frieden. Der Befehlshaber Aëtius und König Theoderich hatten Friedensvertrag geschlossen, danach lieferten sie den Hunnen eine Schlacht auf der catalaunischen Ebene, nicht weit von der ausgeplünderten Stadt Mettis und besiegten und schlachteten sie die Hunnen nieder, nur die einbrechende Nacht machte ein Ende des Schlachtens: der König Theoderich fiel tot auf der Stätte der Schlacht um. Man sagt, dass 300 000 Menschen in dieser Schlacht gefallen waren.Nach dem Tod Theoderichs ward König der Goten sein Sohn Thorismund, der zwischen 451 und 453 regierte, weil er aber gegenüber seinen Brüdern feindselig gesinnt war, so ermordeten ihn seine Brüder, Theoderic und Frederic. Theoderich, sein Bruder folgte ihm auf dem Thron, der bis zum Jahre 466 herrschte. Während seiner Regierung brach der Krieg zwischen Gothen und Sueben um die Herrschaft von Hispanien aus und die Gothen bekriegten mit Unterstützung von Avitus, dem römischen Kaiser, den sie auf den Thron von Westrom gesetzt hatten, die Sueben. Avitus schickte im Jahre 456 als Abgesandter den Comes Fronto zu den Sueben, auch Theoderich, der König der Goten, schickte seine Treue zu dem Reich ausdrückend auf gleiche Weise Abgesandte zu ihnen, um für sich selbst und für das römische Reich den Frieden aufrechtzuerhalten, auf den die beiden Schwur geleistet und dessen Auflagen eingehalten hatten. Aber die Sueben lehnten die Abgeordneten von beiden Seiten ab und verletzten ihren Schwur, danach brachen sie in die unter der römischen Herrschaft stehenden Region von Tarraconensis. Die Gesandten der Goten gingen im Jahre 457 wieder zu den Sueben, aber nach ihrer Ankunft brach Rechiarius, der König der Sueben, mit grosser Truppe in die Provinz Tarraconensis ein und die Sueben plünderten es und eine grosse Menge von Gefangenen schleppten sie mit sich fort nach Gallaecien. Nach kurzer Zeit dieser Ereignisse, fährt Theoderich, der König der Goten, teils aus seinem eigenen Willen, teils im Auftrag von Avitus gegen Hispanien. Rechiaris lieferte am fünften Oktober mit seiner grossen Schar zwölf Meilen weit von der Stadt Asturica an dem Fluss Urbicus eine Schlacht. Nach kurzer Zeit des Beginnens der Schlacht wurden die Sueben überwunden, ihre Schar abgeschlachtet, einige gefangen genommen, aber die Meisten flohen. Auch Rechiarius wurde verletzt,und konnte kaum nach den entlegenesten Gegenden von Gallaecien sich retten. Am 28. Oktober eilte Theoderich nach Bracara, nach der entlegenesten Stadt von Galliacien. Die Plünderungen fanden zwar ohne Blutvergiessen statt, dennoch war es tragisch und greulhaft,ein erheblicher Teil der Völkerschaft wurde gefangen genommen, die Basilicen der Heiligen aufgebrochen, die Altaren umgeworfen und zerbrochen, die dem Gott geheiligten Jungfrauen weggerafft, aber nicht geschändet, die Geistlichkeit nackt ausgezogen, die ganze Völkerschaft ohne Ansehen auf das Geschlecht oder das Alter aus den heiligen Asylen weggeschleppt.Es gelang Rechiarius nach Portus Cale zu fliehen, dennoch wurde er gefangen genommen und man brachte ihn zum König Theoderich. Als man ihn unter Arrest stellen wollte, ergaben sich viele der Überlebenden der Schlacht, aber einige wurden getötet, so wurde das suebische Königtum ruiniert und ging unter. Im December nach der Ermordung Rechiarius's ging König Theoderich aus Gallaecien nach Lusitanien. Das Gebiet von Bracara wurde von Räubern geplündert. Avitus herrschte schon seit drei Jahre über die Gallen und Goten, als die Goten ihr Versprechen brachen und ihre Unterstützung entzogen, so verlor der Kaiser seine Macht und starb nicht viel später.Kurz nach Osterfest am 31. März verliess Theodorich, erschrocken vor den unvorteilhaften Nachrichten, Emerita und eilte nach Gallien zurück, um einen Teil der bei ihm befindlichen, aus vielen Völkerschaften bestehenden Schar mit seinen eigenen Befehlshaber auf die Ebenen von Gallaecien zu führen. List und falschen Schwur anwendend und wie es ihnen befohlen wurde, Frieden heuchelnd und mit der für sie bezeichnenden Doppelzüngigkeit griffen die Goten Asturica an, wohin schon die Plünderer Theodorichs einfielen, anscheinend auf Befehl der Römer, mit der Lüge, dass sie wegen eines Feldzuges gegen die hinterbliebenen Sueben gekommen sind. Gleich wurden die dort verweilenden Truppen abgeschlachtet; die heiligen Tempel aufgebrochen, nach der Plünderung und Umwerfung der Altaren all die heiligen Gegenstände und Gerätschäfte weggeraubt; die dortigen zwei Bischöfe mit dem Priestertum weggeschleppt; ohne Ansehen auf das Geschlecht die Schwächlingen in die elendliche Gefangenschaft genommen; die bleibenden leeren Häuser der Stadt angezündet; die Gefilden der Weiden verwüstet. Die Stadt Palentia wurde mit gleicher Verwüstung der Goten ruiniert, wie Asturica. In einer langwierigen Schlacht belagerten und bestürmten die Goten Coviacum, eine Festung 30 Meilen weit von Asturica. Theoderich richtete im Jahre 459 eine Truppe seiner Schar unter dem Befehlshaber Sunieric nach Baeticia.Ein Teil der gotischen Scharen, den Suneric und Nepotianus im Jahre 460 nach Gallacia geführt hatten, plünderte die Sueben in der Nähe von Lucus aus,Sunieric griff die Stadt Scallabis an und eroberte sie. Frederich, der Bruder des Königs, Theoderich, erhob sich im Jahre 463 in der Provinz Armorica gegen Aegidius, comes utriusque militiae, der wegen seiner ausgezeichneten Arbeit einen guten Ruf hatte, von ihm wurde Fredrich mit seiner Gefolgschaft besiegt und getötet. Im Jahre 466 tötete Eurich seinen Bruder Theoderich, so erwarb er den Thron, den er bis in das Jahr 484 besitzte, aber über Eurichs Herrschaft verfügen wir weniger detaillierte Angaben, so ist nur sicher dass er das Reich der Westgothen von beiden Seiten des Reiches ausdehnte und befestigte, so befestigte er die gotische Regierung in Tarraconensis, Pampilona, Caesaraugusta in Hispanien und eroberte die Städte Aralate und Massilia. Auf Eurich folgte Alarich auf dem Thron, Sohn Eurichs im Jahre 484, dessen Regirung bis in das Jahr 507 dauerte, aber näheres wissen wir auch nicht über seine Herrschaft, es sei denn, was wir aus seiner Gesetzgebung herauslesen. Er war ein tragischer Held, der sein Reich und Leben bei der Schlacht zu Poiters in dem Jahr 507 gegen die Franken Chlodowechs verlor und die Franken eroberten das tolosanische Reich. Alarich war mit einer Tochter Arevagni, von einer Kebse, des grossen Theoderichs vermählt, ihr Sohn war Amalarich, der nach dem Tod seines Vaters auf den Thron kam, aber diese Zeiten waren verworren, so herrschte Gisalich zu Narbo bis in das Jahr 511, dessen Reich von dem Burgundenkönig Gundobad zerrüttet wurde, so herrschte auch Theudis zu Toledo, wahrscheinlich von 507 bis 548, als Statthalter des Grossen Theoderichs, weil Amalarich noch zu jung war und in der Mundschaft von Theoderich stand, so kam es zu einer Personalunion, und die zwei gotischen Reiche vereinigten sich zu einem Reiche, dessen Statthalter in dem westgotischen Teil Theudis wurde, der zwar die Tributlieferungen immer pünktlich abstattete, aber niemals auch nach mehreren Aufforderungen auf dem Hof von Theoderich vorstellig wurde. Nach dem Zusammenstürz des tolosanischen Reiches drangen Einheiten Theoderichs in das westgotische Reich ein, und retteten davon soviel, als sie konnten, wie zum Beispiel Septimanien oder die Provance. In der Personalunion verschwägerten sich die Ostgothen und Westgothen noch einmal und nach dem Tod Theoderichs könnten die betroffenen Gothen wählen, in welchem Reich sie leben wollten. Nach dem Tod Theodorichs des Grossen übernahm sein Enkel, Amalarich die Regierung von 526 bis 531, der ein Arianer war und zu Weib die Tochter Chlodowechs hatte, namens Chrodechilde, der eine Katholikin war, darum kam es unter ihnen zum Streit und misshandelte Amalarich Chrodechilde, davon erstatte sie seinem Bruder Anzeige, der darauf einen Feldzug gegen Amalarich unternahm und ihn schlug und Amalarich flieh nach Barcelona, aber wegen seines blöden Benehmens und der Schmach, die sich Amalarich zugezogen hatte, erpickt erschlag sein Statthalter Teudis ihn, so avancierte er von einem Statthalter zu einem König, damit erlosch eine Dynastie, weil sicher ist, dass seit 418 bis 531, also von Theoderich dem ersten bis Amalarich eine Dynastie herrschte, aber ungewiss ist, ob diese Dynastie der Balthen war, wenn es so wäre, so erloschen die offiziellen königlichen Dynastien, sowohl der Balthen, als der Amaler in dem Westgothenreich.

 

Theoderich der Grosse 456-526

 

Es scheint, dass Theoderich der Grosse in dem Jahre 456 geboren ist, dann wurde er als Geisel in den Hof des oströmischen Kaisers gegeben, wo er die römische Sprache und Sitten kennen gelernt hatte, und kehrte mit achtzehn Jahren, also in dem Jahr 474 heim. Daheim war seine erste glorreiche That noch in diesem Jahr, also 474, dass er eine Gefolgschaft aus den Männern seines Vaters gesammelt hat, um mit ihnen die Sarmaten mit ihrem König Babai zu überrumpeln, der bei dem Überfall erschlagen, die Sarmaten geschlagen wurden, so wurden die Sarmaten zurückgedrängt und so eroberte Theoderich Singudunum, eine römische Stadt, die von den Sarmaten eingenommen worden war. In dem nächtsten Jahr 475 begann die neue Ausraubung und Verwüstung der Balkanländer, nachdem das Los Thiudimir und Theoderich, wie wir oben bereichtet hatten, mit der Ausplünderung der Balkanländer beschert hatte, wanderten sie nach Illyricum und Thracien aus, wo Thiudimir die Hauptsadt Illyricums Naissus( wo vor 200 Jahren die Gothen eine Niederlage erlitten hatten) bestrümte und einnahm, währenddessen Theoderich mit den Grafen Anstat und Invila, die ihm mitgegeben wurden, Ulpiana und Stobis eroberte, auch Städte in Thessalien wie Ereklea und Larrisa wurden auf diesem Feldzug erobert. Danach zog Thiudimir aus Naissus aus, um Thessalonik zu belagern, aber bei der Belagerung der Stadt scheuten die Römer die Anstregung des Belagertenseins, so zahlten sie freiwillig und willfährig das Lösegeld für die Stadt aus, denn die Römer konnten dem Ansturz der Gothen nicht widerstehen, so musste die Niederlassung der Gothen in Illyricum und Thrachien bewilligt werden, damit den Druck und Drang der Dränger(Amaler), den das gotische Giessen auf den Staat der Römer ausübte, loszuwerden, so erworben die Gothen die Herrschaft über diese Städte: Cerrus, Pellas, Europa, Petina, Bereu, Sium und so weiter... Nachdem Thiudimir an einer Erkrankung gestorben war, folgte Theoderich ihm in der Herrschaft über die Gothen und über das Gebiet, das die Gothen in Illyricum, Niedermösien und Thracien innehatten, und schlug seinen Herrschersitz in Nova in Niedermösien auf. Der römische Kaiser Zenon verbündete sich mit Theoderich, der weiterhin als Verbündeter(föderati) der Römer galt und die Subsidie bekam, aber im Tausche forderte Zenon Theoderich auf, gegen den Usurpator Basiliskus, der ihn von dem Thron gestossen hatte, ins Feld zu rücken. Theoderich half ihm dabei auch, aber ihn bewog auch ein gotisches Interrese dazu, denn der andere Theoderich und seine Absplitterung waren im Dienste von Basiliskus, so waren seine Absichten dabei eigennützig, damit die Einheit des gotischen Volkes und Waffenbundes in Ordnung gebracht worden sei. Als Zenon wieder auf seinem Thron gesessen, sich des Usurpators erledigt hatte, suchte er die Gnade Theoderichs, als König eines verbündeten Barbarenvolkes, zu gewinnen, überhäufte ihn mit Geschenken, machte ihn in dem Jahre 484 zum Konsul und auch zum Patricius und Theoderich bekam einen eigenen Reiterstandbild in Constantinopel zum Geschenk aufgestellt, aber etwas entzweite sie und Theoderich fing im Jahre 487 an Thracien wieder zu plündern und zu brandschatzen, sogar streifte er bis zu Constantinopel und schickte sich an die Stadt zu belagern, aber Zenon wusste Theoderichs Augenmerk abzulenken, er gab ihm in Auftrag für ihn Italien zu erobern und den von den Römern nur als Tyrann gennanten Odoacker loszuwerden. So zog das geschrumpfte, ohne den Teil Vidimirs, aber auch aufgestockte, mit dem Teil der Rugier Fevas und mit dem Teil der Gothen von dem anderen Theoderich, Ostgotenvolk im Jahre 489 aus Thracien aus ,wo sie von 475 bis 489, vorher in Pannonien von 455 bis 475 gelebt hatten, um endlich eine bleibende Heimat zu besitzen. Die Zufuhr der Rugier kam daher, dass Odoacker die Rugier zweimal geschlagen hatte, einmal unter ihrem König Flacciteus, den und sein Teilvolk er nach Italien weggeschleppt hatte, das andere mal Flacciteus Sohn Feva, der nach seiner Niederlage zu Theoderich geflüchtet hatte, um mit seinem Teilvolk zur Ethnogenese der italianischen Ostgothen beizutragen, so tummelte sozusagen das ganze Rugiervolk in Italien. So zog das ostgotische Volk nach Italien aus, ihm trat Odoacker am Flusse Isonzo entgegen und es kam zu einer Schlacht, wo Odoacker unterlag und nach Verona floh und sich verschanzte, dort kam es zu einer zweiten Schlacht, in der Odoacker wiedermal unterlag und nach Ravenna floh und sich drei Jahre lang verschanzte, währenddessen Theoderich bei Mailand Stellung aufnahm und Italien und das Heer Odoackers in seine Herrschaft brachte, so übergab sich Odoackers Feldherr Tufa, der später Theoderich verriet. Einmal brach Odoacker im Jahre 490 mit grösserem Heer aus Ravenna aus, aber auch die Westgothen von Alarich kamen, um Theoderich zu helfen, und es geschah eine Feldschlacht am Flusse Adda, wo Odoacker zum dritten Male geschlagen worden ist, danach wagte er nur schnelle Überfälle an unverwahrten Stellen des Belagerungskreises, aber der Proviantvorrat neigte zum Ende, darum musste ein Vergleich ausgewirkt werden, so vertrugen sich Odoacker und Theoderich, Odoacker übergab Theoderich Ravenna. Aber der Frieden und Vertrag hatte keinen Bestand, denn Theoderich mordete Odoacker meuchlerisch, auch seine Frau Sunigilda, seinen Sohn Thelu und seinen Bruder Onulf, denn Odoacker soll Verwandte von Theoderich getötet haben, darum sagt Theoderich zu ihm: „ Ich tue dir, wie du den Meinigen gethan hast”. Die Gothen dann erwählten Theoderich für einen König von Italien und der oströmische Kaiser schickte die Insignien der Kaiserwürde zu Theoderich, die Odoacker nach Ostrom gesendet hatte, wir wissen nicht, ob mit der Absicht, dass Theoderich den Thron besitze, oder Theoderich einen Kaiser mit denen bekleide, aber Theoderich herrschte sowohl über Gothen, als Römer, aber wie es schien, war die Verwaltung getrennt, so zum Beispiel für die Römer war das Amt von magister officiorum, das von Böethius, der wegen Majestätsverrats hingerichtet wurde, und von Cassiodor bekleidet wurde, für die Gothen das Amt des Vorstehers des Königlichen Hauses, welches Amt von Triggvilla(germanischer Name) bekleidet wurde. Nachdem Chlodowech, dessen Schwester(nicht Tochter, wie in einigen Quellen) Audofleda Theoderich geheiratet hat, im Jahre 496 die Alamannen besiegte, suchten einige Alamanenn Hilfe bei Theoderich, der einige seine Einheiten ins Land der Alamannen einmaschieren liess. Während dieser Zeit betätigte er seine Verschwägerungspolitik, so vermählte er seine Schwester Amalafrida mit dem Vandelenkönig Thransamund, deren Sohn dann Theodohad wurde, ihr Tochter vielleicht Amalaberga, die mit dem Thüringenkönig Hermenefrid verheiratet wurde, seine zwei Töcher, nicht von Audofleda, sondern von einer Kebse, verheiratete er ebenfalls mit Königen, so Arevagni mit Alaraich, Theodogotha mit dem Burgundenkönig Sigismund. Aber diese Friedenspolitik scheitere schon bei den Lebzeiten Theoderichs, nämlich war seine Tochter, die mit Sigismund verheiratet war, gestorben, so tötete Sigismund seinen Sohn Sigerich, den Enkel von Theodorich, auf dass Sigerich mit der Unterstützung Theoderichs nicht seinen Vater verdränge, daraufhin startete Theoderich in dem Jahre 522 einen Feldzug mit den Franken gegen die Burdugnden, aber er liess die schwere Arbeit die Franken tun, die mit den Burgungen kämpften, er benutzte eine Hinhaltetaktik, damit eher die Franken bluten und sich Wunden zuzuiehen. Die Franken besiegten die Burgunden und Theoderich der Grosse zahlte dafür den Franken Schmerzensgeld, er aber eroberte damit das Drittel des Landes der Burgunden. Auch nach seinem Tode zerreisst sich die Friedenspolitik, denn der römischgesinnte Wandele Hilderich lässt die der Amalafrida beigegebene gotische Escorte, bestehend aus 6000 Goten, niedermetzeln. Er ist nach der Sage von Procop und dem Wunschdenken der Römer an der Reue wegen der Böethius und Symmachus angetanen Unbill in seinem siebzigsten Lebensjahr gestorben, eher fühlte er aber Reue, wie Felix Dahn in seinem Roman Kampf um Rom schildert, wegen der dem Odoacker angetanen Unbill. Man kann ihn nach den überlieferten Geschichten auch charakterisieren, so war er tapfer, klug, vorhersehend, massvoll, weise und schlau. Sein Leichnamm ist in dem von ihm gebauten Mausoleum, das auch noch heute steht, in Ravenna beerdigt, seine philosophischen Sentenzen und weisen Sprüche waren: „Wer sich vor der Peitsche des Lehrers fürchtet, der fürchtet sich auch vor dem Schwert.” So lehnte Theoderich der Grosse ,der, wenn man dem glauben kann, was die Menschen munkeln, nicht mal schreiben konnte, die Bildung, wenigstens die römische Bildung, ab. Andere Sprüche: „Wer ein schlechter Römer ist, der ein Gothe sein will, wer ein schlechter Gothe, der ein Römer sein will.” Andere Sentenzen: Der Glaube kann nicht anbefohlen werden, denn keiner kann dazu gezwungen werden, dass er gegen den Willen glaube.

Medea in Germania

Um zu begreifen, was Jason damit meint, dass Medea nach Recht und Sitte statt des Faustrechts rohem Brauch der Wilden zu leben gelernt hat, müssen wir germanische Analogien hinzuziehen, darum auch, weil einst die Hellenen auch Indogermanen gewesen wären, aber wenn wir die Analogien herstellen, so finden wir, dass sowohl Jason ein Verbrecher, als auch Medea eine Verbrecherin war, zwar ruft Medea mehrmals zum Recht der Gelöbnisse, zum Zeus, ruft das Recht vom Himmel an, bleibt sie ein Brudermörderin, ein Vaterverräterin, Giftmischerin, Verführerin zum Mord, so kann ihre Ehe ein Unrecht sein, niemals standhalten, sondern verurteilt zum Scheitern sein, weil die Strafe der Sündigerin immer an den Fersen kleben bleibt. Wie schon gesagt, Medea ruft zwar das Recht vom Himmel an, aber diese Auffassung vom Recht kann nur liberale sein, aber die Ehe kann mit Mord oder Fehde nicht angefangen sein, sondern der Vater nach germanischem Recht soll die Mundschaft übergeben, dies stiftet dann Eintracht im Hause zwischen Weib und Mann, so lebt Jason und Medea nicht nach Sitte und Recht, sondern nach dem rohen Brauch der Wilden, weil sie im Elend leben, etymologisch bedeutet Elend im jenseitigen Land zu leben(al+land), weit von Heimat in sündiger Ehe, so ist die Tragödie von Medea keine Geschichte von Zwietracht zwischen Mann und Weib, sondern eine Geschichte der Genugtuung zwischen Schuld und Sühne. Euripides preist zwar Medea, aber für die Griechen waren die Weiber Hetären, so ist sein Standpunkt grieschischer männlicher, so haben wir in seiner Tragödie nichst anderes als eine Auslegung der Tragödie von ihm:

„Anerkennung, Achtung naht dem Fraungeschlecht,

Fürder belastet das Weib kein übeltönger Leumund.”

Diese Worte Euripides's passen sich mehr zu Rosemunde, der Tochter des Gepidenkönigs Kunimunds oder zu Ildikó, die eine hat Albuin, den Langobardenkönig getötet, weil er ihren Vater getötet und sie gezwungen hat, aus seinem Schädel Wein zu trinken, die andere den Hunnenkönig, gewiss hat der auch seine Familie getötet, so waren diese Ehen unrechtlich, nicht standhaltig, weil der Vater sie nicht angenommen hatte. Zwar Rosemunde wollte auch ihren Helfershelfer, Helmigis vergiften, aber das könnten wie nicht tugendlos nennen, zwar schreibt Euripides:

„Zu Fraun, in allem Tugendhaften ungeschickt,

In allen schlimmen Dingen klug erfinderisch”

Euripides sieht es falsch, wenn er meint, dass für ein Weib das schlimmte wäre, wenn das Recht des Ehebundes gekränkt wäre, eher ist das Schlimmste wenn das Recht zu der Familie gekränkt ist, nämlich das Recht des Vaters, die zwei Frauengestalten rächen das Recht des Vaters, ihre ursprüngliche Familie,so ist Euripides Zitat unrichtig:

„Doch wo das Recht des Ehebunds gekränket ist,

Ist in der Welt auch kein Gemüt rachsüchtiger.”

Nicht wegen Fleischeslust ist das Gemüt des germanischen Weibes rachsüchtig, wenn das Recht des Ehebundes beleidigt ist, sondern aus Sittsamkeit, weil eben dann das Weib als Hure gescholten worden sein kann, nicht der Ehemann, weil so die Ehe, auch unvollzogene, eine Wildehe ist, das Weib eine Hure, weil sie, wenn der Mann sie verlässt, als Hure gilt. Germanisches Beispiel ist hier die Beziehung zwischen einer Prinzessin der Angolsachsen und dem Warnerkönig Radiger,mit dem die Prinzessin verlobt war, aber Radiger hat sie verschmäht, so fängt die Prinzessin mit seinen Brüdern einen Krieg gegen die Warnern und Radiger an, wo sie Radiger überwindet und fordert, dass er sie zum Weibe nehme. Wie schon gesagt, für die Griechen waren die Weiber Hetären, so ist Euripides Denkweise über die Weiber ein Wunschdenken, so sind in der Wahrheit die Weiber rachsüchtiger, und sie sollen es sein, wenn das Recht des Mundus, Mundschaft gekränkt ist, dann lebt man nicht nach Recht und Sitte sondern nach dem Faustrecht der Wilden, sowohl Rosamunde mit weibischen Kabelen und Intrigen, als auch Ildikó waren mit Recht rachsüchtig, weil sowohl Albuin, so auch Attila haben das Recht zerstört, aber nicht mit Schwert, wie Euripides sagt; in andrem ist das Weib voll zager Furcht,zu feig zu kämpfen und zu trotzen blankem Schwert, sondern mit List. In dem germanischen Altertum und Frühmittelalter kann man alle Kennzeichen der Tragödie finden, sowie den Mord des Gemahls, unrechtliche Ehe, Kindermord, Bigamie, aber nicht ganz so wie in der Tragödie Medea, sondern anders. Wenn wir durchgenommen hatten, wo sich Euripides irrt, so nehmen wir ein anderes Beispiel aus dem germanischen Altertum über Bigamie. Zwar sagt Tacitus: „die Germanen sind fast das einzige Barberenvolk, welches sich mit einem Weibe begnügt. Ausnahmen sind selten und auch dann liegt nicht die Sinnlichkeit zu Grunde, sondern es ist die hohe Stellung eines Mannes, welche ihn zum Gegenstand mehrfältiger Werbund macht.” So steht es mit Ariovist, der zwei Ehefrauen hatte, eine Suebin und eine Keltin, die Schwester des Norikerkönigs Voccio, so war er verschwägert mit ihm, aber diese Verschwägerung war eher politisch, politisch wie Jasons Ehe mit der Tochter Kreons, so könnte auch Ariovist zu der Suebin sagen, was Jason zu Medea gesagt hatte:

„Und unsre Söhne würdig unsres Stamms erziehn.

Dann wollt ich Brüder deinen Söhnen zeugen, sie

Gleichstellen beide und bei des Stamms Vereinigung

Mich glücklich fühlen. „

Im germanischen Altertum hatte nicht nur Ariovist zwei Frauen, sondern der Frankenkönig Clothar der Erste auch, er war mit Schwestern verheiratet, die Schwestern waren Ingunde und Arnegunde, Ingunde war das erste Weib von Chlothar, die ihn gebeten hat, seiner Schwester den besten Mann zu suchen, aber dann fiel Clothar ein, dass er dieser beste Mann ist, so verheiratete er sich auch mit Arnegunde, dabei wurde Ingunde,anders als Medea, nicht weggestossen, sondern Chlothar lebte mit zwei Frauen zusammen, wie Ariovist. Im weiteren war die Tragödie von Arminius und Thusnelda prädesdiniert, weil Arminius Thusnelda geraubt hatte, ihre Väter, Segimer und Segestes,waren verfeindet, so konnte keine Ehe nach germanischem Recht und Sitte vollzogen werden, so lebten auch Arminius und Thusnelda, wie Jason und Medea, in der Sünde, sie waren auch an dieser Ehe Verbrecher, lebten nach dem Faustrecht der Wilden, nicht nach Recht und Sitte, und weil das Recht des Himmels nicht unabhängig vom Recht des Menschen ist, so wurde diese Tatsache von den Himmlischen mit Thusnelda's Gefanganschaft gerächt und damit dass Thumelicus in Rom geboren wurde, so wurde auch an Medea ihr Leben gerächt. So befindet Medea sich in Unrecht, wenn sie äussert:

„Wettstreit des Geldes erstlich muß den Gatten uns

Erkaufen, dem als Herren unser Leib sodann

Gehört; und dies ist übler als das Übel selbst!”

Zwar in Euripides's Zeit kannten die Germanen noch nicht das Geld, aber sie sollten die Mundschaft erkaufen, nicht nur das Weib, mit Vieh und Habe, aber wie wir an den Beispielen Ildikó's und Rosamunda's gesehen haben, so verteidigen die Weiber das Recht des Vaters vor Frauenräubern, wie Jason und Arminius, so könnte man sagen, dass an der Tragödie Thusnelda's selber Thusnelda und ihre Verworfenheit Schuld waren, aber bei Thusnelda gibt es einen mildernen Umstand, nämlich dass sie ihr Vaterland verteidigt hat, im Gegensatz zu Medea, die es verraten hat. Bei den Germanen ist derjeniger verrückt und wahnsinnig, der nicht die Sachen ihrer Heimat vertritt, sondern ihre Sachen verrät, so bei den Langobarden, weil der König Adaloald damit vom Thron gestossen wurde, dass er die Belänge der Heimat verraten hatte, so wurde er als wahnsinnig eingestuft und man könnte ihn vom Thron stossen, vielleicht war diese Sitte auch bei den Wandelen, so wurde auch Hilderich vom Thron gestossen. Germanisch gesehen ist Medea dreimal verrückt, denn sie verteidigt nicht das Recht des Vaters, wie es Rosemunde und Ildikó taten, sondern verrät es, weiter gesehen verrät sie die Heimat auch, tut gegen sie, und im letzteren ist sie verrückt weil sie eifersüchtig ist. Ich vertritt eine Ansicht, dass etwas nur dann ist, wenn das das Recht oder die Sprache sagt, aber in Medea's Zeit kann Medea nicht eifersüchtig werden, weil damals das Recht dazu noch nicht war. In Medea' s Zeiten sollte das Adulterium noch so verstanden sein, wenn das Weib die Ehe bricht, so hätte Medea rechtlich gesehen nicht eifersüchtig sein können, sie sollte nicht mal wissen, was ein Gefühl ist eifersüchtig zu sein, aber weil damals das Recht Medea nicht berechtigt hatte, eifersüchtig zu sein, so konnte sie nur verrückt sein, denn das Recht der weiblichen Eifersucht nur mit dem Christentum auftaucht, vor dem Christentum gibt es weibliche Eifersucht nicht, so ist Medea dreimal verrückt und eine Verbrecherin. Aber was zu fühlen wäre Medea in ihrer Lage der Verstossenheit berechtigt, deutsch gesagt das Gefühl des Haderns oder des Aufbegehrens, aber diese Worte sind nicht pünktlich und treffend, ungarisch könnte man sagen háborgás. Die ungarischen Wörter wie hab und háborog sind germanische Wörter aus der indogermanischen Wurzel kuép, bedeutet wallen, aufwallen, die griechische Form der Verb ist kapýein, die lateinische cupiō,cupīdo, so ist háborgás Liebe( das ungarische Wort háború für Krieg ist bürgerlich, altungarisch ist Krieg öreszu), damit ist Medea berechtigt Liebe zu fühlen, aber diese Liebe ist aufbegehrend, auflehnend, bei neckerischen Spielereien kann man an dem Weib sehen, ob sie verliebt oder nicht ist, wenn sie aufbegehrt, so ist sie verliebt, wie Medea, aber in ihrer Liebe ist sie verworfen und missraten und viertemal ist sie auch krank, wenn sie ihre Kinder zu töten das Los wählt. Von Paulus Diaconus besitzen wir zwei Geschichten der weiblichen Verworfenheit und Missratenheit niedergeschrieben, in der einen Geschichte geht es um ein Weib, das so grausam war, dass es ihre sieben Neugeborenen Kinder in einen Fischteich geworfen hatte, aber eins, namens Lamissio hatte Glück, dass soeben der Langobardenkönig Agelmund dahin kam, er reichte ihm den Speer, darauf umklammerte die kleine Hand des Kleinen denselben, das Kind wurde ausgezogen und gerettet. Die Mutter Lamissio's war aber verworfen, hätte beinahe all ihre Kinder getötet, wie Medea es mit den ihrigen tat, aber Kindermord ist und bleibt ein Verbrecher und eine Erkrankung. Aristotel schreibt sogar den Tieren Wille zu, aber es ist nicht richtig, weil die Griechen die Wörter wie Wahl und Wille(választ und vél) nicht so benutzten wie die Germanen, später Aristotel bildet Wörter für Wille und Wollen, bei den Griechen war Wille ékon(ungarisch akar), aber dieses Wort bedeutet nicht Wahl, sondern naturalische Schuld, was man tun muss, so haben die Tiere ἑκών, so kann ein Tier nichts anderes tun, als ihre Kinder wählen, doch es wählt nicht, hat einen Trieb, Instinkt, was bei ihm ἑκών ist, bei einem Weib ist es genau so, sie kann nicht anders wählen, als nur ihre Kinder wollen, Medea ist damit krank und nicht ein Weib, sogar ein Verbrecher an der Weiblichkeit und an dem Weibsein. Die zweite Geschichte von der Verworfenheit des Weibes von Paulus Diaconus erzählt über Romilda, über das Weib Gisulfs, Herzog von Friual, der nachdem er in der Schlacht gegen die Avaren gefallen war, entbrannte Romilda zu Fleischeslust zu dem Avarenkakan und bat ihm die Toren von Friual aufzuschliessen, wenn er verspricht sie zum Weibe zu nehmen, damit gefährdete sie das Leben ihrer acht Kinder, namens, Taso, Kako, Rodulad, Grimuald, Appa, Gaila, damit kommt diese Tat dem versuchten Mord gleich, aber die Strafe blieb nicht aus, der Sünde folgt die Strafe, so behandelte, wie versprochen, der Kakan sie für eine Nacht als sein Weib, dann liess sie durch zwölf Avaren vergewaltigen. Wir wissen nicht zu welchem Stamm oder Rasse die Avaren gehörten, ob sie Kaukasier oder Mongoloiden waren, aber diese Scene ist eben umgekehrt als in der Tragödie von Euripides oder in der Tragödie von Max Zweig, weil hier der Rassismus eben das Gegenteil ist, das falsche, welsche, fremde Weib wird durch Vergewaltigung nicht von dem Begehrten bestraft. So muss Euripides's Zitat falsch sein und umgeschrieben werden:

„Daß jeder sein mehr als des Nächsten Wohl bedenkt,

Wie diese hier ihr Vater opfert seiner Lust?” eher: „Wie diese hier die Mutter opfert ihrer Lust”

So gilt eher weibisch, wenn man seine Kinder seiner Lust opfert, so tut Romilda, vielleicht tut dies auch Lamissio's Mutter.

Die Sittsamkeit, sei stets mir hold.und nie mein

Herz für fremde Gatten entzünden und stets friedfertgen Ehbund

Schützend feinklug Frauenrechte schlichten.”

So ist Euripides's eigene Ausserung, worauf wir reagieren müssen. Wir wissen hier nicht was Sittsamkeit hier sein könnte, wir wissen nicht welches griechische Wort Euripides hier benutzt, aber deutsch ist Sitte nicht anderes als Eigenart, aus der indogermansicher Wurzel seu, daraus stammt auch das griechische Wort ethosz, so ist sittsam, was heimisch ist, damit könnte Euripides meinen, dass die Streitigkeiten stets griechisch geschlichtet werden müssten? Aber wir finden hier auch germanische Beispiele, wie zum Beispiel die Beziehung zwischen Chlodwich und Chlothhilde, die sozusagen die Frauenrechte feinklug schlichten konnte,denn sie konnte mit ihrer Anmut Chlodwich becircen, um ihn- dahin zu bringen, das Cristentum aufzunehmen und zum Christentum überzutreten, damit auch die sozusagenen Fraurechte geschlichtet werden, weil, wie wir schon erwähnt hatten, das Adulterium bislang nur seitens des Weibes verübt und begangen werden könnte, das Weib wusste nicht mal was Eifersucht wäre, aber auf einen Schlag, wenn rechtlich nicht, nur teils, konnte das Weib fordern, dass auch der Mann treu sei.Chlothilde hat es gut getan, dass sie Chlodwich mit ihrer Fotze becirct hat, weil in den späteren Rechten, nicht in dem salischen, kann das Weib den Ehemann bei ihrem Vater anklagen, wenn der ein anderes freigeborenes Weib zu sich nimmt, aber vor dem Chistentum waren Kebsen akceptiert, so wurde Theoderich der Grosse von einer Kebse geboren, natürlich Medea konnte ihren Jammer bei ihrem Vater nicht bejammern, weil sie ihn verraten hatte, so war ihre Ehe unrechtlich.

Verhöhnt mich sehn von Feinden, Beste, duld ich nicht.

Allein, wo bin ich? soll ich Hohn verdienen,”

Medea grösste Angst ist sich verhöhnt und verlacht von Jason und seiner neuen Braut zu sehen, aber leider am Ende ist nicht sie verlacht und verhöhnt, damit ist sie nicht das Opfer, sondern die Braut, Kreon's Tochter, die gemordet werden musste. Germanische Analogie finden wir hier auch, nämlich in der Gestalt von Fredegunde, die die Gottin Glaswintha tötet, um sich die Liebe von Chilperich zu sichern. Dieses schlechte und verworfene Maid war so schlimm, dass sie die unschuldige Glaswintha tötet, aber nicht nur sie, sondern ihre Stiefsöhne aus einer anderen Ehe Chilperich's, Chlodovech und Chilperich, und den König Sigibert ermodern liess sie. Es ist nicht gewiss, wer hat Glaswintha erdrosselt, aber in Felix Dahn's Auffasung war der Täter Fredegunde, damit nicht Fredegunde wurde verlacht und verhöhnt, sondern das arme Mädchen Glaswintha, die sich in die Beziehung zwischen Fredegunde und Chilperich geschoben hatte, weil nicht ihre Sache jene Beziehung war, die sie gestört hatte, damit ist das dritte Rad bedauernswert, so lebten Fredegunde und Chilperich ihr Leben weiter, aber Glaswintha war tot, so lebten weiter ihr Leben Jason und Medea, aber Kreon's Tochter, das dritte Rad, war tot. Sowohl Glaswintha, als auch Kreon's Tochter hatten nichts mit der Beziehung zwischen Fredegunde und Chilperich, Medea und Jason zu tun, so sind sie die wahren Opfer. Wenn jemand den Roman Fredegunde von Felix Dahn lesen würde, ihm würde es einleuchten, dass das Opfer Kreon' Tochter ist, die man eher beweinen sollte, wie konnte sie zum Spott werden. Durch Chilperich's Eigenschaft können wir dies Zitat verstehen:

Dabei ist großes Wagnis, ob er bieder ist,

Ob böse: denn unrühmlich ist dem Weibe stets

Die Scheidung”

Wir besitzen noch eine skandinavische Sage über Gudrun, die ihren Ehemann samt seinen Kindern ob der Beleidung des Mordes ihrer Brüder tötet, indem sie mit Etzel, dem Ehemann die Kinder auffresen lässt nachdem sie sie getötet hatte, dann zündet er dessen Halle an und das Feuer verbrennt die Halle, aber wir wissen nicht, wer diese Gudrun und dieser Etzel sein könnten, weil die Sage verwaschen und konfus ist, so springt die Geschichte zeitlich hin und her, lässt den Hunnen Attila ein Zeitgenosse des Gotenkönigs, Ermanarich werden. Auch ist nicht gewiss, ob die Kinder, die Gudrun tötet, ihre eigenen Kinder sind, könnten aus einer früheren Ehe Etzels stammen, so konfus ist die Geschichte, aber weil man geschichtlich die Sage nicht untermauern kann, so sollte es besser sein, keine Notiz davon zu nehmen, oder die Sage unter griechischem Enfluss zu erforschen, weil es sein könnte, wie wir es an der skandinavischen Mytologie sehen können,dass die Vorlage der Geschichte Gudruns eben die Geschichtte Medeas war.

Schlussfolgerung

Wir versuchen mit diesem Aufsatz die Tragödie zu verstehen, aber weil ich die griechischen Bräuche und Sitten nicht kenne, so wurden germanische Analogien herbeigezogen, aber was geschehen ist, ist eine Tatsache, anderes ist die Interpretation und Auslegung von Euripides, auf dessen Ausserungen wir reagieren mussten, und wir haben auch reagiert mit germanischen Beispielen. Wir müssen Medea für eine Verbrecherin halten, die kein Mitleid für sich erregen kann,weil sie ihren Vater verriet, ihren Bruder tötete, Kreon' s Tochter vergiftete, zum Morde verführte, ihre Kinder tötete, so bekam sie ihre Schuld glattgestellt, so haben wir in der Tragödie nichts gefunden, was auf eine Zwietracht zwischen Weib und Mann hindeutete, sondern eine Handlung, die die Schuld mit Strafe begleicht. Am Anfang haben wir das Zitat von Euripides mit den Taten Rosemund's und Ildikó's vergliechen, so können wir sagen, dass Achtung von ihren Taten dem Frauengeschlecht naht, weil sie das Recht des Vaters, das Recht der Mundschaft rächen, was Medea nicht kann, sie hat ihren Vater verraten, so lebt sie in wilder Ehe, nicht nach Recht und Sitte, kann ihren Mann beim Vater nicht anklagen, wenn derjenige ein anderes Weib zu sich nimmt, aber das Weib ist urspünglich gekränkt, wenn das Recht der Mundschaft beleidigt ist, nicht des Ehebundes, so können wir es uns an den Taten von Rosemunde und Ildikó ansehen. Wir haben ein anderes Zitat mit zwei germansichen Beispielen verglichen, nämlich mit dem Beispiel von Arivist und von seinen Eheweibern, und mit dem Beispiel von Clothar der Erste und von Ingunde und Arnegunde, so haben wir gefunden, dass hier ganz gut passt, was Jason Medea zu sagen hat. An dem Beispeil der Tragödie von Armenius und Thusnelda haben wir Medea's Lage verglichen, nämlich Jason hat sie auch geraubt, die Ehe ging nicht nach Recht und Sitte zu, so ist die Ehe vom Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber im Gegensatz zu Thusnelda, hat sie mit Vater auch das Vaterland verraten, so ist sie viermal verrückt und Verbrecherin, weil sie verratet und beleidigt das Recht des Vaters, so die Belänge der Heimat, und widerrechtlich Eifersucht fühlt, so auch weil wider Natur und Wille die Kinder mordet. Ihr Kindermord haben wir mit zwei germanischen Analogien verglichen, dabei ist rausgekommen, dass die Ursache der Taten die Verworfenheit und Flesicheslust des Weibes war, wie bei Lamissio's Mutter oder Romilda, so haben wir gefunden, dass das Weib eher ihrer Fleischeslust die Kinder opfert als der Mann. Im weiteren wurde über Rassismus gesprochen, wie zum Beispeil das verdorbende Weib Romilda von Fremden ihre Schuld glattgestellt bekommt, dies ist eine andere Analogie als in der Tragödie, aber ich finde es passt. So weiter haben wir über die Sittsamkeit gesprochen, was man auch rassisch verstehen kann, so könnte man sagen, dass Euripides rassisch und konservativisch ist: „die Sittsamkeit schützend feinklug Frauenrechte schlichten. Auf diesen konservativischen Wandel haben wir die Beziehung zwischen Clodvich und Clothehild hervorgebracht, die ihren Mann dahin gebracht hatte, dass er zum Christentum überzutreten bereit war und tat is es,so wurde das Recht des Weibes eifersüchtig zu sein etabliert. Die einzige positive Eigenschaft von Medea ist, dass sie aufbegehrt(háborog), dies betont auch Euripides, darum erkannt er sie an, auch darum, weil bei den Griechen die Weiber Hetären waren, so feiert er Medea, aber dies ist nicht Feminismus sondern Antifeminismus. Am Ende können wir Medea nicht bemitleiden, weil wir so festgelegt haben, dass nicht sie das Opfer ist, sondern das grösste Opfer ist Kreon's Tochter. Medea fürchtet nicht anderes mehr, als verlacht zu werden, aber von der Weite her kann man sehen, weil Jason und Medea leben, dass die Verlachte Kreon's Tochter ist, wir haben diese Situation mit der Situation von Fredegunde und Glaswintha vergliechen.

Luther der Verderber alles Germanischen der Verräter des Bauernaufstandes

Ich bin am Christentum nicht interresiert, kann mich für es nicht begeistern, so kann ich die Lehre und Thätigkeit Luthers nur anhand der Ergebnisse seiner Thätigkeit an dem germanischen Geist beurteilen, ob die Erscheinung Luthers germanisch ist oder nicht, ob er ein Verderber ist oder nicht. Wenn Gott tot ist, damit das Christenthum auch, so müssen wir sehen, was wir für die Germanistik aus dem Protestantismus gewinnen können. Leider sollte das Christhentum ohne Luther untergegangen sein, so ist Luther der Retter des Christentums( wie Nietzsche sagt), was kein Lob, sondern Tadel ist, weil das Christentum in der Renaissance verlernt worden sein sollte, wenn man keine Notiz von dem Christentum nimmt, einfach nur verlernt wird, in einer Epoche, wo das katolische Christenthum selbst schon vor Luther's Zeit geteilt war, indem das westliche Christentum kommunalisch war, das auf dem germanischen Boden errichtete feudalisch, weil bei den einst gewesenen Römern keine Allmende war, ausgenommen die Sitte, die die germanischen Eroberer mit sich gebracht hatten. Die suebischen und germanischen Sitten, sowie die Allmende, das Gelage der Sippe(Sabas der Gote) und solche heidnischen Sitten konnte das Christentum nicht dulden, musste es abschaffen, oder in einer anderen Form neu aufbeleben, darum wurde das germanische Christentum eher feudalisch im Gegensatz zu den Christen auf römischem Boden. Wir sollten zur Richtschnur der Germanistik machen, was wir bei Beda Venerabilis lesen, eine Anweisung des Papsts Gregor an Augustinus: „ und weil sie so viele Ochsen zu Ehren der Dämonen zu schlachten gewöhnt sind, soll auch dies in eine Art Fest verwandelt werden: am Tage der Weihe oder an Geburtstagen der Heiligen sollen sie um die Kirche herum Hütten aus Zweigen bauen, und ein kirchliches Fest begehen”. Die Aufgabe der Germanistik, welche das Recht der Echten( nach Strabo beudetet german der Echte, der echte Kelte) ist hiermit das Ausseihen und Aussieben des Germanischen aus dem Christentum, aber rechtlich gesehen ist die Lage verkehrt, sintemal das Christentum auf germanischem Boden feudalisch ist, um die suebischen und germanischen Sitten zu unterdrücken, das Christentum auf römischem kommunalisch-platonisch, so ist der Gegensatz zwischen germanischem und römischem Recht, so zwischen Romanist und Germanist auch auf christlichem Boden verkehrt, weil wegen der Renaissance der Romanist klassisch bestimmt ist, die kommunalischen und platonischen Werte vertritt, welche auf germanischem Boden Germanismen bedeuten, so unterstützt die Renaissance die Germanistik aber der Feudalismus römisch bestimmt ist, der die Germanistik unterdrückt. Bei dem Bauernaufstand 1524-1525 fordern die suebisch-germanischen Bauern, dass die Eigenthümer(tulaj aus der indogermanischen Wurzel tele, verwandt mit dem Wort tolvaj) nicht weiter die Allmende diebisch entwenden und enteignen, so zum Beispiel fordern sie die Gemeindewälder,damit jeder seinen Bedarf an Bau- und Brennholz daraus decken kann, so die Gemeindeäcker, die wechelseitig oder gemein bestellt wurden, so auch die Gemeindeweiden und Gemeindeteiche zurück. Diese Bauern haben ihre Ansichten und Lebensweise mit dem Christentum anstatt des Germanischen verteidigt, in jener Zeit, in der Cäsars gallischer Krieg oder Tacitus's Germania erschienen waren,um das suebisch-germanische Erbe zu verteidigen, aber dieser Fehler geht auf die Kappe der Pfaffen. Luther verteidigt nicht den Aufstand, wie Müntzer, der versucht so das deutsche Christentum zu romanisieren,das heisst zu germanisieren, das heisst sozial zu machen, aber Luther versucht das deutsche Christentum germanisieren, das heisst hier feudalisieren, weil das Christentum auf deutschem Boden feudalisch ist, zwar kommt dabei raus die Gesellschaft. Ab dem 16. Jahrhundert können wir von Gesellschaft reden(wie bei Ferdinand Tönnies: Gemeinschaft und Gesellschaft), weil in diesem Jahrhundert der Deibstahl der Gemeindegüter vollzogen worden, die germanisch sind, aber der diesen Diebstahl zulässt kann kein Germane sein, so ist Luther ein Feind alles Germanischen. Zwar finden sich solche, wie Arthur Pösche, der die Sueben eben darum eher für slawisch als für germanisch hielt, so kann er für Luther schwärmen und ein Protestant sein( in dem 19. Jahrhundert könnte es richtig und wünschenswert sein, weil zum Beispiel die Österreichen die Slawen und ihre Allmende, was germanisch oder gemeinindogermanisch wäre, in der österreichisch-ungarischeh Monarchie gegen die liberalen- das heisst ohne Allmende- Ungaren verteidigt hatten). Aber wie auch Nietzsche sagt, man soll eine Sache danach beurteilen; welchen Vorteil oder Nachteil einer Sache für eine besondere Art oder Menschenart bringt,um zu überleben, so auch den Protestanismus. Der Protentatismus ist eine Pfaffenmacherei, so schämen diese Pfaffen sich nicht, ihre Sache unter das Volk zu bringen, und in den zwölf Artikel ihre Forderung zu schmuggeln, wie zum Beispiel dass eine Gemeinde seinen eigenen Priester wählen könne und aus dem Zehnten ihn unterhalte, diese Schmarotzen. Auch Luthers Forderung ist, dass die Gemeinde seinen eigenen Priester wähle, aber unterstützt er nicht den Bauernaufstand, aber jene Zeit war da, um das Christentum zu verlernen und zu altgermanisieren, das heisst zum Beispiel, dass man das Zehnte zu sozialer Hilfe macht, weil bei den urchristen das Zehnte auch soziale Hilfe war. Soviel jetzt zu dem Baueraufstand,den wir als germanisch stempeln sollen dabei aber Luther für einen Feind des Germanischen. Wir werden jetzt einzeln die Lehren Luthers durchnehmen, um zu eruieren, ob Luther mit diesen Lehren für oder gegen den Germanismus tut. Luthers berühmtesten Angriffe sind seine Predigen und seine 95 Thesen gegen den Ablass, aber wie Felix Dahn bemerkt, so ist auch hier die Situation das Gegentheil, dass das Germanische das Römisch-christliche contaminiert hatte, so zum Beispiel durch die germanischen Gewohnheitsrechten, in welchen nur in äussersten Fällen die Todesstrafe verhängt wird( in geschechlichten Delikten, aber um es nicht zu missverstehen, nicht in solchen Situationen wie heute war es straflich), aber mit Busse vermittelst Geldes die Schuld entschuldigt werden konnte. Die germanische Weltanschauung hatte hier das Christentum befallen, in einem Zeitalter, in welchem das Christentum verreckt sein sollte, so sollte man eher tolerieren den Ablass und den Sieg des Germanischen über das Römische feiern. Dazu kommt Nietzsche's Bemerkung über die Schuld, die nicht anderes ist als Genugtuung, man entschuldigt sich mit Geld. Das Wort Schuld kommt aus der germanischen Wurzel skull, verwandt ist mit der Verb sollen, so war Schuld ursprunglich Genugtuung mit Ding oder Geld. Bei diesem Gedankengang müssen wir auch über die ungarische Sprache reden, wenn sie das germanische Recht betrifft. So hat die ungarische Sprache zwei germanische,rechtliche Wörter, wie bocsát und bíz. Das ungarische Wort bocsát steht in Verwandschaft mit dem deutschen besser und der Busse, welche auch lassen, entlassen bedeuten könnte, weil die germanische Verb botjan als zweite Bedeutung auch das Entlassen aufgenommen hatte, darum, weil gebüsst worden ist. Das ungarische Wort bíz ist auch germanischen Ursprungs, ein rechtliches Wort, wie bocsát, aus der germanischen Verb beidan, die als zweite Bedeutung das Warten aufgenommen hatte, wie in Wulfilas Bibelübersetzung. So ist germanisch gesehen die Busse die Entlassung, wenn man nicht weiter auf die Busse wartet. Man hätte in dem Zeitalter der Renaissance, während des Verfalls des Christentums den Ablass als Dispensation verstehen sollen, Dispensation, damit zum Beispiel man die Tempeln nicht weiter besuche, nicht darum bettele, dass man die Pfaffen selber wähle, damit die Bäuche der christlichen Pfaffen weiter gestopft werden. Aber hier kommt Luther wieder dazwischen und leugnet das Germanische und in der Wahrheit ist er es, nicht das Christentum selbst, der die Sklavenmoral, den Utilitarizmus, etabliert, indem Luther die Heiligenverehrung und andere Dienste und Handlungen zu nichtig erklärt, wenn diese Handlungen nicht mit dem Nutzen der Mitmenschen verbunden sind. Eine bezeichende Entwicklung für den Protestanismus ist das Beiwort fromm, was aus der Verb frommen stammt, bedeutet nützlich zu sein, ungarisch umgeschrieben előnyös, aus der indogermanischen Wurzel prom. Aus diesem Beiwort wurde in der Zeit des Protestanismus ein religöses Wort. Der aus protestanitscher Familie stammende Nietzsche hat damit in Anbetracht des Sklavenaufstandes Unrecht, weil ihre wahren Wurzeln sich in dem Prostantismus befinden, aber damit Recht dass Luthers Leugnen der Heiligenverehrung ungermanisch ist, weil der germanische Krieger sich selbst in dem Askete sieht, darum verehrt zum Beispiel der Rugierkönig Flacciteus und der Alamannenkönig Gibuld Saint Severin. So ist in dem Protestantismus die Sklavenmoral und die Herrenmoral vermengt, dabei will der Sklave, dass sein Herr seine Tugend, seine Frömmigkeit bestimme, so will der Herr dessen Frömmigkeit bestimmen, aber das Christentum weisst ursprünglich nicht von Standesordung. Es gibt eine kurze Anekdota bei Gregor von Tours, er erzählt, wie der König der Franken, Guntram, den Usurpator Gundoald als Balamir schilt und seinen Vater als Wagner und einen noch in einem anderen Fach sich betätigenden Menschen verleumdet, dabei bemerkte sein Ratgeber, dass es solchen Menschen nicht gibt, der zwei Väter hätte, aber Gregor von Tours kann nicht begreifen, warum könnte ein Mensch sich nicht in zwei Handwerken betätigen. Das Christentum kennt so keine Standesordung, nur das römische Recht und die germanischen Eroberer, die sich dem römischen Recht angepasst hatten. Mit Luther argumentiert, es könnte nicht sein, dass das Christentum vor ihm 1500 Jahre lang nicht gewesen sei, weil es keine Standesordung gekennt hätte. Auf dieser Ebene ist Luthers Tätigkeit unheilig und ungermanisch, weil er aus der lateinischen Sprache das Wort Beruf übersetzt hatte, mit Nietzsche gesagt, spann weiter das christliche Spinnennetz, so geht Luhter auch damit gegen das Germanische. Luthers nächste Lehre ist, dass er propagierte, dass wir alle Priester sind, damit er die Vermittlung der Heiligen vertilgt. Einige sagen, dass diese Lehre germanisch ist, weil Cäsar nichts von Priester bei den Germanen gewusst hätte, so zum Beispiel Arthur Pösche, der zu weit geht mit seinem Hass gegen das Pfaffentum, er will nur um einen Stand der Krieger wissen, aber es ist falsch, weil wir bei Tacitus heidnische Priester kennen, aber diese Priester bilden keinen Stand, da es bei den Germanen keine Stände gegeben hatte. Die Ansichten von Pösche haben Nietzsche beeinflusst, aber er korriergte Pösche in mehreren Punkten, zwar schreibt er nur über den germanischen Krieger, das blonde Tier. Auch Felix Dahn Dahn meint, dass Luther hier germanisch wäre, wenn wir alle Priester wären, so brauchten wir nicht die Vermittlung der Heiligen, wir könnten alle ohne Vermittlung mit Gott in Kontakt treten, aber ich meine, dass der Germane nicht betete. Ich meine, dass das Wort Gebet und die Verb beten neu sind, mit dem Christentum aufgekommen sind, flektierte Formen von dem Wort bitten. Als Ungare kann ich nicht verstehen das Beten, weil das Wort, das man hier sagt, ist auch germanischen Ursprungs. Das ungarische Wort ihma kommt aus dem germanischen Hauptwort wóhma, bedeutet Wort, Erinnern, Raunen, also nicht bitten, so ist das Tun Beten nicht heidnischen Ursprungs sondern christlichen. Aber in der Lehre Luthers kann ich nur einen Pfaffentrick sehen, weil er damit die Sache der Pfaffen, die Privatangelegenheit der Pfaffen, das Christentum unter das Volk bringt, er macht die Sache des Christentums gemein, wie wir schon mehrmals erwähnt haben, in der Zeit, als das Christentum starb. Dieser Trick ist ähnlich wie die Demokratietrick nach dem Systemwechsel(1989), da macht eine herrschende Klasse die Demokratie zur Sache Aller, so prägt diese Klasse die Werte. Luthers Glaube kann ich nicht verstehen, weil ich nicht ein Christ bin, aber glauben bedeutet das, was man lieb gewonnen hatte, oder was heimisch oder sittig ist, sintemal das Wort Glaube aus dem Beiwort lieb stammt. Einerseits heisst glauben das was wir in der Serie Stranger Things gesehen haben, als die Kinder den Gedanken lieb gewonnen haben, was mit Elfy passiert sein könnte, also der Glaube hängt nicht mit Gewissheit zusammen, anderenseits die Sitte und Gepflogenheit, die heimisch sind, so zum Beispiel Wodan und die Nornen. Die ungarische Verb hinni ist eine deutsche Lehnübersetzung aus dem Glaube, weil das Beiwort hű aus der indogermanischen Wurzel kei stammt, was germanisch hy ist, damit der Deutsche lieb gewonnen hat, woran er glaubt, der Ungare ist dem treu. Luther schreibt über den Glauben und die Taufe: „Wenn gleich jemand nie getauft wäre, wüßte doch nicht anders, oder glaubte stark, daß er recht und wohl getauft wäre; so würde ihm solcher Glaube dennoch genug sein.” Ich werde hier nicht glauben sagen, sondern meinen, weil diese Verb ist in der Bibel Wulfilas, da wie das, was der Glaube bedeutet durchgenommen haben, so sage ich hier das Meinen an Gott oder Jehova. Bei dem Zitat Luthers haben wir gesehen, dass er das Meinen an Gott der Taufe vorzieht, was fatale Folgen nach sich gezogen hat, nämlich dass protestantisch der Abbruch der Schwangerschaft nicht mehr strafbar wurde. So schreibt der bayarische Stammesrecht: „Wer eine Abtreibung verursacht, muß fürs erste 12 Schillinge zahlen, alsdann sollen er und seine Nachkommen alljährlich und zwar im Herbste einen Schilling entrichten bis ins siebte Geschlecht, vom Vater auf die Söhne. Darum aber haben unsere Vorfahren und Richter eine so langwierige Buße angeordnet,seit die Religion des Christentums in der Welt eingewurzelt ist, weil auch die Seele, nach dem sie einmal Fleisch angenommen, gleichwohl aber zum Lichte der Geburt nicht gelangen konnte, eine langwierige Strafe dulden muß, da sie ohne das Sakrament der Wiedergeburt durch Abtreibung der Hölle überliefert worden ist.” Luther kann nicht beweisen, dass ein Fötus oder ein Kind an Gott meint, so überliefert er den Fötus der Hölle, dies tut Luther und seine Bewegung, dies verursacht seine Lehre an dem deutschen und allgemeinen Geist, aber im Gegensatz ist der schönste Gedanke, der aus germanischem Geist mit dem Christentum hervorgekommen war, die oben citierte Passage. Nach Luther können also die Christen nicht anderes tun, als nur die Abtreibung befürworten. Auch war Luther ein Angreifer des Germanischen als er gegen den Zölibat ging, weil das germanische Recht das römische nicht akceptierte, so war die Kirche kein abstarcter Begriff und der Erbgang erfolgte automatisch. Die Christen und die Kirche leitete den Zölibat darum ein, damit sie ihre Ländereien und Güter verteidige, da sich das germanische Recht keinen abstracten Staat vorstellte und in den germanischen Verhältnisssen nur persönliche Bindungen waren, mit einem Umstand ausgenommen, wenn die Germanen die wahren Kelten sind, so müssen wir auch die Verfassungsgeschichte der Kelten in Betracht ziehen, so zum Beispiel bei den keltischen Häduer könnte ein abstrakter Staat ohne persönliche Verbindungen existieren, weil bei ihnen der Vergobret nur auf ein Jahr und ohne persönliche, verwandtschaftliche Verbindung in den Lebzeiten mit einem anderen Vergobret gewählt werden konnte, aber natürlich war das der Republikanismus und vielleicht von römischer Herkunft, wie bei den Römern die Consuln. Weil der Germane den römischen Staat und so den kirchlichen Staat nicht begreifen konnte( so war der vorherige germanische Glaube der Arianimus) und der Erbgang linarisch und automatisch erfolgte, also der Sohn des Bischofs automatisch der Erbe der Kirchengüter war, so leitete die Kirche den Zölibat ein, was keineswegs das bedeutete, dass man keinem Weib beischlafen sollte oder kein Kind zeugen, sondern dass man keine Familie besitzen konnte. Nachdem Luther so mit dem Zölibat aufgeräumt hatte, verpestete er den deutschen Geist, da der deutsche Geist eine andere Richtung, eine ungermanische, einschlagen und den Begriff des Staates entwickeln sollte, denken wir hier nur an die Gaukeleien Hegels. Die nächste Lehre Luthers handelt um den unfreien Willen, den ich aus christlichen Perspektiven nicht begreifen kann,nur mit einem Beispiel; wenn Gott allwissend ist, so sollte er auch wissen und damit wollen, dass Sodoma und Gomora mit Unflat verseucht werden sollte, das auch, dass er die zwei Städte ausgerottet haben wird. So sind diese Städte gegenüber Gott und seiner Gnade machtlos und willenlos, wenn Gott vorherbestimmt hatte, dass er sie vertilgt haben wird. Der menschliche Kausalitätsbegriff entwickelte sich während des Verfalls des römischen Reiches mit dem Christentum, indem die Christen sich gefragt hatten, warum sei das römische Reich zusammengesürtzt, ihre Antwort war, dass die Römer sich besudelt hatten, von der göttlichen Reinheit und Gerechtigkeit abgewichen waren, aber direkt schreibe ich hier nicht von der Sitte abgeartet, weil Sitte Ethos ist, wenn die Sitte verschwindet, so auch das Volk, darum kann man sagen, dass die Affenart Bonobo, wenn von seiner Sitte abartet, damit verschwindet. Aber am Ende blieben die Römer erhalten, im Gegenteil die vielen germanischen Stämme nicht, welche vermutlich sittenrein geblieben waren. Luthers Lehre von dem unfreien Wille gegenüber Gott ist, wenn man heidnisch ist, befreiend, eben von dem Christentum, denken wir nur daran, wie der Gotenkönig Totilas sich um die Gnade Gottes beeiferte, um nicht ansehen zu müssen, wie sein Volk untergeht, aber wenn Gott vorherbestimmt, welches Volk untergehen soll, so ist die Bemühung um die Gnade Gottes vergebens, lutheranisch wird Gott die Goten sowieso von der Oberfläche der Erde vertilgt haben,so ist eine Wohltat Luthers, wenn er das Wetteifern um die Gnade Gottes nichtig erklärt und das Christentum stürzt sich in sich zusammen. Wir wissen nicht, ob der Gotenkönig jene Reden gehalten hätte, oder nur Procop in seinen Mund die Wörter gegeben hat, aber wenn er wüsste dass seine Bemühungen vergebens gewesen wären, so würde er sie nicht haben tun sollen. Zum Beispiel weil Felix Dahn und Nietzsche heidnisch sind, so können sie lutheranisch sein, sintemal man Luther für den Vater der modernen Geschichtswissenschaft stempeln könnte, da, seitdem er aufgetaucht ist, andere Antworten gegeben werden, denn man musste von christlichen Antworten abweichen, so wurden am Ende von den Historikern die Gründe des Verfalls des römischen Reiches in dem Christentum gesucht, und kommt das Ethos auf, um zu erklären, warum verschwinden einige Völker. Auch die Heiden beschäftigte die Frage nach dem freien oder unfreien Wille, aber zuerst in den Schlachten, weil es den Heiden so vorgekommen war, dass nur das Schicksal,der Zufall, die Nornen, entscheidet, wer in der Schlacht stirbt oder am Leben bleibt, sintemal der eine Krieger so wie der andere Krieger ist, also keine Unterschiede zwischen ihnen auftauchen, so glaubten die Kelten an den freien Willen. Die Lösung der Kelten in Sache des freien Willens war, dass sie ihre Schuld gegenüber den Nornen beglichen hatten, so opferten sie einen Menschen, den Tod mit dem Leben ablösend, so können wir heidnisch gegenüber den Göttern vom freien Willen reden, nur nicht juristisch, und dieser Stanpunkt war eher germanisch und gemeinindogermanisch, weil Procop sagt, dass die Slaven(Sklaven) eben darum nicht an das vorherbestimmte Schichsal glauben. Die List Luthers ist, dass er in alltäglichen Sachen dem Menschen freien Willen zugesteht, damit der Mensch juristisch verantwortlich werde(Nietzsche), so verseuchte zum Beispiel die griechische Philosophie und römische Justiz das langobardische Recht, weil, anderes als alle anderen germanischen Rechte das langobardische postulierte, dass der Mensch ein vernünftiges Wesen sei; so zum Beispiel, wenn sich ein Mensch an einem Brunnen unter einem Eimer stellt, und der Eimer fällt und ihn erschlägt, so haftet die Schuld nicht an dem Besitzer, weil der Mensch ein vernünftiges Wesen ist, so sollte er wissen, dass er nicht unter den Eimer stehe. Wie anderes ist das angelsachsiche und amerikanische Recht, wo auch aus kommerzielen Gründen der Mensch nicht als vernünftiges Wesen gilt. Wir müssen hier noch über die Etimologie des Wortes Wille reden. Der Wille entstammt aus der indogermanischen Wurzel uel, verwandt ist mit der Verb wählen, so auch mit den ungarischen Verben wie vél und választ, damit ist der Wille Wahl, eine Wahl aus Optionen, anderes ist zum Beispiel die griechische Verb ékon(ungarisch akar), die Aristoteles so defieniert wie ein natürliches Soll aus dem Wesen eines Lebewesens, so zum Beispeil besitzt das Thier auch sozusagen Wille, aber nicht Wille(vél), sondern ékon(akar). Luther und der Reformatismus öffnete die Tür für den Romanismus nach Deutschland,auf der einen Seite mit seinem unfreien Willen gegenüber Gott, auf der anderen mit dem freien in alltäglichem Leben, so wurden solche lateinischen Worte in Deutschland einheimisch wie dolus, wenn man dies mit dem Grundsatz „ der Mensch ist vernünfig” vermischt, so kommt nur ungermanisches raus. Das germanische Recht berüchsichtigt keine Vorsätze, seine Ethik kommt aus den Folgerungen, weil dieses Recht ein Aktion-Reaktion-Recht ist, aber seit Luther ist dieses Recht besudelt, solche Wörter kommen auf, wie Absicht oder niederträchtige Absicht. Luther beeinflusste den deutschen Geist mit seinem unfreien Willen, es ist genug hier anzumerken, wie Spinoza, Felix Dahn, Nietzsche und Schopenhauer von Luther beeinflusst wurden, aber sie modifizierten die Lehre Luthers und sie wurde wiedergermanisiert. Ich beabsichtige kompakt und einfach, auch für Dummys, zu erzählen, wie Luther und seine Lehre von dem deutschen Geist überwunden wurde, so für erstemal hat die Lehre Luthers von dem unfreien Willen Spinoza beeinflusst, der als Ursache der Ereignisse Gott angegeben hatte, der mit Notwendigkeit tut, was er tut. Hier müssen wir bemerken, dass mir solche Wörter, wie Ursache oder Kausalität nicht gefallen, weil so eine Weltanschauung materialisch wird, so wird eine Folgerung von einem Ding ausgelöst, auch wenn man das Wort Kausalität benutzt, da Kausa(kósa, lateinsich causa) ursprunglich ein lateinisches Rechtsbegriff war und der Auslöser als Ding der Streitigkeiten angesehen und begriffen wurde, aber mit Schelling gesagt war das germanische Recht unbedingt, sintemal sein Grund die Aktion und Reaktion gewesen sind, so ist Luthers Tätigkeit und Lehre einerseits erspriesslich, weil er den Willen nach innen kehrt. Ganz anderes sagt der Ungare es, nämlich mit dem Wort ok, welches nicht ein türkisches Wort ist, weil die ungarische Sprache nichts mit türkischen Sprachen zu tun hat, sondern ein indogermanisches, ungewiss ob germanisch, bedeutet: das Gewöhnen eines Wesens, weil das Wort ok aus der indogermanischen Verb uciti, germanisch unk stammt, bedeutet gewöhnen, so ist zum Beispiel die Ursache eines Wolfes sein Wesen, sein Gewöhnen. Dies hat Felix Dahn auch begriffen und schreibt, wenn auch ein Wolf aus sich selbst tut, was er tut, so ohne freien Willen, trotztdem muss man ihn erschlagen, ganz anderes als Nietzsche, der empört wäre, dass er so vieles gegen die Verantwortlichkeit schreibt, trotzdem will man den unverantwortlichen Wolf zur Verantwortung ziehen, aber bei Felix Dahn bleibt der Wille unfrei wegen der Kausalität, bei ihm sind eben die germanischen Götter, die Wunder bewirken, die den Menschen aus dem Kerker des unfreien Willens befreien, weil nur die heidnischen Götter die Kausalität Jehovas zu unterbrechen imstande sind. Auch Schopenhauer argumentiert, dass seine Thesen über den unfreien Willen lutheranisch sind, er macht das Wesen, das Sein frei, nicht das Handeln, aber er wurde zum Narren gehalten, weil er auch altgriechisch kannte, so wurde seine Anschauung von Aristotel und seinem ékon contaminiert. Schopenhauer fängt an griechisch zu denken, wie wir oben auseinandergesetzt haben, was der Unterschied zwischen Wille und ékon ist, dies gibt er an Nietzsche weiter( ein interresanter Umstand, dass trotzdem Schopenhauer und Nietzsche deutsch reden, aber ungarisch denken, aber im Gegenteil sprechen die Ungaren ungarisch, aber denken deutsch, nämlich Wille). Bei dem Denken Nietzsches ist Gott tot, darum schreibt er, dass viel wichtiger ist der innerliche Mensch, als der äusserliche, weil bis dahin der innerliche Mensch und Vorgänge in ihm unterschätzt waren. Wenn man Nietzsche begreifen kann, so leugnet er die Kausalität, die der innerliche Mensch besiegen kann, damit auch Gott. Bei Nietzsche kommt raus, dass der unfreie Wille bedeutet damit den freien Willen, mit Gewöhnen(ok, Sitte) und ekón, damit wurde der Wille des blonden Tieres geboren. Diese Geburt des Willens des blonden Tieres und die Entwicklung der Lehre von unfreiem Willen von Luther über Spinoza, Felix Dahn,Schopenhauer, bis Nietzsche hat fatale Folgen nach sich gezogen, wenn man die Lehre des unfreien Willens mit der Geschichte von Sodoma und Gomora zusammenlegt, und wenn man sieht, welchen Einfluss, welchen nationalisten Einflus des jüdischen Spinozas auf Felix Dahns Denken geübt hatte. Wir hegen keine Zweifel darüber, dass zum Beispiel die Leugnung des freien Willens bei Spinoza auch jüdische Gründe hatte, damit er und die Juden ihr Ethos bewahren können, aber mit Felix Dahn, Schopenhauer, Nietzsche trat auch eine germanische Interpretation auf, so wurde aus dem unfreien Willen der freie Wille des blondes Tieres, eines Odoackers. Diese Interpretation und Wandel des unfreien Willens Luthers hat das deutsche Volk durchgemacht, auch wenn philosopisch niemals erwähnt wurde, nur in dem Unterbewusstsein eingenistet war, so haben auch die Anführer der Nationalsocialisten sowohl Luther als auch Nietzsche gelesen, und sie wurden in ihren Taten unterbewusst beeinfusst.Unter Luthers Verschuldungen gehören ethliche religöse Kriege und die aus diesen entstandenen Zerrüttelungen Deutschlands, sowie die Verkleinerung des Lebensraums und des Sprachgebietes der Deutschen, so denken wir hier an Lotharingien, wo in dem 17. Jahrhundert noch frankisch gesprochen wurde, aber die Franken waren Katholiker und wollten kein Teil eines protestanischen Rechies sein und nach dem dreissigjährigen Krieg gliederten sie sich aus dem Reich aus, weil Luther, zwar wollte er den katolischen Glauben erschüttern, ihren Glauben stählte und die Franken sich so eher Katholiken als Deutschen betrachteten. Zwar verlor so das Deutschtum die lotaringischen Franken, aber während und nach dem dreissigjährigen Krieg wurde es der reichste Staat, wie Schiller schreibt, weil das Gold und Geld, was Spanien und Frankreich aus den Kolonien besitzten, nach Deutschland floss, um die deutsche Söldner in dem dreissigjährigen Krieg zu unterhalten, wie Tacitus sagt, weil der Germana eher mit Blut erwirbt, als mit Geschweiss.

 

Schlussfolgerungen

 

So war Luther zwar der Retter des Christentums, aber ein Feind des Germanischen, der während des suebischen-germanischen Freiheitskampfes, des Bauernaufstandes, das Volk verführt hatte, ihre Sache mit dem Christentum zu verteidigen, in der Zeit der Renaissance, wo das suebisch-germanische Volk ihre Sache mit dem ausfechten sollte, was Cäsar und Tacitus über die Germanen sagen, wenn schon Luther den freien Willen leugnet, so gibt es nur Ethos, trotzdem unterstützte Luther nicht diesen Freiheitskampf, sogar hinterfragte und hintertrieb ihn, um ein Pfeiler der formierenden Gesellschaft, durch den Dieb der Gemeindegüter, mit Standesordung zu sein, wo er sowohl das Christentum als auch den Germanismus verriet, weil weder das Christentum noch der Germanismus Standesordung kennt, nur das römische Recht. So war er auch ein Hasser des Germanischen in Frage des Ablasses, da Luther in dem Ablass in der Wahrheit das Germanische angriff, nicht das Papstum, über das das Germanische in dem Ablass ein Freudenfest begeht. Luther war der wahre Vater des Sklavenaufstandes, indem er utilitaristisch war, diese Ideologie darf man nicht verwechseln mit der aus der alten germanischen Kriegsverfassung stammenden Allmende, eher denke man nur, wie ausgeführt, an das Beiwort fromm. Luther sehnt sich nach diesem Sklavenaufstand mit Standesordung, denken wir hier nur an das von ihm hergestellten Wort Beruf. Luther war auch da ein Feind des Germanischen, wo er wider den Zölibet ging, denn der Zölibat war die Verteidigung des römischen-christlichen Rechtes gegen das Germanische, so verwischt er den Unterschied zwischen dem Germanischen und Römischen und zwingt den germanischen Geist, ungermanische Bahne einzuschlagen, indem er den ungermanischen Begriff des Staates entwickelt. Zwar hatten die Germanen keinen priesterlichen Stand, weil sie gar keinen Stand gehabt hatten, es kommt davon, dass damals keine Teilung der Arbeit vorhanden war, aber Luthers Satz, wir sind alle Priester ist ungermanisch, denn auch Tacitus schreibt: „ näher dem Gott zu sein”. Aber diese Losung, wie wir geschrieben hatten war nur eine Pfaffentrick.Weil Luther den Glauben der Taufe vorzieht, so ist er auch ungermanisch in der Zeit des Verfalls des Christentums, so ist er ein Ünterstützer der Abtreibung. Luthers nächste berühmteste Lehre ist das Leugnen des freien Willens aus christlichen Rücksichten, welche Lehre zwar man als germanisch sagen kann, aber anderswie und es gibt religös gesehen Hintertüre, wie zum Beispiel Menschenopfer. Natürlich leugnet Luther nicht den praktischen freien Willen, der aber juristisch ist und mit der Verantwortlichkeit zu tun hat, aber der germanische Geist hat diesen lutherischen Satz besiegt, eben aus dem lutheranischen unfreien Willen. Luther war kein Germanist, sondern dessen Verräter, indem er den Willen nach innen gekehrt hatte, so machte er Platz für das römische Recht und für solche Wörter wie dolus, aber nach ein paar hundert Jahren über Spinoza, Schopenhauer, Felix Dahn bis Nietzsche überwand dieser nach innen gekehrte Wille eben mit dem unfreiwen Willen das Römische und das Fremde unter den Deutschen, und der germanische Geist kehrte zu sich zurück.

Der Wert des Weibes, sprachlich und rechtlich untersucht

In dieser Abhandlung versuchen wir den Wert des Weibes indogermanisch und germanisch festzustellen, dabei benutzen wir das Wort Wert konkret und ursprünglich, weil der Wert der indogermanischen Wurzel uer entstammt, wie das lateinische Wort versus,sowas wie gegenseitig, Gegenseitigkeit, angenommene, in Kauf genommene Gegenseitigkeit in Geld oder in Sachen, also gegenseitige Verbindlichkeit bedeutet, die man bei der Begegnung wahrnimmt, so ist Wert subjektiv und wandelbar. Dieser Aufsatz wird in vier Teile zerschnitten:

  1. Ob bei den Germanen eine Zürucksetzung des Weibes vorliegt, wenn ja, warum?

  2. Das Weib in der indogermanischen und germanischen Sprache.

  3. Das Weib und sein Wert in dem salischen Recht.

  4. Das salische Recht wird mit anderen germanischen Gewohnheitsrechten ergänzt.

 

I.

Wie in dem nächsten Absatz dargelegt wird, so ist eine Person nur Person und gilt als Weib, wenn sie unter Mundus, Mundschaft steht,so wird sie aber aus der Erbgang ausgeschlossen, aber können wir dies als Zurücksetzung des Weibes nennen, wenn sie unter Mundschaft steht? Nein, es geht so mit rechten Dingen zu, aber argumentieren dafür, dass dieser Zustand hinzunehmen ist, weil man historisch-teleologische Gründe oder Umstände dazu hat, ist falsch. Jene Argumentation ist falsch, welche teleologisch ist, solche Argumentationen pflegen konservativische zu sein, weil ältere Ansichten und Ideologien sich gegen neuere, welche die Last solches Argumentierens nicht nötig haben, sich zu verteidigen haben, zum Beispiel bringt Felix Dahn den Umstand hervor, dass bei den Germanen Kriegsverfassung war, darum wähnt er, dass er aus diesem Umstand die Zurücksetzung des Weibes folgern kann, weil das Weib nicht wehrhaft ist, sich zu verteidigen nicht fähig ist, so ist sein Wert geringer als des Mannes, aber wie es später zu sehen ist, das Verhältniss ist umgekehrt, weil eben aus diesem Umstand steigert sich sein Wert über des Mannes. Zwei Arten von Argumentationen sind ungültich zu erachten, die konservative, diese wäre die teleologische und die liberale, dies wäre die utilitarische. Felix Dahn argumentiert konservativistisch, weil er aus der Kriegsverfassung herausnimmt, dass die Stellung des Weibes aus ihrer Waffenunfähigkeit herauskommt, also aus einem Umstand argumentiert er, nicht utilitaristisch, dass das Weib weniger zu Nutze ist, als der Mann, aber wenn wir zum Beispiel die von Cäsar geschilderte suebische Verfassung mit der Geschichte Sabas des Goten zusammenlegen, so müssen wir feststellen, dass für die Sippe das Weib sehr wertvoll war, sie ordnete und versah das Gelage der Sippe, so können wir sagen, dass das Weib eben aus der Kriegsverfassung heraus mehr Wert hat als in einer bürgerlichen Gesellschaft. Beiläufig beschäftigt sich auch Aristotel mit der barbarischen Kriegsverfassung, so schreibt er, dass man bei den Skythen erst nach der ersten Tötung eines Feindes aus dem Horn trinken darf, aber dies nennt Felix Dahn Kulturstufe, nämlich die Kriegsverfassung, aber ist bei Aristotel im weiteren nicht zu erkennen, über was für welche Barbaren er redet, wenn er schreibt, dass bei den Barbaren die Weiber wenig wert sind, dies kommt aus dem Umstand heraus, dass sie mit ihren Weibern so schlafen wie Sklaven mit Sklavinen, aber über die Barbaren oder die Germanen ist es auch falsch, wie wir es später an dem Beispiel an dem fränkischem Recht sehen werden, weil da ist ein Gesetz, welches erreichen will, dass der Wert des Weibes, konkret und wortwörtlich, nicht herabgewertet werde, so können wir sagen, dass, die Barbaren in der Kriegsverfassung mit ihren Weibern nicht so schlafen wie Sklaven mit Sklavinen.Übrigens ist auch Felix Dahn nicht beizupflichten, wenn er schreibt, dass Tacitus das Weib und die Ehe der Germanen idealisieren wollte als ein verkehrter Spiegel für die Römer, bei denen die Fäulnis sich schon eingesetzt hatte, weil wir auch andere Quellen haben, nämlich Procop, der sagt dass bei den Angelnsachsen in Brittania Sittenreinheit herrscht- Sitte sollte man als Ethnikon verstehen, aus der indogermanischen Wurzel seu, bedeutet eigen, Eigenartigkeit, so ist Sitte bei dem Hirsch Hirsch zu sein, bei einem Löwen Löwe zu sein-, aber er bezieht diese Sittenreinheit auf das Eheleben, wie wir es aus der Ergänzung zu salischem Recht sehen werden. Da auch ist nicht mit Felix Dahn einverstanden zu sein, wo er schreibt, dass man, was Tacitus über Weiber und ihre Heiligkeit sagt, gelten lassen soll:„ja, den Germanen sind die Frauen geradezu eine Art heiliger und prophetisch begabter Wesen”; es kommt davon, dass ursprünglich die Magie und Hexerei fremd von den Germanen waren, sie kommen aus dem Orient.

 

II. Die Stellung der Frau sprachlich gesehen

 

Bei der Stellung der Frau in indogermanischen Verhältnissen gibt es keine Zurücksetzung, sie wird zuerst von der Sprache bestimmt, aber diese Sprache ist perspektivisch und deiktisch. Die Sprache ist der Zeuge, dass Matrialismus niemals gewesen war, wenigstens gibt es ihn bei den Indogermanen nie, weil perspektivisch gesehen der Zeiger der Mann ist. Es gibt zwei wichtige indogermanische Deichseln, welche die Sprache geschlechtlich beeinflussen, dies wären:

  • i-e-é-o-a-á-

  • em-om-am.

Hier bedeutet i Innensein, worauf der Mann zeigt, weil seine Perspektive e ist, sein Punkt ist e, so ist e er, es ist zu sehen, dass aus dieser Perspektive er stammt, aber auch ego und ich. Also ist i Innensein(innen, itt, ide), bedeutet innen zu sein, also in der Familie(stalda, család). Der Punkt e ist der deiktische Punkt, der Punkt des Mannes, wo er da ist, wo er steht, wo er sich sieht, wenn er von sich selbst E zeigt auf i, so meint er, dass Punkt i innen ist, in der Familie. Die Stimme é bedeutet fortdauerndes Vorhandensein, á Weitersein, aber diese sind hier bei den Geschlechtern nicht wichtig. Der Laut o bedeutet Zwischensein, diesen Laut besitzt das Kind, es ist o von dem Mann gesehen. Der Mann zeigt von sich auf o, so meint er das Kind, wenn er von e auf a zeigt, so meint er damit das Weib. Es ist also zu sehen, dass deiktisch der Mann bestimmt, so ist das Weib das, was weiter von dem Angelpunkt ist, so ist der Mann die Deichsel,Weib und Kind kreisen um ihn, aber sie sind auch innen, in der Familie, in der Mundschaft, in der stalda(család).

Indogermanisch ist auch wichtig dieser Umstand bei der Suffigierung der Verben und Substantiven mit der Deichsel em-om-am, weil man ursprünglich geschlechtlich redete, so ist zum Beispiel ungarisch látem- aus der germanischen Verb wleitan-leitan, aus der indogermanischen Wurzel uel-maskulin, ungarisch látom ist neutral, látam is feminin. Ursprunglich redeten die Menschen auch ungarisch mit Geschlechtern. Das Verhälntis also zwischen Mann und Weib ist nicht anderes als zwischen dem Besitzer und Besitztum, hier wird das Weib von dem Mann besitzt, aber altwüchsig sagte man dieses Verhältnis, um es hervorzuheben, mit der indogermanischen Wurzel bher(bír), so wurde germanisch Mann barus( barus ist auch alt, nicht nur germanisch wera, uirus, úr), Weib barma, Kind barno. Germanisch ist das Wort Weib verwandt mit dem ungarischen Wort imboly, wahrscheinlich hob diese Bezeichnung den Umstand hervor, dass die Frauen Schleier trugen, welche wippten, hin und her sich bewegten, aber ungarisch ist das Wort für Weib selber die Partikel ana(nő), welches Wort eins mit solchen Wörtern wie anya und nyanya ist. So haben wir die Stellung des Weibes in den indogermanischen und germanischen Verhältnissen beschrieben, aber wir müssen noch eine Regel erlernen, nämlich dass jedes rechtliche Weib biologisches ist, aber nicht jedes biologische Weib rechtliches ist, es kommt davon, dass diejenigen Weiber nicht mehr rechtliche Weiber sind, welche nicht mehr unter Mundschaft stehen, nicht eigen und keusch sind. In der ungarischen Sprache bedeutet keusch szűz, aber dieses Wort ist ein germanisches Überbleibsel des germanischen Rechtes, nämlich das ungarische Wort szűz stammt aus dem germanischen Beiwort swés, latainisch sues, bedeutet eigen, swés heisst also das, was eigen ist, nicht gemein, nur ein Herr hat so das Weib gebraucht. So werden diejenigen biologischen Weiber aus dem Volk und der Sippe ausgestossen und ausgeschlossen, die nicht mehr svés sind, sie haben damit ihre eigenen ständischen und rechtlichen Namen, wie zum Beispiel:skaika,reiba,lūthara, die ungarisch umgeschrieben heissen sza(h)ajha, ríbanc, lotyó, alle Wörter aus einer Wurzel, die bedeutet scheiden, lösen, wie skaika aus indogermanisch sek(szak), reiba aus leu(lo) und ríba aus rei(ré). Diese bis heute existierenden Wörter sind germanische Überbleibsel des germansichen Rechtes in der ungarischen Sprache. Ich frage also, was ist das Recht des Weibes? Aber um diese Frage beantworten zu können, müssen wir zuerst die Frage nach dem Recht beantworten. Was ist Recht? Das Wort Recht wurde bislang stets schlecht interpretiert, aber ungarisch kann man das einfach begreifen, weil das Wort Recht aus der ungarischen Verb rakni stammt, welche Verb die germanische rakjan ist. An die Verb fügt man die Vergangenheitspratikel ta an, so entsteht das Wort Recht, so bedeutet Recht das Zusammengefügte oder Zusammengelegte, damit ist Recht nicht anderes als ein aus Axiomen stehender Bau oder Gebäude. Das Recht des Weibes ist nichts anderes also, als was wir aus der Sprache bauen, aus logischen Grundsetzen Folgerung, der Grund des Rechtes ist die Sprache.

 

III.Das Weib und sein Wert in dem salischen Recht.

 

Einschlägige Teile aus dem salischem Recht:

„So jemand eine freigeborene und schwangere Frau durchprügelt, so ist er, wenn sie davon stirbt für schuldig zu erkennen oder 700 Schilling zu zahlen. Wenn er dagegen das Kind im Mutterleibe tötet, so soll er, wenn er dessen überführt wird, für schuldig erkannt werden 100 Schilling zu zahlen. So jemand eine freigeborene Frau, nachdem sie angefangen hat, Kinder zu haben, tötet, so soll er für schuldig erkannt werden 600 Schilling zu zahlen.Wer aber eine Frau tötet, nachdem sie nicht mehr Kinder haben kann und dessen überführt wird, der ist für schuldig zu erkennen 200 Schilling zu zahlen.”

„Wenn irgendein freigeborener Mann einer freigeborener Frau Hand oder Finger zerpresst, so soll er, wenn er dessen überführt wird 15 Schilling zahlen, Zerdrückt er ihr den Arm, so soll er für schuldig erkannt werden 30 Schilling zu zahlen.”

„So jemand mit einem freigeborenen Mädchen gewaltsam Unzucht treibt, so soll er, dessen überwiesen,für schuldig erkannt werden, 60 Schilling zu zahlen. So jemand mit einem freigeborenen Mädchen, wenn sie es selbst will und beide darüber einig sind, Hurerei begeht, so ist er, dessen überwiesen, der Zahlung 45 Schilling schuldig zu erkennen”.

„Wenn drei Männer ein freigeborenes Mädchen räuberisch entführen, so sollen sie gezwungen werden 30 Schilling auszuzahlen.”

„So jemand, sei es ein Mann oder eine Frau, eine freigeborene Frau Hure schilt und es nicht beweisen kann, so soll er für schuldig erkannt werden 45 Schilling zu zahlen.”

„Wenn eine Frau sich mit ihrem Sklaven vermählt, so erwirbt der Fiskus alle ihre Güter und sie wird ausgestossen. Wenn jemand von den Verwandten sie tötet, so sollen weder Eltern, noch Sohn sich irgend darum kümmern.”

„ Wenn jemand den Sohn oder die Tochter eines Anderen gegen den Willen der Eltern zum Heiraten verlockt und dessen überführt wird, und die Eltern in Folge dessen irgend Verlust leiden, oder doch die Kuppler Entführer oder Gastbrüder sind, so sollen sie zum Tode verurteilt werden, und ihre Habe soll der Fiskus erwerben. Die Entführer aber sollen, was in der vorigen Rechtssatzung geschrieben steht, weiter nicht verurteilt werden.”

„Wenn jemand einer schwangeren freien Frau an Leib und Lenden Faustschläge oder Fussstösse gibt, und ihr die Frucht nicht abgeht, sie aber davon todkrank wird, so soll er für schuldig erkannt werden 200 Schilling zu zahlen. Wenn ihr aber jemand durch Schlagen die Frucht todt abtreibt und sie selbst leben bleibt, so soll er für schuldig erkannt werden 600 Schilling zu zahlen. Wenn diese Frau davon stirbt, so ist er für schuldig zu erkennen 900 Schilling zu zahlen.Wenn dagegen das abgetriebenes Kind ein Mädchen ist, so soll er mit 2400 Schilling büssen.”

 

Das Wergeld eines freigeborenen Franken beträgt 200 Schillinge, so kann man aus den oben zitierten Passagen ersehen, dass so das Wergeld des Weibes vielmehr des Mannes übertrifft und so geniesst das Weib einen besonderen Schutz, was gegen die Meinungen ist, dass in den Kriegsverfassungen der Wert des Weibes unter des Mannes wäre,indessen ist das Gegenteil die Wahrheit. Also beträgt das Wergeld eines freigeborenen Weibes 600 Schillinge, aber hier, wie es zu sehen ist, beissen sich die Gesetze, aber für Normalfall halten wir 600 Schillinge, was davon kommt, dass ein Weib zu töten ein qualifizierter Fall ist, nämlich kann das Wergeld des freien Franken auch den Betrag von 600 Schillinge erreichen, wenn der Fall der Tötung qualifiziert ist, zum Beispiel: die Leiche wird in den Brunnen geworfen oder mit Asten und Zweigen bedeckt. Bei der Tötung eines Weibes ist die Qualifikation, dass die Tötung ein solches Delikt ist, welches gegenüber Waffenunfähigen geübt worden ist. Aus dieser Waffenunfähigkeit folgt, wenn ein Weib sich als Schildmaid verdingt, so ist sie kein Weib mehr, weil die Definition des Weibes ist, dass sie waffenunfähig ist, seine Tötung ist darum qualifiziert, so ist sie nicht mehr sie, sondern es, ein gender(göndör, wrong, gekrümmt) und verliert ihr Wergeld, weil sie zu Waffen greift, darum kann man sie ohne weiteres vergewaltigen und töten. Solche einschränkende Verfügungen sind auch für Männer, nämlich wenn ein Mann sich anbietet, an Stelle jemandes an dem Fehdegang teilzunehmen, im Geviert zu kämpfen, so verliert er auch sein Wergeld, auch darum, weil er sich selbst in Gefahr bringt, so das Weib, welches ihre Fruchtbarkeit gefährdet. Im weiteren ist es zu sehen, dass das Wergeld des Fötus auf dem Grund des Wergeldes der Mutter festgelegt wurde, nämlich 1/6 des Wergeldes der Mutter ist das Wergeld des Fötus, so steht der aristotelesianische Grundsatz schon sehr lange bei den Germanen fest, dass der Fötus ein Teil der Mutter ist, also muss man das Wergeld des Fötus aus dem Wergeld der Mutter subtrahieren, so beträgt das Wergeld des Fötus 100 Schillinge. Die Franken unterscheiden zwischen fruchtbarem und unfruchtbarem Weib, sowie zwischen Weib und Mädchen, sowie zwischen männlichem und weiblichem Fötus, so kann der Wert des Weibes abgewertet werden, wenn sie nicht mehr fruchtbar ist, damit beträgt sein Wergeld des Mannes, 200 Schillinge. Eine sehr schwierig interpretierende Passage ist jene, wo geschrieben steht; wenn das abgetriebene Kind weibliches ist, so soll sein Wergeld 2400 Schilling betragen(viellecht liegt hier Textfehler vor). Ist es zweifelhaft, dass so ein grosser Unterschied zwischen dem Wert des männlichen und des weiblichen Fötus vorliege, aber die Texpassage sagt; wenn der Fötus soweit entwickelt ist, dass man sehen kann, ob es ein männlicher oder weiblicher Fötus wird, so beträgt das Wehrgeld des weiblichen Fötus 2400 Schillinge, indessen des männlichen bleibt 100, so ist es ein grosser Unterschied. Im weiteren ist es unklar, dunkel, was man unter Mädchen verstehen soll, ob unter oder über 12 Jahren oder nur unverheiratet? Aber ich meine ist es unwichtig, wenn man ein Mädchen vergewaltigt, so bleibt das Mädchen sowieso unkeusch(nicht swés, szűz), wir werden davon noch sprechen, aber in den skandinavischen Rechten soll man das Mädchen in solchen Fällen für tot erklären, man muss für seine Familie das volle Wergeld ausbezahlen, aber wenn nochmal so ein Fall hervorkommt, so kann das Mädchen und die Familie das Wergeld nicht nochmal beheben, so ist für den Fall der Vergewaltingung eines Mädchens 60 Schillinge wenig. Wie wir schon darüber gesprochen haben, so verteidigt und bewährt das salische Recht nicht nur das Ethnikon, zum Beispiel das franke, sondern auch den Wert des Weibes, so sind Verfügungen gegen einvernehmlichen Beischlaf getroffen, namlich gegen Hurerei, aber dass der Mann dafür nur 45 Schillinge zählt ist auch sehr weing, im Vergleich zu den skandinvaischen Verhältnissen, aber wenn jemand ein Weib als Hure schilt, so kann man Gutmachung fordern, weil in der Wahrheit Hurerei ein Stand, ein Genderstand ist, worüber wir in dem nächsten Kapitel schreiben, dass Hure ursprünglich diejenige war, die auf dem Kopf kahl war. Im Fall gegen Weiber verübter Körperverletzungen sind die Verfügungen sehr hart, wie es man am Beispiel des zerdrückten Armes sehen kann, wofür man 30 Schilling zählt, im Vergleich stehen die Verfügungen über Verstümmelungen, wie zum Beispiel, wenn man einem einen Finger abhaut, so zählt er 30 Schillinge. Die unsühnlichste Straftat ist die Kuppelei, wenn man diese begeht, so kann man sie mit Wergeld nicht büssen, sondern dafür steht der Tod, aber so, dass das fränkische Recht verfügt, dass über den Tod darf man dem Täter nichts mehr zufügen, nämlich die Leiche nicht treten, nicht abspucken, auf die Leiche nicht pissen, die Leiche nicht mit den Hunden auffressen lassen.

 

Das salische Recht wird mit anderen germanischen Gewohnheitsrechten ergänzt

 

Der Grundsatz bei der Feststellung der Lage des Weibes ist, dass das Weib die Besitzte ist, hingegen der Mann der Besitzer, der danach strebt und trachtet, dass er alleine und ungeteilt das Weib habe. Aus diesem Grundprinzip fliesst die ganze Sprache und das germanische Recht: der Besitzer des Weibes muss es alleine haben. Die skandinvaischen, angelsachsischen, langobardischen, frankischen Rechte haben sich von diesem Grundsatz abgezweigt, sie alle haben den Grundsatz gemein, aber ihre Lösungen sind anderes, so zum Beispiel die schon vorher wegen ihrer Sittenreinheit gepriesenen Angelsachsen haben in dem Fall ein Gesetz, wenn die Frau den Mann mit einem freigeborenen Angelsachsen betrügt, in dem der Andere dem betrogenen Mann ein neues kaufen soll, weil so das Weib nicht eigen(swés, keusch) ist, von einem anderen gebraucht worden ist, damit nicht rein. In dem bezeichneten Fall kann der Andere das Weib haben, oder wird das Weib ausgestossen, Teil eines anderen Standes sein, nämlich der Huren, denen, wie Tacitus hervorhebt, das Haar, das Symbol der Weiblichkeit, geschoren wird, so gehen sie nicht ungeschoren davon und sie werden zu kurva. Das ungarische Wort kurva ist in der Wahrheit nicht slawisch, sondern arisch, aber spiegelt diese germanische Rechtsinstitution zurück, wenn dem betrügendem Weib das Haar geschoren wird, weil arisch bedeutet kurva nicht anderes als kahl, so waren vor 1000 Jahren die Huren kahl, da man ihnen das Haar, das Symbol der Weiblickeit nicht lässt, nicht toleriert. Diese kahlen Huren können dann an den Sklavenmarkt weitergegeben werden, so steht auf sie die griesche Verb περνέναι, die bedeutet ausser Landes schaffen, dort haben sie anzuschaffen, weil sie Schuld auf sich genommen haben mit ihrer Tat, diese Tat muss durch Dienen getilgt werden, aber sie sind so nicht Weiber mehr, nicht rechtlich, sie wurden zu gender, wie die Ahnlichen: skaika,reiba,lūthara. Natürlich kann in solchen Fällen nicht nur das Haar abgeschnitten werden, sondern zum Beispiel das Ohr, dies tut der blutdürstige Geiserich in Afrika mit dem Ohr seiner Schwiegertochter, der Geiserich, der zwar blutdürstig war, aber dessen erste Tat in dem verkommenen Afrika war, dass er alle Weiber unter Mundschaft stellte, damit die Vergewaltigungsstrom der römischen weiblichen Personen durch die Vandalen wegen ihres Begriffstutzigkeit nicht um sich greife, weil für Germanen nur jene rechtliche Weiber sind, welche unter Mundschaft stehen. Die Haarlosen und Ohrlosen bildeten einen eigenen Stand, sie wurden zu gender, natürlich gab es damals noch zwei genders, weil damals noch auch Busen und Klitoris abgeschnitten worden waren. Aber zurück noch auf ein Wort zu der angolsachischen Lösung: diese Lösung karakterisiert genug ihre Art und zeigt vorweg,zu was für welche Art sie sich entwickeln werden. Auch bei den Langobarden ist hoch der Wert des Weibes, aber sie haben eine eigene Lösung, um den Wert des Weibes zu erhalten, dies wäre die Sippengendarmie, wodurch die Reinheit des Weibes und Mädchens sichergestellt wurde, zum Beispiel wenn notorisch wurde, dass ein Mädchen Unzucht treibt, so hatte der Vater das Mädchen zu bestrafen, im Extremfall zu töten, wenn er es nicht tut, wenn die Bestrafung ausbleibt,rückt die ganze Sippe mit dem Gastalda(család) zusammen raus, um das Mädchen zu erschlagen, aber im Gegenteil hat das Weib das Recht, wenn sie Weib ist, gegen die Anklage Hure zu sein zu wehren, so kann sein Mann sie nicht ohne weiteres erschlagen, aber der Mann des Weibes darf sein Weib als Hure schelten, aber das bedeutet Anklage wegen Ehebruches erheben, darüber erzählt Gregor von Tours in dem salischen Recht eine Geschichte, wo der Mann sein Weib als Hure schilt, aber sein Schwiegervater, der Vater des Weibes ist der Bürge, dass so was, Ehebruch, niemals geschehen ist, darüber entbrennt eine Fehde, wo soviele Opfer gefallen sind, dass am Ende das Weib sich das Leben nimmt. Also wenn das Weib Weib ist, rechtlich und sprachlich, so kann der Mann sie nicht erschlagen, wenn er es tut, so ist er schuldig erkannt, der Familie des Weibes 1200 solidi zu zahlen, dies ist das Recht des Weibes. In dem langobarischem Recht ist auch der Fötus ein Teil der Mutter, aber der Wert des Fötus ist mehr Geld wert als in dem salischen Recht, nämlich die Hälfte des Wergeldes der Mutter, also nicht 100 Schillinge. Ganz ähnlich ist das skandinavische Recht dem langobardischen und angelsachsen, weil wie ersehnlich ist, viel härter sind die Strafen für die Weiber und Mädchen wegen Unzucht, als in dem salischen Recht, nämlich in dem skandinavischen Recht, wie es schon besprochen wurde, wenn ein Mädchen vergewaltigt wurde so sollte sie für tot erklärt werden, damit sie ihr ganzes Wergeld beheben konnte, aber wenn sie nochmal vergewaltigt wurde, dann geschah das aus eigenem Verschulden, das Mädchen hatte damit kein Wergeld mehr, man könnte sie auf dem Weg vergewaltigen und töten, und der Familie wurde nichts bezahlt. Ganz ähnliches ist in dem bayerischen Stammesrecht, wo, wenn der Mann das Weib mit dem Nebenbuhler ertappt, aber keinen von beiden getötet hatte, man an das Weib so denken sollte, als ob es tot gewesen wäre, so sollte der Nebenbuhler, da das Weib nicht mehr eigen ist, damit tot, das volle Wehrgeld des Weibes, ohne Tötung, ausbezahlen. Wenn das Mädchen Hurerei begangen hat, nämlich war der Beischlaf einvernämlich, so hat das Mädchen ihr Wergeld verloren, weil sie weiter nicht als Weib gelten konnte, sie wurde ausgestossen, konnte auf dem Weg vergewaltigt und getötet werden. Im weiteren geschieht keine Erwähnung über diejenigen, die am Leben bleiben, aber weil sie nicht mehr unter Mundschaft stehen, so können sie nicht mehr rechtliche Weiber bleiben, aber es ist gewiss, dass ihr Haar geschoren wurde, sie wurden zu kurva, brauchten eine Wahlmundschaft, einen Zuhälter, aber sie müssten ihre Schuld tilgen. Es ist interessant das ungarische Wort parázna, welches gewiss nicht slawisch ist, die slawische Interpretation wäre zu bürgerlich-utilitarisch, eher könnte es ein arischer Ankömmling in der ungarischen Sprache sein, aber germanisch in der Hinsicht, wie bei dem Wort kurva, dass dieses Wort eine germanische Rechsinstitution zum Ausdruck bringt. Das Wort parázna könnte so was heissen, wie gepaart ist, zum Beispiel die Schuld und die Sühne, so was heissen wie das lateinische Wort comparāre aus der indogermanischen Wurzel per, davon das Wort Paar,dann das lateinische pars und zuletzt das indogermanische Wort peresna.

 

Schlussfolgerung

 

Am Anfang haben wir unter die Luppe genommen, was Felix Dahn hier und da über die Stellung des Weibes in den germanischen Verhältnissen sagt, dabei haben wir es so gefunden, dass er in Unrecht ist, wenn er den Wert des Weibes in der Kriegsverfassung herabschätzt. Die Argumentation von Felix Dahn haben wir konservativistisch-teleologisch gefunden, weil er aus einem Zustand zu einem Zweck argumentiert, so aus der Kriegsverfassung zum Zweck des Weibes, dies ist die teleologische Argumentation. Die liberale-utilitaristische Argumentation ist, wenn man aus einem Zweck für oder zu einem Zustand argumentiert, für einen zu erreichenden Zustand, aber beide Argumentationsversuche sind falsch zu erachten und sind moderne Argumentationsweisen, wie zum Beispiel die Kausalität. Man sollte auf solche Fragen und die Geschichte anders sehen, so zum Beispiel die Kriegsverfassung an sich nehmen, so begreifen wie eine Lebensweise ohne Zwecke, ohne Nutzensinn, ohne Kausalität, die Kriegsverfassung als Ethos, Eigenartigkeit sehen, die Lebensweise so interpretieren wie die des Wolfes, weil der Wolf dies und das nicht für einen Nutzen, nicht für einen Zweck, nicht wegen Kausalität tut, sondern der Wolf, was er tut, aus sich selbst tut, nur der Mensch interpretiert Zweck, Nutzen, Kausalität hinzu, aber diese Interpretationsarten sind moderne. Die Kriegsverfassung wurde von keinem geschaffen oder verfassen, ist ein Gewächs aus der Natur, aber der erste Mann, der deiktisch gemessen hat, ist auch aus der Natur gewachsen, weil nicht alle Männer den Wert und die Stellung des Weibes abgelegt hatten, so ist der Messer, der Mann, nicht alle Männer, der Mann ist so nicht ein Begriff, weil das Wort Mann nicht so entstanden ist, dass das Wort alle Männer empirisch summiert hätte. Nietzsche erwähnt eine mögliche Etymologie des Mannes, nämliche könnte das Wort Mann verwandt mit der Verb messen sein, aber wie wir oben gesehen haben, so ist die Partikel me maskulin und wahrscheinlich stammt die Verb messen aus der Partikel me, so misst der Mann von sich selbst aus und findet, dass von me weiter o und a oder mo und ma ist, aber wie wir schon erwähnt haben, dieser Mann sind nicht alle Männer, nur der erste deiktische, so soll man auch gegen Männer streng sein. Wir haben den Wert konkret genommon, aus seiner Etymologie heraus, so definierten wir Wert als eine gegenseitige, in Kauf genommene Verbindlichkeit, so den Wert des Weibes, dessen Wert wir festgelegt hatten, dass er in der Kriegsverfassung höher war als in einer bürgerlichen Gesellschaft. Um diesen Wert festzustellen sollten wir die germanischen Rechte hinzuziehen, aber so, dass wir definierten den Grundsatz, wovon alle germanischen Rechte sich abgezweigt hatten, dass der Mann( der erste deiktische) der Besitzer und das Weib die Besitzte ist. Nietzsche führt an, dass der Grund der Familie einst eben die Habgier und Herrschsucht über das Weib war, solange dieses Benehmen bezeugt wurde, gerät die Familie in keine Krise, aber diese Herrschsucht bedeutet nicht die aller Männer, weil diese Eigenartigkeit nicht allen Männer gehört, nur dem deiktischen Mann, wir haben doch geschrieben, dass dieser Mann kein Begriff ist, sondern sozusagen ein Dämon, könnten wir sagen der von Tacitus erwähnte Mannus, der Messer der Werter.

Sowohl die deutsche so auch die Sprache als unbedingt und logisch gedacht werden soll.

Einleitung

In dieser Arbeit und logischer Abhandlung versuchen wir die Sprache vom Grund aus zu evaluieren und auszuwerten, ob die Ansicht von der Begriffssprache richtig oder falsch wäre oder wäre die Möglichkeit, dass die Sprache nicht auf Begriffen ruht, sondern auf Metaphern und unbedingt ist, aber nichts destoweniger logisch ist, das kommt davon, dass rationel und logisch bisher unrichtig gedacht und gemeint wurden, nämlich begrifflich, aber begrifflich und rationel müssen getrennt gedacht und geredet werden. Die Sprache ist nicht von Begriffen aus ausgewachsen, die Begriffen wären falscher Dünger, aber die Irrtümer müssen mit Putz und Stengel ausgerottet werden, weil die Sprache nicht von Begriffen aus flügge geworden ist, so werden wir versuchen zu erörtern, dass auch einzelne Wörter als Metapher gelten und dienen können, hier zum Beispiel das deutsche Wort Tümpel(dohompály), weil es vom Ding zu Ding springen kann, eine übertragende Weise hat. Von Begriffen wäre die Sprache rüde, aber die Sprache plastisch ist, nicht konkret, sondern unbedingt. Bei dieser Abhandlung versuchen wir weiter einen Vergleich zwischen der deutschen und der ungarischen Sprache auf Wurzelebene(ungarisch csuma, stuma), um zu zeigen, dass die zwei Sprachen verwandt sind, bei diesem Versuch werden wir eine Anime verwenden, nämlich die Anime Dragon Ball, da diese Anime daran angewandt werden kann, um nachzuweisen, dass die Sprache plastisch, elastisch und wurzelbedingt ist. Wir werden einige Proben anstellen, nämlich an den indogermanischen Wurzeln, wie indogermanisch er, ihre flektierten Formen sind ár und ér, wie indogermanisch dheue(ungarisch düh-doh), wie indogermanisch sper-per( por, ungarisch for-fer-for), wie an indogermischer ue und uer( ungarisch í und é und ör).

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorspann, Zitaten.

  2. Die Sprache ist logisch, nicht begrifflich.

  3. Die Sprache als Kreis gedacht, also der Konzeptualismus

  4. Die Sprache besteht aus logischen Grundsteinen

  5. Die Herkunft der Sprache

  6. Die Einordung der ungarischen Sprache

VII. Eine neue Weise des Lernens der deutschen Sprache: logisch-bildlich-gefühlsmässig.

VIII. Die urindogermansiche Weltanschauung anhand der ungarischen Sprache: uer, er Wurzel.

IX. Die indogermansichen Wurzeln wie dheue und sper-per

X. Zusammenfassung

 

 

 

  1. Vorspann, Zitaten.

 

Hier finden ihre Stellen drei Zitaten, nämlich von Alexander von Humboldt und von Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und von Friedrich Nietzsche:

 

1. Sprachen, in welchen Gleichheit oder Ahnlichkeit concreter grammatischer Bezeichnungen sichtbar ist, (und nur solche ) gehören zu demselben Stamm.[356]
2. Sprachen, welche, ohne eine solche Gleichheit concreter grammatischer Bezeichnungen, einen Theil ihres Wörtervorraths mit einander gemein haben, gehören zu demselben Gebiet.
3. Sprachen, welche weder gemeinsame grammatische Bezeichnungen, noch gemeinsamen Wörtervorrath besitzen, allein Gleichheit oder Aehnlichkeit in der grammatischen Ansicht (der Sprachform dem Begriff nach) verrathen, gehören zu derselben Classe.
(
Humboldt)

 

Das Unbedingte im Objekt, im Ding suchen, kann nicht heißen es im Gattungsbegriff von Ding suchen. Denn daß ein Gattungsbegriff nichts Unbedingtes sein könne, springt in die Augen.
So ist unser bisher unabsichtlich gebrauchtes deutsches Wort Bedingen nebst den abgeleiteten in der Tat ein vortreffliches Wort, von dem man sagen kann, daß, es beinahe den ganzen Schatz philosophischer Wahrheit enthalte. Bedingen heißt die Handlung, wodurch etwas zum Ding wird, bedingt, das was zum Ding gemacht ist, woraus zugleich erhellt, daß nichts durch sich selbst als Ding gesetzt sein kann, d.h. daß ein unbedingtes Ding ein Widerspruch ist. Unbedingt nämlich ist das, was gar nicht zum Ding gemacht ist, gar nicht zum Ding werden kann.
(Schelling)

 

...an die Bildung der Begriffe. Jedes Wort wird sofort dadurch Begriff, daß es eben nicht für das einmalige ganz und gar individualisierte Urerlebnis, dem es sein Entstehen verdankt, etwa als Erinnerung dienen soll, sondern zugleich für zahllose, mehr oder weniger ähnliche, daß heißt streng genommen niemals gleiche, also auf lauter ungleiche Fälle passen muß. Jeder Begriff entsteht durch Gleichsetzen des Nichtgleichen. So gewiß nie ein Blatt einem andern ganz gleich ist, so gewiß ist der Begriff Blatt durch beliebiges Fallenlassen dieser individuellen Verschiedenheiten, durch ein Vergessen des Unterscheidenden gebildet und erweckt nun die Vorstellung, als ob es in der Natur außer den Blättern etwas gäbe, das "Blatt" wäre, etwa eine Urform,Wenn jemand ein Ding hinter einem Busche versteckt, es ebendort wieder sucht und auch findet, so ist an diesem Suchen und Finden nicht viel zu rühmen: so aber steht es mit dem Suchen und Finden der "Wahrheit" innerhalb des Vernunft-Bezirkes...
(Nietzsche)

 

  1. Die Sprache ist logisch, nicht begrifflich.

 

Wie sollen wir Friedrich Wilhelm Nietzsche verstehen? Er sagt mit keinem Wort das, dass die Sprache unlogisch wäre(oder doch, aber er war verwirrt, wie Humboldt), er sagt eigentlich und schlechterdings nur, dass die Sprache nicht begreiflich ist, hier steht er im Zusammenhang mit Marx, weil die beiden zusammen eine unmaterialische Einstellung einnehmen. Die beiden zusammen, nämlich Marx und Nietzsche rügen Poesche's (deutsch-amerkanischer Rassist), ein geborener Ausbund des Materialismus, materalische Einstellung, nämlich Poesche sagt, dass die perfekte Sprache diejenige ist, welche von den Wurzeln losgelöst ist, so nicht aus den Wurzeln geredet wird, sondern aus den Begriffen, nach Definition( davon kommt die englische Erkrankung, wenn man in seine Haut Wörter ritzt, wie in dem Roman scharfe Schnitte, aber diese Erkrankung ist auch in Ungarn aufgetaucht, man nennt es magisches Denken). Sowohl Marx so auch Nietzsche haben Poesche und seine indogermanische Abhandlung gelesen, so kann man Nietzsche's Einstellung und sein Werk( Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne) als eine Ablehnung von Poesche's Ansichten ansehen( es ist so ungewiss, dass Nietzsche's Essay in das Jahr 1873 datierbar ist). Was bedeutet logisch zu sein? Gewiss nicht begreiflich zu sein! Die ganze Philosophie Nietzsche's kann man so werten, als eine Tat, die die schlechte Sprachphilosophie als Müll in den Korb wirft, weil die bisherige ein schlechter Wurf von schlechten Kindern war, so auch die, die die Philosophie vom Dreck reinigt, zum Beispiel das logische vom Utilitarischen löst. Hier bedeutet keineswegs nicht, dass Marx und Nietzsche eine idealistische Einstellung einnehmen, da das ein Fehlschluss wäre, das kommt davon, dass der Idealismus schon mit Begriffen hantiert, gleich mit Begriffssprache ist. Sie hatten kein Wort dazu, wo sie stehen, weil damals die Indogermanistik nicht so entwickelt war, wie heute, aber ihre Einstellung kann man nicht als Materialismus und auch nicht als Idealismus nennen, so nennen wir ihre Gedanken Unbedingtheit, aber dieser Streit oder Polemik wurde niemals ausgefochten, was dies bedeuten könnte. So sagt Nietzsche keineswegs dass die Sprache nicht logisch ist, sondern nur, dass sie nicht begreiflich ist, aber bleiben wir hier bei dem Urerlebnis, wovon Nietzsche redet und bei seinem Beispiel, nämlich bei dem Blatt, aber dieses Beispiel ergänzen wir mit einem anderen, mit der Blume. Die zwei Wörter, wie Blatt und und Blume entsehen von der indogermanischen Wurzel bhel, diese auf ungarisch übersetzt heisst böl, aber diese Wurzel(csuma, germanisch stuma, von indogermanischer Wurzel steu) bhel oder böl ist unbedingt, auf kein Ding angewandt, sondern inteligibilisch, könnte man sagen, dass nur mit dem Verstand verständlich, aber das wäre eine schlechte Bezeichnung, weil dieses Wort mit der Vernunft verwechselt wird. Die zwei Wörter auf ungarisch übersetzt heissen bölma und bölda, mit zwei indogermanischen Partikeln ergänzt, nämlich mit Partikel ma und mit indogermanischer Partikel da, so hat die Zusammensetzung in der Intelligibilität stattgefunden. Die indogermanische Wurzel bhel(böl) und die Partikeln sind unbedingt, mit keinem Ding und keiner Gattung zusammengekettet:

 

Indogermanisches bhel+ da: Blatt, bölda.

Indogermanisches bhel+ ma: Blume, bölma.

 

So ist das Urerlebnis bei dem Wort Blatt, das, was böled, sowohl die Wurzel als auch die Partikel sind unbedingt, so kann man sie auf mehr oder weniger ähnliche, daß heißt streng genommen niemals gleiche, also auf lauter ungleiche Fälle verwenden, zum Beispiel das deutsche Wort Blume, ungarisch bölma als Fotze interpretieren( weil suna, bula, pina, péra,puna synonym sind, einige arische und einige germanische Wörter) oder zum Beispiel das deutsche Wort Beutel, ungarisch bödély als Futteral der Fotze interpretieren, das kommt davon, dass das ungarisch Wort bula, anders böla ein germanisches Wort ist, verwandt mit dem Wort buja oder böja. Was sagt aber Schelling? Schelling sagt, dass das Unbedingte die Wurzel oder das Partikel ist, nicht die Gattung, zum Beispiel das deutsche Wort Köter(germanisch kautarja) ist verwandt mit dem ungarischen Wort kutya( gewiss germanisch kautja), von der germanischen kúten(bellen) Verb, so ist nicht die Gattung das Unbedingte, zum Beispiel das Nomen Köter, sondern das nachahmende Wort, wie kút, aber könnte man sagen, dass bei dem Wort Blume(bölma) ist nicht die Gattung wie Blume das Unbedingte, sondern die indogermanische Wurzel, wie bhel, welche in der Luft schwebt, wird niemals konkret, bedingt, sondern immer unbedingt, wie die von der Wurzel weiter gebildeten Wörter, sie sind in der Wahrheit Metapfer.

 

Bemerkung: das Beispiel der Schlange.

 

Nietzsche ist unlogisch in der Wahrheit, wie Humboldt, und nicht die Sprache, sein Einwurf gegen das Logischsein der Sprache ist sowas wenn Nietzsche sich selbst übergehen würde. Er übersieht, was er über die Sprache redet, nämlich dass die Sprache perspektivisch ist, indessen redet er nur von Begriffen, die er angegriffen hat. Als Beispiel bringt er hervor die Schlange und den Wurm, er fragt warum ist Wurm nicht Schlange? Er vergisst hier, dass die Sprachen perspektivisch sind, aber jede indogermanische Wurzel hat Nuancen, aber zum Beispiel keltisch Wurm ist wirklich Schlange, aber ungewiss ist, dass die keltische Sprache die indogermansiche Wurzel slang besitzt. Auf ungarisch umgeschrieben ist Schlange szalanga(szalag), Wurm örmo, aber unser viellecht lateinisches Wort angolna könnte auch als Schlange gelten, die drei Wörter könnten synonim sein: örmo, angolna, szalanga. Nicht mit der Sprache ist das Problem und es ist erstaunlich, dass ein Philosoph es nicht weiss, sonder zum Beispiel die künstliche Einordnung Aristoteles's und so weiter. Ursprünglich ordnet die Sprache nicht so ein, nicht so stuft sie ein, wie die Wissenschaft, sondern aus sich selbst, so bleiben wir hier bei dem Beispiel kutya aus germansichem kautja, kautarja, so ist kutya, was bellt. Es gibt also zwei Einstufungen, die urspüngliche und die künstliche(Aristoteles, Darwin).

 

  1. Die Sprache als Kreis gedacht, also der Konzeptualismus

 

Das ungarische Wort wie fogalom kommt vom deutschen Begriff, so ist es eine Lehnübersetzung, Neubildung, von der Zeit der Spracherneuerung, seine Zeit fällt mit Nietzsche's Werk zusammen( Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne), wo er den Begriff angreift, so war diese Lehnübersetzung ein vollkommener Irrtum, überflüssig, hätte nich passieren sollen, da der Begriff ein falscher Weg war. Das Wort Begriff ist Materialismus,dessen Gegenteil ist der amerikanische Konzeptualismus, welches Wort sich vom lateinischem Konzept ableitet, könnte man sagen, das heisst Zusammenfassung, aber nicht konkret, sondern in dem Kopf. Dass ich den Konzeptualismus untermauere, da bietet sich zwei eklatant Beispiele, mit welchen ich den Konzeptualismus anschauliche. Das eine Beispiel ist ein französcher Film mit dem Namen Arrival, der um die Ankunft der Aliens handelt, welche eine Schriftsprache haben, deren Form ein Kreis mit Ausbuchtungen und Keilen ist, wo jede Ausbuchtung oder Keil ein anderes Wort bedeutet, aber der Kreis bleibt mit allen seinen Ausbuchtungen ein Konzept, Zusammenfassung, welche Zusammenfassung zehn oder mehrere Wörter umfasst. Wir müssen uns also einen Kreis mit Ausbuchtungen und Keilen vorstellen, wo der Kreis zum Beispiel die indogermanische Wurzel uer wäre, seine Ausbuchtungen und Keile die indogermanischen Partikeln, wie g, k, s, jt, d, t.. Zu veranschaulichen wäre der Konzeptualismus am besten mit der indogermanischer Wurzel uer, weil diese Wurzel Biegung und Krümmung bedeutet, so kommt der Kreis aus. Aber zuerst müssen wir von dem ungarischem Wort örök reden, welches Wort nich türkisch sein kann, weil das türkische ein arisches ist, der indogermanischen Wurzel ue-ua entspringt, diese hier Weite bedeutet, weil die indogermanischen Partikel, wie ue-ua, eins mit den ungarischen va-vá, ve-vé sind, so fusioniert das indogermanische Partikel au nicht zu ö, sondern bleibt va-vá. Nur jene Partikel werden zu ö fusioniert, welche Krümmung oder Biegung bedeuten, zum Beispiel die indogermanische Wurzel uei wird zu dem ungarischem Wort íj fusionirt, aber von dieser Regel gibt es Ausnahmen, wie zum Beispiel vánkos, aber die indogermanische Wurzel uer wird immer fusioniert. Das ungarische Wort, wie örök kann nicht anderes sein, als eben das germanische Wort wrék, dessen Bedeutung quer und gebogen ist. Wenn wir dies durchgenommen haben und uns einen Kreis vorstellen, so sollen wir uns diesen Kreis als einen sich wendenden Kreis vorstellen, weil hier kommt das zweite Beispiel. Das zweite Beispiel ist der amerikanische Film Highlander, in dem der Unsterbliche Kurgen in dem Tempel sich wahnsinnig benimmt, aber aus seinem Benehmen kann man die vollkommene Wurzel und die aus der gebildeten Bildungen entnehmen und verstehen. Wie er tut, so kann man zum Beispiel das ungarische Wort örült verstehen oder das englische Warrior, dessen ungarische Umschreibung öreszor ist. Es gibt existierende germanische Wörter von der Wurzel uer, aber wir sollen zu Gunsten der Einfachheit diese Wörter ungarisch abschreiben: ördu,örök, örejt, öresz, örög, ört, örjögöl. Eine Abbildung:

Wir haben also bei diesem Kapitel zwei Filme vermischt, nämlich einen franzözischen und einen amerikanischen, die der Ausbund des Konzeptualismus sind, aus diesen haben wir eine neue Sprachphilosophie hergestellt. Der Kreis fängt so die Wörter um, die Ausbuchtungen und Keile sind Wörter, wenn dieser Kreis sich wendet, wenn Kurgen sich wirbelt so kann man die Wurzel uer und die einzelnen Wörter verstehen: dies heisst Konzeptualismus.

 

  1. Die Sprache besteht aus logischen Grundsteinen

 

Die indogermanische und die deutsche, so auch die ungarische Sprache besteht aus logischen Grundsteinen, weil die Sprache generel logisch ist. Die indogermansiche Sprache fängt mit Partikeln an, diese Partikel werden dann weiter entwickelt, zusammengefügt, so wächst die Sprache, dass die Partikel zusammengefügt und losgelöst werden. Die Partikel besitzen eine Deichsel, da die Partikel zwischen den endenden Punkten der Deichsel, aber die endenden Punkten sind auch Partikel, ausgespannt werden können. Die Deischel mit den wichtigsten indogermanischen Partikeln:

  • i-e-é-o-a-á.

  • Ena-ona-ana.

  • Em-om-am.

  • El-ol-al-ál.

  • Indogermanisch au, ue, ungarisch va-ve, vá-vé:

    - Eine energische Partikel: au-ue(Wagen, weigern, víhv)

- Eine biegende Partikel: uei(német werden, germanisch wríten, Rist, Wisch, viskó, Wirbel,örbály)

  • Indogermanisch se.

  • Indogermanisch ti-te–té-to-ta-tá.

  • Indogermanisch ed-de.

  • Indogermanisch ghe-gho-gha.

  • Indogermanisch ar-ra-re.

  • Indogermanisch k.

  • Indogermanisch ie, ei, ungarisch aj: kausativ, iterativ, possesiv, imperativ.

 

Aus diesen Partikeln werden dann Wörter zusammengesetzt, wie zum Beispiel die germanische Verb slínken, daraus entstanden das ungarische Hauptwort szalonka. Die germanische Verb besteht aus der Partikel el, deren eine andere Form le ist und die Bedeutung hat, wie Biegen, daran wird die Partikel ena angesetzt, zuletzt k, so kommt das ungarische Wort raus wie leng und lenk( könnte man sagen, dass dies Wort das deutsche lenken ist, aber dies entsteht aus der indogermanischen Wurzel kleng). So haben wir die Verb lenk aufgestellt, aber voran soll noch eine Bewirkungswort und ein Reflexivum angesetzt werden, dies wäre die Partikel se, deren Bedeutung der-die-das ist, wie abgesondert, aber die Rolle hat, reflexiv zu sein. So kommt auch das deutsche Hauptwort wie Schlange heraus. Ein anderes Beispiel sind die deutschen Wörter wie Gewicht, Wagen, wiegen, wägen, die aus der indogermanischen Wurzel ueg entstanden sind, aber aus zwei Partikeln bestehen, nämlich aus indogermanischer au, deren Fuktion hier energische Bewirkung ist, wie bei dem Wort Weigern, und aus der indogermanischen gho, so wird die Wurzel ueg zusammengesetzt. So wird auch das ungarische Wort vo(h)nszol zusammengesetzt, dessen Wurzel die deutsche wag-wieg ist, daraus entsteht vo(h), so werden der Wurzel diese Partikel der Reihe nach zugefügt: ana-se-el. Das ungarische Wort besteht so ausgeschlossen aus Partikeln: ue-gho-en-se-el. Am Ende des Wortes das el kann man als iterativ begreifen. So baut man Sprache, nämlich wenn die Partikel zusammengefügt und losgelöst werden. Aber kehren wir zu der ersten Deichsel zurück, zu der Deichsel i-e-é-o-a-á, deren Bedeutung wir noch erklären müssen. Die Punkten der Deichsel haben geometrische Funktionen, so zum Beispiel i bedeutet Innensein, e Zuhandensein oder Vorhandensein, é fortdauerendes Vorhandensein, o Zwischsensein, a Weitsein, á Weitersein. Bei der dritten Deichsel kann man es wiederholen, nämlich so, dass em bedeutet zu sich nehmen, wie lateinisch emó, emére, vielleicht diese Partikel hat das deutsche Wort, wie empor, weil dies besteht aus em und indogermanischer Wurzel bher(bír), also bedeutet soviel, wie nach oben heben. Die zweite Partikel aus dieser Deichsel ist ungewiss, ob die deutsche Sprache sie besitzt, aber die ungarische Sprache schon, dies Wort ist omol. Die dritte Partikel aus dieser Deichsel ist am, dies bedeutet drängen, weiter schieben, dies hat schon die germanische Sprache, nämlich die Verb amal, daraus leitet sich das englische Wort amazing her. Bei der vierter Deichsel bedeutet el, dass eine Handlung Presenzform hat oder durchgehend abläuft. Die Partikel ol bedeutet Faulnis, Schmelzen,Schneiden, wie die ungarischen Wörter olvad und olló, wie das germanische Wort olm( welches auch ungarisch, altungarisch sein könnte) und bedeutet Faulnis oder die Verb ulma schimmeln. Die Partikel al bedeutet einerseits jenseits, anderseits wachsen und nähren. Die Partikel ál bedeutet einerseits anders und weiter, anderseits brennen, dies ál ist das ungarische Wort ál. Die Deichsel ena-ona-ana von der zweiten kann auch als presenz fuktionieren, wie die ungarische Partikel ni, auch Presenzform ist die indogermanische Wurzel au-ue(va-vá). Von den übrigen Partikeln heben wir die ti-te–té-to-ta-tá Deichsel heraus, aber diese Deichsel können wir nur mit ungarischen Wörtern erörtern:tilt-ter-tél,tészta-tol-taliga-tál von den indogermanischen Wurzeln, wie indogermanische tele und té und tá. Die Partikel können mit dem Suffix el verseht werden, so ergeben sich neue Wörter, aber man kann dies auch als Flektierung begreifen.

Querhinweis:

Tel

Ti

Te

To

Ta

El

Til

Indog. Tel

Tél, tészta

Tol

Taliga

Tál

 

Man kann also dies auch so begreifen, als ob die indogermanische Wurzel tele zu tol flektiert wird, aber auch so, als ob jedesmal die Partikel, zum Beispiel to, suffigiert wird.

 

Die ghe-gho-gha Partikel dienen dafür, dass ein Wort oder Partikel verstärkt werde, zum Beispiel bei dem deutschem mich(en-gem). Die indogermanische ed oder de Partikel ist kausatív-presenz, zum Beispiel vielleicht bei der deutschen Verb Scheiden, das auf ungarisch umgeschrieben heisst soviel wie szakajd. Diese ed-de Partikel ist bei dem ungarischen Wort wie ered da.

 

Wir müssen noch der indogermanischen Partikel ie-ei(ja-je) noch einen weiteren und eigenen Absatz widmen. Diese Partikel hat mehrere Funktionen wie zum Beispiel bei der russischen Sprache eine iterative, so bei der germanischen kausative, wie bei der germanischen Verb sókjan( suchen), woraus die ungarische kausative Funktion entsteht, wie bei dem Wort szokja( wenn wir ein ähnliches Wort suchen). Weitere Funktion bei der urindogermanischen Sprache ist konditional, aber die Funktion veränderte sich bei der germanischen Sprache, daraus wurde imperativ. Diese ja Partikel ist bei solchem Wort zugegen, wie bei sinke(sülyedjen, sülyedjél), aber ursprünglich war sinkja, nur das J ist ausgefallen. Weitere Funktion ist noch possesiv, es kommt davon, dass bei der urindogermanischer Sprache das Ja Possevbildung ist, wie bei der ungarischen Sprache. In der gotischen Sprache gehen eigene Wörter hervor, wie das gotische Wort harja aus dem Heer und bedeutet Krieger, also den, den das Heer hat.

 

  1. Die Herkunft der Sprache

 

Über den Urspung der Sprache wurde viel disputiert, gestritten und es gibt bisher zwei Leittheorien, woher die Sprache kommt oder wie sie sich entwickelt hat, die erste besagt, dass die Sprache von Gott gegeben ist, aber wenn Gott logisch ist, so sollte die Sprache auch logisch sein, aber hier kommt der Widerspruch, das Paradox, nämlich, so sagt Jacob Grimm, wenn die Sprache von Gott gegeben ist, so ist sie unergründlich, undurchschaubar, weil die Sprache das Geheimnis Gottes bleibt. Die Frage ist hier, ob die Sprache erschaffen oder durch den Menschen gebildet wurde? Was wenn keine Theorie davon aufrechtsteht? Aber davon später. Wenn die Sprache durch den Menschen gebildet wurde, so stehen zwei Theorien sich gegenüber, nämlich die Vertreter der Naturlauttherie und der Nachahmungstheorie( onomatopoetischer Ansatz), aber nach meiner Meinung sind diese Bezeichnungen falsch, wenn ich Herder richtig verstehe. Herder vertritt den Ansatz, dass die Sprache durch den Menschen gebildet wurde und aus der Natur erwachsen ist, für ihn ist es sehr wichtig, weil er im Gegensatz zu der Theorie steht, wo die Sprache von Gott gegeben und erschaffen wurde. Für Herder kommt die Sprache nicht von jenseits, von einer anderen Welt, sondern in dieser Welt hat sie ihren Ursprung,ihre Wurzel also immanent ist sie, zwar sagt er, dass die Sprache so nicht logisch ist, da bei ihm die Wörter aus lautnachamenden Lauten gebildet wurden, obwohl nur 10 Prozent der urindogermanischen Sprache aus lautnachahmenden Wörtern besteht, also sehr geringfügig sind sie. Aber wir haben in dem vorigen Kapitel gesehen, dass die Sprache nicht aus lautmalerischen Wörtern besteht, sondern aus logischen Bausteinen, die ganze Sprache logisch ist, obwohl aus der Natur erwachsen ist, nur in einer anderen Form und Weise. Herder sagt imweiteren, dass er den Begriff auch falsch gefunden hatte, weil es bei den Urvölkern noch keinen Begriff gegeben hat, es kommt daher, dass die Urvölker ihre Wörter aus der Natur nehmen und diese Wörter der Natur näher stehen( vielleicht im Gegensatz zu Nietzsche, wenn er den Begriff Ehrlichkeit unter den Individuen subsumiert, welche ehrlich sind). Damit hat auch Herder, nicht nur Nietzsche, Schelling und Humboldt die Begriffssprache und das Urteil nach Begriff falsch gefunden. Ich vertritt eine Ansicht, wonach die Sprache aus der Natur erwachsen ist aber nicht durch den Menschen gebildet wurde, grösstenteils nicht aus lautnachahmenden Wörtern besteht, sondern logisch ist, und nicht von Gott erschaffen wurde. Bei diesem Versuch der Untermaurung meiner Gedanken rufe ich zu Hilfe den japanischen Shintoismus und die altgriechische Dämonologie, sowie berufe ich mich auf solche Filme, wie zum Beispiel Resident Evil oder Planet der Affen. Zuerst sollen wir feststellen, dass es bei dem japanischen Shintioismus kein Gutes und Schlechtes gibt, seine Dämonen jenseits von Gut und Böse sind, darum werden mit ihnen keine Werturteile, keine guten und keine schlechten zusammengebunden, vielmehr sind sie Kräfte, die man zu Hilfe oder zur Unterstützung des Leibes( wie bei der italianischen Serie Romulus oder bei dem Dragon Ball) anrufen kann. Ich stelle mir vor, dass diese Dämonen, denen die Sprache entspringt, die dunkle Materie bewohnen, die tiefste Welle, weil das Universum mehrere Wellen hat, die tiefste ist die dunkle, von daher kommen die Dämonen, die Menschen aber von der Erde. Tacitus sagt, dass die Menschen, hier zum Beispiel die Germanen, aus der Erde wachsen, entstammen, von der Oberfläche. Das deutsche Wort Erde entstammt der indogermanischen Wurzel er, welche mit dem ungarischen Wort ered verwandt ist, so heisst Erde auf ungarisch umgeschrieben erda. Aus dieser Erde oder árda erwächst auch Mythras, die persische Gottheit oder Dämon, also wie bei Tacitus die Menschen oder Ymir(Tuisto). Die Dämonen bewohnen also die tiefste Welle(árna) und sie kommen daher, wie die Sprache. Die Sprache ist zu logisch, dass sie von Menschen geschaffen sei, aber ist auch ergründlich, so kann sie nicht von Gott gegeben sein, also bleibt nur eine Möglichkeit, eine Zwischenmöglichkeit, dass die Sprache von den Dämonen kommt. Diese Dämonen benehmen sich wie die Viren, contaminieren den Menschen, brauchen einen Wirt, erzeugen Hitze und Fieber. Sobald ein Mensch oder ein Gorilla Laute erzeugen konnte, dazu fähig war, sprang dieser Dämon auf ihn und erzeugte Hitze und Fieber, dieser Prozess der Akceptierung des Virus oder Dämons oder des Contaminierungsseins forderte viele Opfer, bevor der Ablauf der Fusionierung abgeschlossen worden ist, so ähnelt ein Dämon einem Viren. Die Sprache ist also zu logisch, dass sie von Menschen gemacht worden sei, so bleibt nur die Möglichkeit, dass sie von Dämonen kommt.

 

  1. Die Einordung der ungarischen Sprache

     

Bisher wurde die ungarische Sprache in die fenno-ugrische Familie eingestuft, aber es wurde immer und von vielen falsch gefunden und gefühlt, auch von dem Autor dieser Arbeit, weil die Kriterien der Verwandtschaft falsch definiert worden sind, sogar Humboldt gerät mit sich selbst in Widerspruch, wenn er die ungarische Sprache in die fenno-ugrische Familie einordnet, aber vielleicht geschah es wegen der von Budenz aufgestellten Grundsprache, so ist Humboldt gegen seine Meinung wegen Budenz oder über Budenz gestolpert, aber wenn Humbolt keine concreten, gemeinsamen grammatischen Bezeichnungen zwischen den finnischen und ungarischen Sprachen, nur Wortschatz, findet, so können dieselbe Sprachen nur zu demselben Gebiet gehören, nicht verwandt sein, so wurde Humboldt gegen seine bessere Meinung von Budenz in die Irre geführt. Wenig ist die von Budenz aufgestellte Grundsprache, welche man auf dem Uralonet finden aber leicht und mit weniger Mühe widerlegt werden kann, auch vom dem Autor dieser Arbeit, aber das wäre das Thema einer anderen Abhandlung, würde sehr viel Zeit und Mühe in Anspruch nehmen, auszuarbeiten, wie und wieso die ungarische Sprache keine fenno-ugrische Sprache sein kann, wie vielmehr eine germanische, so werden nur die wichtigsten Aspekte hervorgehoben. Humboldts dritte Klassifizierung ist die Tipologie, also die Gleichheit oder Aehnlichkeit in der grammatischen Ansicht, dem Begriff nach oder der Definition nach, aber leider diese Definition kann einen beirren, weil die Klassifizierung grösstenteils an verwandte Sprachen angewandt werden kann, nicht an unverwandte, zum Beispiel kann so die finnische mit der mordvinischen Sprache verwandt sein, weil die beiden tipologisch agglutinierend sind, so kann die finnische und die türkische Sprache agglutinierend sein, nur nicht die ungarische. Die urindogermanische Sprache hat sich einst zuerst auch so benommen wie die chinesische Sprache, dies kann man an dem Beispiel einer anderen Deichsel me-mé-mo-ma-má ansehen und bewerten, dann hat sie sich umgewandelt, wurde agglutinierend, nämlich die Partikeln, die Bausteine wurden aneinendergelegt, hier ist die ungarische Sprache stecken geblieben, wurde nur teils flektierend. Die ungarische Sprache ist zwar agglutinierend, hat aber auf dieser Stufe keine Verwandten, weil keine andere Sprache so agglutiniert wie die ungarische, die ungarische tut dies so wie die urindogermanische, es sei denn,die fenno-ugrischen Sprachen sind arische Sprachen, es wäre davon, dass die fenno-ugrischen Sprachen in der Wahrheit mehr arischer Einfluss getroffen hat. Hier ist Budenz auch im Irrtum, hat er sich vertan, nämlich sagt er, dass die türkischen Sprachen mehr arischen Einfluss haben als die fenno-ugrischen, aber in der Wahrheit ist das Verhältnis umgekehrt, und dieser Umstand könnte ein Kondemnierungsurteil über ihn sein, weil er sich dafür begeistert,die ungarische so die fenno-ugrischen Sprachen herabzuschätzen und abzuwerten. Nach der zweiten Klassifizierung Humboldt's, wenn die Grundsprache reell wäre, gehörte die ungarische und finnische Sprache zu diesselbem Gebiet, aber die Grundsprache ist erstunken und erlogen, mit ihr kann man sowieso keine Sprachverwandtschaft beweisen. Humboldt's erste Klassifizierung sagt aber erst, welche Sprachen verwandt sind: in welchen Gleichheit oder Ahnlichkeit concreter grammatischer Bezeichnungen sichtbar ist, also ohne Drehen und Winden, wie es die Fennougristen machen. Nur jene Bezeichnungen zählen und gelten, welche sichtbar sind. Sichtbar sind die in dem vierten Kapitel angeführten Bausteine, Partikeln, welche hervorgebracht wurden, um zu zeigen, dass die Sprache aus Partikeln besteht, die zwischen den indogermanischen und den ungarischen Sprachen gemein sind. Es gibt weitere Übereinstimmungen, aber grösstenteils nicht mit der deutschen Sprache, sondern mit der germanischen, es kommt davon, dass man germanische Sprache nicht ohne weiteres mit der deutschen gleichsetzen kann, aber von der heutigen Sprache ist ein eklatant Beispiel zum Beispiel das deutsche Nach und Noch, Genug,nah und Nähe, welche aus der indogermanischen Wurzel enek-anak kommen und eins mit dem ungarischen nak-nek sind. Wenn ein Deutscher sagt, dass er nach Budapest reist(Budapestnek erjeszik), so kann man sagen, dass nicht Budpestre, sondern Budapestnek. Das deutsche Wort Genug lautete ursprünglich nuhta, nakta, so kann man auch dieses Wort auf ungarisch übersetzen, um das ungarische Wort Elég abzulösen, damit die ungarische Sprache der deutschen näher komme. Freilich könnte so man auch sagen, dass die japanische und deutsche Sprache verwandt sind, weil es in der japanischen Sprache solche Wörter wie naka und nakanaka gibt, welche Neubildungen aus zwei Partikeln sind, nämlich ana und ko, aber Verwandtschaft bestände nur in der Makrofamilie. Die deutschen Wörter wie nah und Nähe lauteten germanisch nakva, bestehend aus zwei indogermanischen Partikeln, nämlich aus enek und aus au-ua, so kann man dieses Wort mehr für ungarisch halten, als das Wort közel, weil nakva aus der ungarischen Sprache interpretiert und zusammengeleget werden kann. Bei dieser Untersuchung werden grösstenteils nur die Bausteine und die aus den Bausteinen zusammengefügten Wörter, welche auch logische Funktionen erfüllen, hervorgehoben, zum Beispiel das germanische Wort eda oder ed, welches darüberhinaus bedeutet, davon kommt das ungarische Wort de, welches aus den indogermanischen Wurzeln wie eti-ati kommt, welche Wurzeln Zusammensetzungen von den Partikeln wie e und a sowie aus den Partikeln ti und to sind. Dieses germanische Wort kommt also von der indogermanischen Wurzel ati, welcher Wurzel das ungarische át entstammt, würde ich sagen, dass auch át ein germanisches Wort ist. Ich bemerke nur, weiss nicht wie relevant es ist, dass das ungarische Bindewort meg und mög eine deutsche Vorlage hat, nämlich die germanische Wurzel uter(daraus ungarisch után) aus der indogermanischen Partikel ud, bedeutet hinten(kinten) hinaus, diese germanische Wurzel modifizierte sich später zu iz, uz, er. Das deutsche Bindewort bedeutet so hinten und hinaus, aufs Haar genau das, was das ungarische meg-mög. Das ungarische meg-mög Bindewort besteht aus zwei Partikeln, aus me und indogermanischer gho, welche eine verstärkende Wirkung hat, aber auch indogermanisch hinten oder hinaus bedeutet, dies kann man heute nur bei den slawischen Sprachen zu sehen bekommen, aber leider die Partikel modifizierte sich, blieb nur in der ungarischen Sprache in ursprunglichem Zustand. Wir müssen hier noch über eine indogermanische Wurzel und über die tiefere(dohopa) Struktur der ungarischen Sprache reden, denn anders als bei der deutschen Sprache die ungarische eine tiefere Struktur hat, die bestehende Sprache ist nur die Oberfläche. Die tiefere Struktur bedeutet nicht nur, dass die Sätze auf mannigfaltige Weise zusammengefügt werden können, sondern auch das, dass aus der tieferen Struktur die Sprache wandelbar ist. Die heutige deutsche Sprache ist nicht mehr wandelbar, da sie ihre tieferen Wurzeln und Bausteine verloren hatte, die Sprache lebt nur in Wörterzusammensetzungen, ihre Wandelbarkeit ähnelt nur den keltischen Sprachen.

In dem letzen Absatz befassen wir uns mit der indogermanischen Wurzel(stuma) bher, um zu beweisen, dass neue Wörter aus der tieferen Struktur gebildet werden können, damit man vielleicht die ungarische Sprache neugermanisiere. Die indogermanische Wurzel bher ist die ungarische Verb bír, daraus kommen solche flektierten Wörter wie bér und barom, beide sind germanisch. Das Wort bér hat vielleicht Verwandschaft mit dem deutschen Wort Gebühr, aber dies ist ungewiss. Dieser Wurzel entstammt das deutsche Wort bringen, welches auf ungarisch übersetzt bírong heisst, wie zum Beispiel das Drängen dúrong, weil die ungarische Wurzel dúr aus der indogermanischen Wurzel ter kommt, germanisch dru. So haben wir bereits zwei Wörter geschaffen, nämlich dúrong und bírong, da die ungarische Verb hoz ein armenisches Wort ist, verwandt mit der indogermanischen Wurzel enek-anak. Das Wort barom ist auch germanischen Ursprungs, bedeutet altenglisch Busen(böszma) oder Besitz, aber ursprunglich war es ein feminines Substantiv, weil es mit ma Partikel gebildet worden ist. Das deutsche Wort Bürde kann man so übersetzen wie bírda, damit haben wir ein neues übersetztes Wort, nicht nur bírong. So ist die Definition des Wortes bér mit Rektion(raktány, hier bedeutet Rektion, dass wir in einen Satz nur aus einer Wurzel stammende Wörter setzen) mit einer Scene aus dem russisch-ukrainischen Krieg: der russische Krieger bringt seine Bürde,eine Wanne, die Gebühr ist, ungarisch gesagt; az orosz öreszor bírongja bírdáját, egy kádat, ami bér. Nebenbei gesagt germanisch und indogermansich bedeutet bér auch Fötus und Frucht, so könnte die ungarische Verb bérmál so was heissen wie befruchten. Aus der flektierten Form bar von bír kann man auch eine Familie zusammensetzen, weil das skandinavische Wort barn(Kind) der indogermanischen Wurzel bher entstammt und mit neuen Artikeln versehen, da das ungarische Wort anya aus dem germanischen ana Wort kommt, welches aus dem Baustein an, so sieht es aus:

  • Ena baru: der Mann, der Vater, germanisch baru.

  • Ona barno: das Kind

  • Anya Barma, ana barma: die Frau, Mutter.

Umso mehr kann man es tun,weil es ein gotisches Substantiv béresja gibt, welches Eltern bedeutet, mit ja Possesivbildung, bedeutet dass die Mutter( ana barma) und der Vater(ena baru) das Kind bringen und besitzen. Dies Wort ist leicht auf ungarisch zu übersetzen, bleibt einfach nur béresja. Dies Wort wäre eine bessere Wahl, als szülő, da es gewiss von der arischen Verb sujati kommt, an Stelle von szül werden wir in der nächsten Kapitel über das geboren worden sein reden. Weitere germanische Wörter sind berla und Bahre, welche aus der indogermanischen Wurzel bher stammen und die auf ungarisch übersetzt werden können. Germansich berla bedeutet Beutel(bödély), welchen man bringt(bír), so ist dies Wort ungarisch bérály. Es ist gewiss, dass auch das ungarische Wort barát aus der indogermanischen Wurzel bher stammt, also nicht slawisch ist, nicht das bedeutet, wie bratyó, sondern ein altgermanisches Wort wäre, indogermanisch baratár, bedeutete solches wie Zusammenbringen, aber viellecht könnte sein, dass das sich absondernde indogermanische Wort bráter(Bruder) ursprunglich baratár war. Es ist wahrscheinlich, dass auch in der ungarischen Zusemmensetzung em-ber die indogermanische Wurzel bher sich versteckt. Sonstige geschaffene Wörter wären: barmány, barismány. Wir müssen noch ein paar Wörter über die Beiworte bildendes Suffix, wie in dem Wort wandelbar, bar reden, weil es lächerlich ist, dass bisher das Wort barom oder barma für ein türkisches Wort gehalten worden ist, indessen ist die flektierte Form bar von bher bis in heutige Zeiten hin in der deutschen Sprache erhalten geblieben. In dem Beiwort wandelbar bedeutet bar sowie bír, deutsch gesagt verfügt, ungarisch umgeschrieben: változással bíró, aber wenn wir das Wort vándor haben, welches nicht der biegenenden Wurzel uei entstammt, sondern der Wurzel au-ue(va-vá), bedeutet weiter sein, so kann vándel auch ein ungarisches Wort sein und auch das Beiwort vándelbar, weil wir die Wörter wie baratár, barma haben.

Die alten und neuen Wörter von der indogermanischen bher Wurzel: bér, bérály,béresja,bérmál,barma, barno, baru, bírong,bírda, baratár, barmány, barismány, baranta...

 

  1. Eine neue Weise des Lernens der deutschen Sprache: logisch-bildlich-gefühlsmässig.

     

    Zitaten:

    „Was ist ein Wort? Die Abbildung eines Nervenreizes in Lauten. Von dem Nervenreiz aber weiterzuschließen auf eine Ursache außer uns, ist bereits das Resultat einer falschen und unberechtigten Anwendung des Satzes vom Grunde.”

    „Er bezeichnet nur die Relationen der Dinge zu den Menschen und nimmt zu deren Ausdruck die kühnsten Metaphern zu Hilfe. Ein Nervenreiz, zuerst übertragen in ein Bild! Erste Metapher. Das Bild wird nachgeformt in einem Laut! Zweite Metapher. Und jedesmal vollständiges Überspringen der Sphäre, mitten hinein in eine ganz andre und neue.”

    „Der Mensch vergißt also die originalen Anschauungsmetaphern als Metaphern und nimmt sie als die Dinge selbst.”

    (Friederich Wilhelm Nietzsche: Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne)

Ich werde jetzt aus meinen und über meine eigenen Erfahrungen sprechen und einen anderen als den gewöhnten Lernprozess schildern, wie es bei dem Lernen sein sollte, dabei werden solche Autoren zu Hilfe hinzugezogen, wie Nietzsche, Aischylos, Schelling und die Anime Dragon Ball. Bei den vorherigen Kapiteln wurde festgelegt, dass die Sprache rationel-logisch ist, so sollte das Lernen immer logisch beginnen, aber dieses logsiche Lernen kann sich mit Bildlichkeit und Gefühlsmässigkeit wechseln. Wir müssen uns darüber im klaren sein, was ein Nervenreiz wäre, weil die von Nietzsche aufgestellte Reihe kann sich wechseln. Nervenreiz wären damit Laute, Interjektionen, Wörter, Bilder, Mimik, Timbre, Tonfall, dies alles kann man als Metaphern interpretieren, da sie nur eine Sphäre sind und in eine andere zu überspringen fähig sind, dabei wird ein Kunstwort eingeleitet, das Wort Agressivum, zum Beispiel darum, weil das ungarische Wort füst, welches aus der indogermanischen Wurzel peis stammt und ein germanisches Wort fist ist, neutral ist. Das ungarische Wort füst ist ein neutrales Überbleibsel aus der germanischen Sprache, aber nicht agressiv, so im Gegensatz ist agressiv das deutsche Wort Dunst, weil es aus der indogermanischen Wurzel dheue stammt, ungarisch umgeschrieben heisst es dohonszta. Von der indogermanischen Wurzel dheue werden wir noch reden, hier bemerken wir nur das, dass darum der Dunst agressiv ist, weil das Paar der doh düh ist, wenn man so wütet(dühöng) so wird Staub(doh, dohoma) aufgewirbelt(felörbelt). Der Dunst ist indogermanisch und germanisch auch Rauch, so ist dohonszta ein agressiveres Wort als füst(fist). Ber der Anschauung der Anime Dragon Ball, wenn man auch weitere Wörter kennt, nicht nur diejenige, welche dort ertönen, aber es wäre besser, wenn man sich bei der Synchronisation des Wortes Dunst bedienen würde, nicht des Rauches, so kann man das Wort Dunst nach Bild identifizieren und zum Beispiel an Stelle von Rauch substituieren. Urspunglich könnte man Dunst mit Duft(dohobta) und mit Dampfen verwechseln, so kann man sagen, so besitzt der Dunst mehrere Sphären. Weiteres Beispiel ist: wenn Goku einen Schuss pariert, dann entsteht Dunst(fist), wenn der Dunst, der Rauch weitergeht, so bennent man diese Erscheinung Entdusten oder Entdüstelung, dies alles können wir einigen Scenen der Anime entnehmen, erkennen, so sind wir imstande die deutsche Sprache lernen. Bei diesem Lernprozess war der Nervenreiz bildlich der Rauch, was wir als Dunst identifizerten, dies war die zweite Metapher, aber dann kann man mehrere Metapher erstellen, nämlich dann wenn man Dunst mit Duft oder Dampfen verwechselt. Auch kann das Wort von Dingen auf Dinge springen, das nennt man Metapferbildung, zum Beispeil wenn wir sagen, dass die Kacke oder die Fotze dunstet. Die Sprache kann am besten agressiv gelernt werden, so aus der Anime Dragon Ball, weil irgendwie der Grund der Sprache Agressivität ist, der Nervenreiz bei dem Wort Dunst war so Agressivität. Das zweite Beispel zu der Metapherbildung ist das Wort Tümpel(dohompály), ebenfalls aus der indogermansicher Wurzel dheue(doh). Das Wort Tümpel ist auch fähig von Ding zu Ding zu springen, aber ist grösstenteils irgendwie am Wasser kleben geblieben, zwar kann man sagen, dass Tümpel jedes Loch ist, was dunkel ist. Das Wort Tümpel ist mit dem Beiwort dunkel(dohonkel) verwandt, so kann man den Tümpel in der Anime leicht identifizieren, zum Beispiel Tümpel ist ein von Goku oder Freeze geschossenes oder geschlagenes dunkles Loch auf dem Planet Namek, in das Wasser läuft, dann kann man das Wort Tümpel auf eine andere Situation überbringen, zum Beispiel wenn Vegita in das Wasser des Nameks taucht, es kommt davon, wenn er taucht, so verfärbt sich das Wasser wird dunkel und aufgewirbelt, auch Schatten wird geworfen. So könnte man ein deutsches und ungarisches Wort, wie tümpeln(dohompol) etablieren an Stelle von tauchen oder neben dem Wort tauchen und all dies entnimmt man der Anime. Das ungarische Wort merül ist eine Neubildung, Deutschismus(nicht Germanismus), weil die neue ungarische Sprache deutsche Frazeologie enthält, mit deutscher Frazeologie wurde die ungarische Sprache überzogen, so steht es mit dem Wort merül(márt urspunglich). Wie sollen wir Nietzsche's Konstelation so verstehen, welcher Nervenreiz ist hier der erste? Ich weiss es nicht, belasse dabei, nur soviel schreibe ich, dass bei Idealfall die erste Sphäre die logische sein sollte, also man sollte begreifen, dass Tümpel besteht aus: dheue+mp+el. Die zweite Sphäre sollte die Gefühlsmässigkeit sein, wenn man versteht, dass düh und Tümpel verwandte Wörter sind, so ist das Wort Tümpel Agressivum und mit Agressivität wird gelernt. Die dritte Sphäre wäre die Bildlichkeit, ein von Goku oder Freeze geschossenes oder geschlagenes dunkles Loch. Umgekehrt: Bildlichkeit-Agressivum-Logische Weise kann auch bei dem Erlernen funkcionieren; dunkles Loch-düh-dheue+mp+el. Weitere Metapherbildung wäre, wenn wir solches sagen, dass in dem Tümpel der Sprache, aber dies bedeutete nicht das, was in dem Morast der Sprache, weil Morast mit den Wörtern wie Meer, Moor verwandt ist. Tümpel der Sprache bedeutete soviel wie die tiefe Struktur der Sprache. Bei dem Wort Tümpel ist das oben Gesagte das Urerlebnis, woher das Wort kommt, seine Metapfern sind seine Variationen des Urerlebnisses.

Wenn wir uns mit diesem Thema und der Metapherbildung auseinandergesetzt haben, so müssen wir noch über die Epik und den Mythos sprechen, welche eine wichtige Rolle sowohl bei Schellings Denken so auch bei Nietzsche's spielen, nämlich der Stil der Epik und des Mythos war die Vermittlungsmittel der Ursprache, die Ursprache wurde auf die Epik geschaffen oder die Epik auf die Ursprache. Schelling schreibt, ich weiss nicht wo, habe die Abhandlung und die Stelle nicht gefunden, aber schreibt er, dass die Sprache aus dem Titanenzeitalter stammt, wo die Sprache grösser und entwickelter war als heute, bestand aus Lava und Magma, musste sich abkühlen, bevor die einzelnen Sprachen entstehen konnten, so wurden die Sprachen perspektivisch(Nietzsche). Aber die Ansicht von Schelling und Nietzsche im Betreff des Mythos unterscheidet sich, bei Schelling a priori(zuerst), bei Nietzsche a posteriori(nacher) ist er( Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne). Wir können die Anime Dragon Ball für Epik halten gemischt mit dramatischen Elementen, wie zum Beispiel die Serie den Chor von Aischylos besitzt, dieser Chor besteht von Deuter des Kampfes, wenn zum Beispiel Goku auf dem Namek kämpft, so wird dieser Kampf von den Toten( Piccolo, Yamcha, Tensinhan) gedeutet, sie sind der Chor. Nicht nur für Epik, sondern auch für Mythos kann die Anime gehalten werden, so ist ihre Darstallung entsprechend der Ursprache. So können wir zu dem Tempus und Zeitformen übergehen, dabei gestehe ich ein, dass ich nur Bahnhof von dem Kauderwelsch verstehe, was Aspekt, Betrachtzeit, Relativtempus ist, weil meine Herangehensweise bildlich ist. Es ist erspriesslich, dass die Anime Dragon Ball auf deutsch übersetzt werden musste, so wurde die Übersetzung sogar für Deutsche eine Übung, eine Herausforderung, da sie keine Anknüpfungspunkt bei der Narration hatten, als die Bilder bei der Narration, um herauszufinden, welche Zeitformen und Zeitverhältnisse passen. Wir werden eine leichtere Narration von der Anime Dragon Ball analisieren und zerlegen und auseinandersetzen:

„Im Verlaufe des Kampfes hat Kommandant Ginyu seine Kraft dazu benutzt, sich des Körpers von Son Goku zu bemächtigen. In der Zwischenzeit haben Krilin und Son Gohan die Dragon Balls gefunden,die Freeze versteckt hatte. Aber die magischen Wörter von Krilin zeigten keinerlei Wirkung und genau in diesem Moment tauchte Ginyu auf, der Chef von Freeze's Sonderkommando. Da er im Besitz von Son Goku's Körper war, beschloss er all seine Kraft einzusetzen.“

Natürlich brauchen wir hier eine zeitliche Verankerung, eine Sprechzeit, das wären die in der gegenwärtigen Folge zu ereigenden Geschnisse, was dahinter liegt ist die Vergangenheit, so könnte dies die Situationszeit sein und ich nenne ein Bild die Betrachtzeit. So wissen wir, dass hier nach Gesetz alle Sätze mit Vergangenheit gesprochen werden sollten, aber mit was für welche? Die Reihe der Vergangenheitsformen in der Narration ist: Perfekt-Perfekt-Vorvergangenheit-Präterium-Präterium-Präterium-Präterium. In dem ersten Satz benutzt der Narrator die Perfektform, weil die Situation in der gegenwärtigen Folge besteht, dann nochmals die Perfektform, dann Vorvergangenheit. Hier taucht der Umstand auf, dass die Betrachtzeit das Bild ist, auf welchem Krilin und Son Gohan die Dragon Balls ausgegraben haben. Aus dem Bild sollte man also schliessen, welche Vergangenheitsform man benutzt, dazu kommt ein anderer Umstand, dass man konkret gesehen auch die Perfektform für gegenwärtig halten kann, es kommt davon, dass das Wort haben aus der indogermanischen Wurzel kap stammt, dieses Wort ist ein Ankömmling in der ungarischen Sprache(ungarisch wäre es haben), so übersetzt: Krilin und Gohan kapják(bírják) találtan(összefutott). Nach der Perfektform kommt eine Vorvergangenheit, weil das Bild in der Vergangenheit gegenwärtig ist. Darauf kommen vier Präteriumformen, aber die Übersetzer bauen, um die Ereignisse fliessend zu machen, einen Aspekt oder Relativtempus ein, nämlich: in diesem Moment. Ohne genaue in diesem Moment könnte man sich nach dem Bild sich orientieren und sagen: ist aufgetaucht. Die Übersetzer haben keine andere Wahl, als sich auch lingvistisch und auch bildlich zu orientiren. Ich habe meine Deutschkenntisse auf diese Weise erworben, versuchte mich nach dem Bild zu orientiren und die Zeitformen auf diese Weise herauszufinden.

Wir haben über die grosse Rolle des Chors in der Anime gesprochen, aber nicht über die Skandierung(Wiederholung), die auch der Chor tut. Bei dem Erwerb einer Sprache spielt wichtige Rolle die Skandierung, welche hier der Chor tut, aber nicht nur. Wenn ich mich richtig entsinne, so, mit Skandierung, habe ich die Verb zerstören erlernt, nämlich wenn Krilin in der Serie stets die Verb zerstören skandiert, um C18 zu töten, aber er ist nicht fähig dazu. Bildlich habe ich die Verb zerstören so gelernt, wenn zum Beispiel C16 in seine Bestandteile zerspringt, was richtig ist, dieses Bild in meinem Kopf, weil die Verb stören aus der indogermanischen Wurzel tuer stammt, viellecht verwandt ist mit dem ungarischen Wort csavar, welches Wort so mit solchen Wörtern in Verwandtschaft steht, wie die deutschen Ankömmlinge zűr und zavar(zweren). Ich meine, dass dieser Motor der Sprache, die Agressiven, müssen zuerst gelernt werden, und auf diese Art und Weise, wie ich beschrieben habe, auch metapherhaft, auf sie kann man weiter bauen, und nur später solche Wörter lernen wie Hose, Socke,Jackett, Mantel.

Wir werden noch über das konkrete Lernen sprechen, wie wir es in dem vorherigen Kapitel gesagt haben, dass wir noch zu der Passivform geboren worden ist zurückkehren werden. Ich verstehe die deutschen Wörter wie passiv und leidend, aber nicht das ungarische műveltető, so konnte ich nie verstehen, warum sagen einige, dass das Passiv műveltető wäre, umsomehr, weil heutzutage das tat-tet am Aussterben ist. Ich habe das Passiv konkret gelernt, meine Herangehensweise war eher ontologisch, so werde ich erörtern, was man unter ontologisch verstehen sollte. In dem vorherigen Kapitel haben wir schon darüber gesprochen, dass das ungarische Wort szül gewiss arisch wäre, so werden wir an Stelle von szül das deutsche und englische Wort substituieren. Wir haben schon von der indogermanischen Wurzel bher gesprochen, davon kommt ungarisch bír, so auch die deutsche Verb gebären und die englische birth. Das englische Wort ist leicht auf ungarisch zu übersetzen, das Wort wäre bírta, mit indogermansicher Partikel ta, welche eine Vergangenheitspartikel ist, bedeutet nicht weiter bringen oder mit jemandem nicht weiter schwanger gehen. Das deutsche Wort werden entstammt der indogermanischen Wurzel uer(ör), ähnlich wie das japanische Wort nar der indogermanischen Wurzel ner, ungarisch umgeschrieben wäre ört oder örd, ist ungewiss, weil in der deutschen Sprache d-t und t-d Wandel ist, in der ungarischen nicht, nur sporadisch, zum Beispiel germanisch hadu ist ungarisch had aus der indogermanischen Wurzel kat. An Stelle des Werdens sagt der Ungare hier vál, aus der indogermansichen Wurzel au-ue, aber weil die ungarische Sprache eine germanische ist, so ist vál auch ein germanisches Wort. Die Verb vál besteht aus zwei indogermanischen Partikeln, nämlich: au-ue+el. Die Verb, wie vál muss wie das Wort bír in Vergangenheitsform gesetzt werden, so stellt sich heraus: bírta válta. Die letzte Verb wäre van, welche Verb auch aus der indogermanischen Wurzel au-ue besteht und aus der Präsenzpartikel ena. So heisst ungarisch geboren worden ist: bírta válta van. Mit vál und van ist es eine ontologsiche Herangehensweise, weil man die Passivform auch in der deutschen Sprache ontologisch begreifen muss. Ungarisch die Wörter können aneinandergelegt werden, nämlich so: bírtaváltavan, bír+ta+vá-l+ta+va+ena. So habe ich die deutsche Passivform erlernt, mit Ontologie.



  1. Die urindogermansiche Weltanschauung anhand der ungarischen Sprache: uer, er Wurzel.

     

„Diese Weltordnung, dieselbige für alle Wesen, hat kein Gott und kein Mensch geschaffen, sondern sie war immerdar und ist und wird sein ewig lebendiges Feuer, nach Maßen erglimmend und nach Maßen erlöschend”

(Heraklit:Fragmente)

Die urindogermansiche und urgermanische Religion war meines Erachtens eine philosophische Religion und in der Wahrheit Dämonologie, die in ihrem ursprünglichsten Zustand in dem japanischen Shintoismus erhalten geblieben ist, nur mit einem Unterschied. Die germanischen Krieger bei Cäsar, vermutlich die von Ariovist, verehrten nur ihren Schwert, den Mond und die Sonne, aber so wähne ich, dass es nicht richtig ist, aus zwei Perspektiven, die erste wäre, dass die Urvölker ihr Augenmerk nicht nach oben, sondern nach herab gerichtet haben, die zweite wäre, dass ihre urspungliche Religion dämonisch-philosopisch war( sie hatten ganz gewiss mehrere guda(n)(Gott) aus der Verb gaujan(rufen)). Bei Tacitus ist ein Fortschritt zu bemerken, sie verehrten schon den Merkur, Tuisto, Mannus, Herkules und ihnen ist nicht in den Sinn gekommen, ihre Götter zwischen vier Wänden einzusperren, so beschreibt Tacitus die Germanen wie früher von den römischen Geschichtsschreibern die Kelten von Brennus beschrieben wurden, nämlich sie auch hatten keine Gotteshäuser, es kommt davon, wie Herder schreibt, dass die Urvölker keine Begriffe haben, ihre Anschauung näher der Natur ist,so haben sie keinen Begriffsgott. Die Urvölker forschten in der Wahrheit nicht nach dem Himmel, der wurde bei ihnen nie durch mathematische Linien zerschnitten, wohin sie den Begriff oder den Begriffsgott bannten, wo er über diesen zerschnittenen Teil regieren konnte. Dies ist der Unterschied zwischen dem Shintoismus und der urindogermanischen Religion, die Urindogermanen brauchten keine Schreine. Wir müssen hier noch über den Unterschied der deutschen und ungarischen Wörter beten und i(h)ma sprechen, weil mir das Gebet, dass ich ein Ungar bin, ein immer währender Stuss bleibt, kann ich nicht begreifen. Das ungarische Wort i(h)ma bedeutet ganz was anderes als das deutsche Gebet, weil beide Wörter germanisch sind, also kann man sie nicht gleichsetzen und nicht gegenseitig übersetzen, zwar haben die zweien gleiche Rektionen, wie um und ért, aber das ungarische Wort ért ist jünger, seine Wurzel ist die indogermanische Wurzel er, die Flektierung zu ér erfolgte nur in dem zwölften Jahrhundert, wie es an den Wörtern érdem, érték anzusehen ist, welche Wörter jünger sind, nicht alt. Das ungarische Substantiv hat ihre Wurzel in der indogermansichen Wurzel uek, dies bedeutet soviel wie sprechen, davon kommen solche germanische Wörter wie wahanen und wóhma, diese Wörter modizifierten sich in der ungarischen Sprache zu ih und zu ihma, welchen Prozess man an den skandinavischen Wörtern wie ómun und ómur betrachten kann. Also sind ih und ihma germanische Wörter, aber so nicht gleich mit dem Gebet, weil germansich bedeutet wahanan und wóhma soviel vie gedenken oder in Erinnerung bringen, aber könnte man einfach sagen sprechen, aber man soll das Wort ihma mit dem germanischen Wort wehti zusammenfügen. Das ungarische Wort ü(h)gy hat eine ungewisse Etimologie, weil die deutschen Wörter wie Wicht und Gewicht aus ungleichen Wurzeln ungarisch ü(h)gy wären, aber ich finde, dass das ungarische Wort ü(h)gy aus dem deutschen Wicht entstanden ist oder die zwei Wörter gleich sind, so ergibt sich die Situation, dass ein Wicht durch Gebet( egy ü(h)gy i(h)mán át) ersteht, so sind die Wörter i(h)ma und ü(h)gy heidnisch und verwandt und nicht gleichzusetzen mit dem deutschen Gebet.

Die skandinavische Mythologie verbanne ich in das Feld der Dichtung, weil diese Mythologie, nur Teile davon, nicht althergebracht angesehen werden kann, von der römisch-griechischen Welt Einflüsse erhalten hat. Philosophisch bewertbar sind solche Ideen, dass zum Beispiel ,wie Felix Dahn schreibt, jeder einzelne Prozess seinen eigenen Gott(guda) hat, so hat der Keim nicht nur sein eigenes genetisches Material, um zu keimen, auszuschlagen, zu entknospen, zu blühen, sondern dies alles tut nicht ein Gott, sondern mehrere, welche für einen Prozess verantwortlich sind. Aber der Anfang der germanisch-skandinavischen Mythologie ist auch bewertbar, nämlich wie Tuisto oder Ymir aus dem Zusemmenfluss zweier Gegenteile, Hitze und Kühle,Niflheim und Muspellsheim ersteht. Diese Denksweise ähnelt der von Heraklit, bei dem die Entstehung aus zweien auseinanderstreben Substanzen ergeht, wie zum Beispiel Feuer und Wasser, dies ist der Grund des dialektischen Materialismus, und es ist nicht zufällig, dass soviele Geister des Deutschtums von dieser Idee ergrifen wurden, darum, weil diese Idee urindogermanisch und urgermanisch ist, könnte man sagen, dass Heraklits Denkweise die urspungliche indogermanische war, so aber hatte die indogermanische und germansiche Weltanschauung keine Schöpungsgeschichte, nur Entstehungsgeschichte.

Bei diesem Kapitel wird die ursprüngliche Weltanschauung anhand zwei indogermansicher Wurzel er und uer untersucht, dabei wird die Frage aufgeworfen, wie man aus der Sprache ein synthetisches Urteil a priori oder logisches Urteil erstellen kann oder wie man nur aus der Sprache neue Erkenntnisse erwerben kann. Ein synthetisches Urteil a priori bedeutet, dass dazu keine Erfahrung beigetragen hat, obwohl die Empirie bei dieser Weltanschauung einst gewiss wichtig gewesen war, aber wir bekommen die Sprache a priori, so ist diese Weltanschauung a priori, welche von den Erfahrungen nur untermauert werden kann oder das Augenmerk wird nach dieser Richtung des snythetischen Urteils a priori gerichtet, um zu sehen, was logisch ist. Aber wenn die Sprache von den Dämonen kommt, so beschreibt die Sprache ihre Weltanschauung, woher sie kommen wie sie tun. Hier wird zwei Konzept, weil aus den einzelnen Wurzeln gebildete Wörter schon ein Konzept sind, wie wir es bei den vorherigen Kapiteln gesehen haben,zusammengelegt, so wird ein neuer Konzept beschrieben, wenn wir die zwei Konzepte zusammenlegen. So werden wir eine Weltanschauung nur aus der Sprache beschreiben, auf a priori Weise, aber dazu müssen wir die aus den Wurzeln er und uer gebildete Wörter auflisten, wenn auch nicht ganz, nur solche, die hier relevant sind, dies tun wir zu Gunsten der Einfachheit auf ungarischer Sprache, diese Wörter werden dann zu einer urindogermanischen Weltanschauung zusammengelegt.

 

Indogermansiche Wurzel er und ár(Agressiven).

Árva: das germanische Wort earu, wie Arrow, bedeutet germanisch schnell, hurtig, weil es aus der Wurzel ár mit der Partikel au(va) zusammengesetzt ist, dies ist der Flussname Árva. Dies Wort könnte urungarisch sein, weil man dies besser verstehen kann, als das Beiwort gyors, dessen Etimologie ungewiss ist.

Ármány: germanisch arman oder armanja, aus der Wurzel kann man leicht verstehen, dass dies Beiwort sowas bedeutet, wie gross. In dem Namenzusammensetzung Ermanerich(ármányrejku), also grosses Reich, ist das Beiwort da.

Árt: gewiss ein urgermanisches Wort mit Kausativbildung to, also bedeutet die Verb so was, wie árni, fliessen tun, das Gemüt wird dabei erregt.

Árad: gewiss ein urgermanisches Wort, mit Kausativ-presenz de-ed, bedeutet sowas, wie fliessen lassan. Áradni ist eine Reaktion auf árt, árt ist die Aktion.

Ered: gewiss ein urgermanisches Wort, in der arischen Sprache zugegen, so gewiss in der germanischen. Hier ist die Wurzel nicht flektiert, mit Kausativ-presenz ed-de.

Erda: das deutsche Substantiv Erde kommt aus der Verb ered mit da Partikel, so ist gewiss, dass auch die deutsche Sprache die Verb ered besitzt hatte. Erda bezeichnet die Oberfläche der Welt.

Eredva: erdő, gewiss ein urgermanisches Wort, aus der Verb ered mit indogermanischer Partikel au(va).

Árda: gewiss war dies Wort ein existierendes, weil man anhand des Musters Erde auch árda bilden kann. Árda bedeutet die tiefen Wellen des Universums, so die dunkle Materie, woher die Erda kommt(ered).

Árna: gewiss ein germansiches Wort, weil die ungarische Sprache eine germanische ist, und es ist gewiss, dass die ungarische dies Wort einst besitzt hatte. Die Zusammensetzung ist: ár mit Partikel na. Die Partikel na bedeutet hier soviel wie indogermanische au, aber hat andere Nuancen. Árna bedeutet indogermansich Woge, Welle und Kampf, ist besser als die spracherneuerte hullám.

Árny: gewiss altgermanisch, auf die Zusammensetzung árna kommt eine Possivbildund ja, so ist das Wort indogermanisch und germanisch, aber in den indogermanischen Sprachen nicht nachweisbar. Árny bedeutet Schatten aber auch Dämon, Gott(guda). Zum Beispiel die persischen Magier suchen den Schatten, gehen unter Schatten, um Kraft(erő) zu schöpfen, weil dort fühlen sie sich näher den Dämonen( diese sind nicht die Divas).

Árnyal: dies Wort ist falsch benutzt, grammatisch bedeutet nicht schattieren, sondern zum Beispiel, wenn Goku seine Aure fluten tut, oder wenn aus der tiefen Erde(árda) Kräfte hervorströmen, hervorsprudeln, da äussern die Dämonen ihre Kräfte.

Áranda: anstelle von árok( mit Wasser gefüllte Grube, in der Wasser fliesst). Árok ist kein türkisches Wort, sondern ungarischer Neologismus, aber die alte Form ist áranda.

Ernya: germanisch arnja, bedeutet auch fähig, dies Wort war auch das urungarische Wort anstelle von képes. Die altungarische Sprache hatte zwei Wörter, die bedeuteten fähig zu sein, diese waren ernya und rekna. Auch germanisch ist rekna.

Enyeszto: dies bedeutet germanisch Held.

Ernyeszta: dies Wort sagte der Urungare, was gleich mit dem Beiwort ernst ist, weil das Wort komoly slawischen Urspung hat.

Erjeda: germanisch rída, bedeutet Bach und Kanal, dies Wort war das urungarische an Stelle von patak, welches Wort ein slawisches zu sein scheint.

Erejed, erejdár: deutsch reiten, gewiss dies Wort oder Verb war die altungarische, weil lovagol ein doofer Neologismus ist.

Eren: die Wurzel er mit en Presenzbildung, deutsch gesagt rennen, ungarisch könnte man sagen rohan.

Erenu: germanisch runiz, bedeutet Bahn, an Stelle von dem Ankömmling pálya.

Eroma:bedeutet Sturm, wahrscheinlich hatte die deutsche Sprache solches Wort.

Erej: diese Form hat auch die germanische Sprache. Von dieser Form kommt solches Wort wie rajong.

Erjeszik: deutsch reisen, altungarisch erjeszik.

Erjeszel: deutsch rieseln. Dies Wort kann man leicht aus der Anime Dragon Ball erlernen, wenn zum Beispeil das Blut an dem Arm von Son Goku rieselt, dann tropft. An dem Arm werden germanische rídan(erjeda) gebildet. Wenn das Blut(bölda oder bölta) tropft, kann man auch sagen, dass das Blut rieselt.

Erjeszja: Der Riese, ungarisch óriás, welches Wort nicht aus der indogermanischen Wurzel uer(Warze, orr) kommt, sondern aus dieser, nämlich er. Der Riese kann mit der Erde zusammengelegt werden, weil aus der Erde die Dämonen, die Riesen stammen(ered), wie Tuisto, Ymir, Mythras.

Ereg, ereng, eremeg: bedeutet beben und bewegen.

Árajt: gewiss ist dies auf ungarisch umgeschriebenes Wort die Vorlage des deutschen Wortes rudern. Das ungarische Wort evez ist neu, vermutlich aus der indogermanischen Wurzel ueg mit deutschem z, welches kausativ wäre, so ist árajt das urungarische Wort.

Erejt: dies hypotetisches Wort könnte soviel heissen wie verursachen.

Árajtra: das Ding, mit dem man rudert.

Erejtra: das Ding, mit dem man verursacht.

Árajtár, erejtár: der erste ist der, der rudert, der zweite ist der, der verursacht.

Eregy, irigy: das ungarische Wort irigy besitzt eine ungewisse Etimologie, aber es könnte sein, dass aus der indogermanischer Wurzel er stammt und verwandt mit dem deutschen Wort arg ist.

Ereb, rév: aus der indgermanischen Wurzel er stammt die ungarische Verb rév, welche Verb Verwandtschaft hat mit dem englischen Wort rave, aber germanisch hiess es reben und räbeln. Die Verb reben ist auch agressiv, am besten kann man es mit dem Bild schildern und erkennen und lernen, wenn Broly aus dem Dragon Ball ausser sich ist und in diesem Zustand wütet, das heisst germanisch reben.

Indgermanische Wurzel uer(Agressivum) aus der indogermanischen Wurzel uei:

Ören: ueren, die Wurzel uer mit en Presenzpartikel.

Örue,örei, örvény: dies Wort ist ungewiss, ob es mit indogermansicher Partikel au oder ie ist, aber könnte die germanische Verb wriwōn sein.

Öröng: aus der indogermanischen Wurzel u̯reng̑ʰ, germanisch wrangjan.

Örönga: das germanische Beiwort wranga, englisch wrong.

Örögály: an Stelle von póráz.

Örjöng: diese Verb ist ungewiss, könnte aus der indogermanischer Wurzel u̯reig̑ stammen.

Öröngel: indogermanisch uereg oder uereng, übervorteilen, prellen.

Örjögel: dies Wort ist ungewiss, weil bei der germanischen Sprache g-k Wandel ist, aber dies Wort könnte die indogermanische Wurzel u̯reik̑ sein, damit die deutsche Verb wrigōn.

Öröka: über dieses Wort haben wir schon gesprochen, dies wäre das germanische Beiwort wrék.

Örökma: dies wäre das germanische Wort werkam oder wurkam, ursprünglich mit Partikel ma, so war es ein feminies Wort, so sollte man dies Wort an Stelle von gép benutzen.

Örökni, örököl: die deutschen Wörter wie wirken, werkeln oder wirkeln.

Örha, irha: das ungarische Wort irha hat eine ungewisse Etimologie, aber könnte das germanische Wort wrīhō sein.

Örejt: indogermanisch uereit, vielleicht germanisch wreitan.

Örjed: indogermansich uereid.

Örer: indogermanisch ueres oder uerer, őröl.

Öresz: indogermanisch ueres, daraus kommt das engliche Wort Warrior.

Öresztel: das englische Wort wrestling.

Örbel, örbály: die deutschen Wörter wie wirbeln, Wirbel, werfen, Würfel.

Örönk, örönköl: die vielleicht die germanische Verb wrenk sein könnten.

Örönkel: die deutsche Verb renken, germanisch wrankjan.

Örd, ördu, ördög: dies ist nicht gewiss, aber könnte man sagen, dass dies Wort eins mit dem germanischen Wort wurdi ist.

Örönkály:Wurzel.

Örömpöl: es ist die deutsche Verb rumpfen-rümpfen aus der germanischen wrempan.

Mann könnte noch mehrere Wörter schreiben, aber für unser Ziel sind sie genug.

Wir haben also hier zwei Konzepte, daraus sollen wir nur ein Konzept formieren, eine Geschichte schreiben, herstellen. Die zwei Konzepte wurden auf die in den vorherigen Kapiteln beschriebene Weise erstellt. Fangen wir hier mit dem germanischen Wort wrék(örök), wie auch Wirbel(örbály) an, so sollen wir diese zweie mit der Rennbahn, runiz, erenu zusammenlegen. Das ungarische Wort bolygó(Planet) ist ein dämliches, in der Wahrheit deutsches, entstammt der indogermansichen Wurzel bhel(böl), daraus wurde Ball, aus diesem Ball dann solche Verben wie bolón stammen, aus dieser die ungarische Verb bolyong. Dies Wort ist objektives, das bedeutet, dass nicht ein aus der Wurzel stammendes Wort ist, sondern aus dem Objekt,aus dem Ding, also bedingt ist es, wie zum Beispiel die deutsche Verb dämmen oder eindämmen aus dem Substantiv Damm. Die Gestirne bummeln nicht, könnte man sagen, wie Plotinos, dass sie Götter sind, aber sind sie nicht, weil die Urvölker ihr Augenmerk nach herab gerichtet hatten, aber Gesetze haben sie, oder besser gesagt erenut, runiz, Rennbahn(erunubána). Das ungarische Wort bolygó sollte man damit tilgen, an Stelle dessen das Wort örbály(Wirbel) benutzen, weil dieses Wirbeln ewig, wrék, örök ist. Das ungarische Wort örök bedeutet somit Spiral und Wirbel. Diese Association sollen wir mit einem anderen Bild ergänzen und mit dem Beispiel des Flusses: nehmen wir an, dass einst ein indogermansicher Weise in den Fluss oder in das Bach(erjeda, rída) getreten ist. Hier ist wichtig, dass man hier anstelle von Fluss rída oder erjeda sage. Er sieht, dieser Weise, dass in dem Fluss(erjeda) Wirbeln(örbály) wirken(örök, örököl) daraus kann er empirisch schliessen, dass der Planet und das Universum wirbelt(örbel). Das Wasser ist hier das Universum, weil sein Stoff ähnelt dem des Universums, darum steht der Fluss oder Bach bei den Urvölkern in Verehrung. Dies ist ein empirisches Beispiel, aber man kann auch dies alles auf logische Weise feststellen. Dieser Weise ist also in die rída(Fluss) getreten, sieht das Wasser, den Stoff des Universums, in dem Wasser Wirbel, so entdeckt er dass der Planet ein Wirbel ist und in dem Stoff des Universums das Wurmloch. Aber was sieht dieser Weise noch? Verschiedene Wellen(árna) sieht er, oben eine verschiedene, in der Mitte eine neue, unten eine neue Welle, daraus schliesst er, dass der Fluss(erjeda) mehrere Wellen hat(erjeda bír több árnát), den untersten nennt er árda. Das bisherige ungarisch gesagt: erjedában örbály, úgy van erda egy örbály, az bír erenut, erjeda bír több árnát, lentibb van árda. Mit dem Gleichnis des Flusses beschreibt er das Universum. Die Dämonen bewohnen ana árdát, die dunkle Materie, wo kein Stoff in herkömmlicher Weise ist, aber der Stoff des Universums ähnelt dem des Wassers. Aus dem Wasser entstehen die festen Stoffe, wie Erde(ered erda árdától), so besitzen auch die Dämonen feste Stoffe, weil die Dämonen auch den Namen Riese(erjeszja) haben, sie kommen aus der árda, aus der tiefsten Welle des Flusses(erjeda, rída), wie zum Beispiel Tuisto, Mythras. Diese Dämonen haben ungarisch neben erjeszja(óriás) einen anderen Namen, nämlich árny, weil sie sozusagen aus dem Hades áradnak(stammen), bei dem Schatten nähe der Erde setzen sie ihre Kräfte frei. Einen dieser Götter(árny) könnte man ungarisch ördu(Wurdi, Teufel) nennen, weil dieser Gott der Verursacher(erejtár) ist, welcher in dem Universum ewig wirbelt(örökre örbel), sein Werk(örökma) ist das Zerlegen und Neuzusammenlegen. Dieser Gott(árny, ördu) wirbelt ewig in dem Fluss(árny, ördu, örbelt örökre erjedában), mit dem Ruder(árajtra), so ist er der Ruderer(árajtár). Wir können hier noch zwei ungarische Wörter zusemmenfügen, nämlich árny und öreszor(Warrior), nämlich wenn man sieht, dass der Unsterbliche Kurgen in dem Tempel wahnsinnig benimmt, so ist dieser Unsterbliche ein Dämon(árny) und ein Krieger(Warrior), er ist Wotan(vates, aus der Verb wüten), so ist dieser Árajtár der Dämon(guda) des Krieges(öreszu). Dies alles könnte der Grund der einst gewesenen urindogermansichen Weltanschauung sein, nämlich wenn mann zwei indogermanische Wurzel addiert, aus der Addierung kann man dann eine Geschichte schreiben, Erkenntnisse nur auf dem Wege der logischen Weise erwerben, dann diese Erkenntnisse auf die Empirie überbringen, wie es bei dem Beispeil(der Weise tritt in den Fluss) gesehen wurde, aber natürlich wäre die Geschichte urungarisch spannender und besser gelungen, weil die zwei Wurzel auf dieser Sprache wohler(besser) zusammengebunden werden können.

  1. Die indogermansichen Wurzeln wie dheue und sper-per

     

Die nächts folgenden Wurzeln wie indogermanische dheue und sper-per kann man für Agressiven halten,weil sie auch mit Agressivität erlernt werden können, darüberhinaus sind sie Konzepte. Beginnen wir mit der indogermanischen Wurzel dheue, welche Wurzel und die aus dieser gebildeten Wörter man ungarisch beschreiben soll, also die indogermanischen Wörter in ungarische Form verwandeln, weil zwei Formen von dheue in der ungarischen Sprache leben, diese düh und doh sind.

 

Hier werden wir durchnehmen, welche germanische und indogermanische Wörter aus der Wurzel dheue in den indogermanischen und germanischen Sprachen gibt, diese werden wir auf ungarisch umschreiben:

- Tief: auf ungarisch übersetzt dohopa.

  • Tier: auf ungarisch übersetz dühor, wie das von Nietzsche eingeleitete Wort blondes Tier bolondo dühoro ist.

  • Dumb: auf ungarisch übersetzt dühomba.

  • Düheb: deutsch taub, ungarisch tév, téved wäre dühebed.

  • Dühömbni Verb, ihr Pendant von doh ist dohomba und dohombály, bedeutet Nebel.

  • Dühembelni Verb(tombolni, auf deutsch tomb, tobz), sein Pendant von doh ist dohombelni.

  • Dühoma bedeutet Zorn, sein Pendant von doh dohoma bedeutet Staub.

  • Dühomojni, dohomojni: mit ja iterativ, dohomáj ist Substantiv.

  • Dühdereg: germanisch dodder, ein agressives Wort.

  • Dunkel: ungarisch dohonkela.

  • Dunkeln: germanisch dunkelén, die Verb wäre ungarisch dohonkelan.

  • Dohonkelma: germanisch dunkalam, bedeutet Dunkelheit.

  • Dohompály: das deutsche Wort Tümpel.

  • Dohompolni: tümpeln, untertauchen.

  • Dühen-dohon: die Wurzel düh-doh mit en Presenzbildung.

  • Dühenyni, dohányni: aus dieser Form stammt das ungarische Wort dohány.

  • Dunst: ungarisch umgeschrieben wäre dohonszta.

  • Duft: ungarisch umgeschrieben wäre dohobta.

  • Dohona: die deutsche Substantiv Düne.

  • Dühel-dohol: das L ist hier iterativ.

  • Düholma: germanisch dulma, Verwirrung.

  • Düholiska: dwóliska, töricht.

  • Dühenszik-dohonszik: mit Bewirkungswort s, was auch refletiv ist.

  • Dühombra: germanisch dūbra, bedeutet wahnsinnig.

  • Dühöng-dohong.

  • Dohonga: Regen, Duft, Manege.

  • Dohokály: daugulī, Geheimnis.

 

Diese sind die wichtigsten Wörter aus der indogermischen Wurzel dheue(düh-doh), aber wenn man sich mit den Wurzeln und den Partikeln auskennt, so kann man weitere Wörter bilden und sie mit Sinnstiftung versehen. Man kann an den Beispielen sehen, dass auch diese Wurzel und die aus dieser stammenden Wörter am besten mit Agressivität gerlernt werden, wie bildlich-logisch-gefühlsmässig, am besten vermischt mit der ungarischen Sprache, es kommt davon, dass die ungarische Sprache noch andere Wörter und die Wurzeln besitzt, zum Beispiel dühdereg, welches Wort auch germanisch ist. Bildlich gesehen das ungarisch-germanische Wort dühdereg kann auch so erworben werden, wenn man sieht, dass Nappa gegen Son Goku, weil Nappa's Attacken verpuffen, erfoglos bleiben, bebt, aber dies ist eine schlechte Wortwahl, wie zum Beispiel wenn Vegita sich vor Freeze fürchtet, so fél er. Das ungarische Wort fél und félni stammt aus der germanischen Verb fél aus der indogermanischen Wurzel pel, daraus kommt foly(fliessen) sowie indogermanisches pélma, germanisch félma(félelem). Aus dem Bild, wenn man Vegita sieht, dass er sich vor Freeze fürchtet, kann man die germanische Verb fél erlernen, weil er fliesst, flattert, so wäre die bessere Wortwahl hier flattert(féled, folyad), weil flattern verwandt mit fliessen und fél ist. Auf diese Weise kann man das deutsche Beiwort dohonkel erwerben, wenn man sieht, dass der Dunst(dohonszta) oder der Rauch schwarz ist, so ist logisch, dass urgermanisch und urindogermanisch dohoma(neben fers und málma) auch als Staub gegolten hat. Wir haben das Wort Tümpel(dohompály) so erworben und die deutsche Sprache zurückgesetzt, weil noch in dem fünfzenhten Jahrhundert die Verb tümpeln untertauchen bedeutete, vielleicht war hier die Bedeutung nicht bedingt(vom Objekt genommen, wie dämmen vom Damm) sondern wurzelhaft. Man kann weiter das deutsche Beiwort tief auf diese Weise sich beibringen, wenn man sieht dass der Tümpel dunkel ist, so ist logisch, dass auch tief ist, weil tief bedeutet ein dunkles Loch. Hier haben wir nur einige Beispiele wie wir aus der Anime germanische Wörter erlernen können: dodder(dühdereg), Tümpel, dohonkela, dohopa.

 

Die Wurzel sper-per: die Wurzeln können auch als Agressiven gelten, weil zum Beispiel aus der Perspektive der Anime Dragon Ball die aus der Wurzel sper stammende Verb springen agressiv ist, aber wir müssen zuerst das klären, dass das falsch für ungarisch gehaltene Wort por in der Wahrheit slawisch ist, nicht fenno-ugrisch, auch nicht altungarisch, sondern ein Ankömmling. Das Wort por ist wahrscheinlich das slawische Substantiv prh, jenes auch eine germanische Form hat, nämlich die Form fers, dies war einst das urungarische Wort, wenn wir dies erklärt haben, so können wir die Verb springen interpretieren, aber erst müssen wir darüber sprechen, dass die ungarische Formen der Wurzeln sper-per for-fer-für sind, aber leider müsste man einige Wörter, wie ferde, forog tilgen, um die ungarische Sprache neu zu germanisieren, aber so, dass man zuerst von diesen Wörtern ausgeht, die Wurzel zu neueren Sinnstifungen abschneidet. So kann neben der indogermanischen dheue(düh-doh) Wurzel die Wurzel sper-per Agressivum sein, die eine der anderen ähneln.

Wörter aus der sper-per Wurzel:

Fers: germanisch fers, bedeutet Staub, wie málma oder dohoma, urungarisches Wort an Stelle von dem slawischen por.

Fereng: die deutsche Verb springen, ein Agressivum, denn wenn mann springt, so wird Staub aufgewirbelt, zum Beispiel wenn Bardock springt, um zu kämpfen, so entsteht fers, Staub, oder wenn Vegita gegen Cell aufspringt, so auch wird fers, Staub aufgewirbelt. Die Sinnstiftung bei dem Wort Springen war also das Tun, dabei Staub aufgewirbelt wird. Dieser Umstand ist sehr wichtig für die Metapherbildung, weil es eine Scene in der Anime Dragon Ball gibt, wo der Wind die Blätter fortweht, dabei wird Staub aufgewirbelt, aber jener Satz war passiv, aktiv könnte man sagen: das Blatt springt, weil dabei Staub(fers) aufgewirbelt wird. Die ungarische Verb ugor scheint nicht agressiv zu sein und aus der indogermanischen Wurzel ueg zu stammen.

Ferka: germanisch freki und fraka, vielleich eins mit dem deutschen Beiwort frech, aber germanisch bedeutet gierig, süchtig, also so was wie das ungarische doffe Wort fukar, aber besser ist ferka, altungarisch. Das Beiwort ferka, freki ist auch agressiv, weil nicht Negatives bedeutet wie das Beiwort fájga(feige, aus der Wurzel fáj), weil feige negativ gierig ist, ferka pozitiv, wenn zum Beispiel das blonde Tier(bolondo dühoro) Odoacker ferka, frech, freki ist, mutig, tätig, hurtig.

Ferenk, ferenkel, fereka, ferenkár, ferenka: die deutschen Wörter wie frank, sprenken, sprenkeln. Die auf ungarisch umgeschriebe Wörter sind auch agressiv, weil:

Ferenka, ferenkár, fereknya: bedeuten mutig, lebhaft, wie ferka.

Ferekna: germanisch frókna bedeutet fara(fáradás) also Gefahr, aus diesem Substantiv stammt das Beiwort fereknya. Diese Wörter sind also Agressiven, wie fers, fereng, ferka.

Ferenk, ferenkel: sprenken, sprenkeln.

Fereka: Funke, sprakō.

Ferekna:Sommerspross, frekna.

Feresna: das Wort ist das deutsche Wort Ferse, welche aus der Wurzel sper-per entstammt und auch ein agressives Wort ist, denn man springt mit der Ferse, so stiebt Staub(fers), daher hiess die Ferse germanisch fersnō, welche auch altungarisch sein könnte, weil, wie es scheint, das ungarische Wort sarok ein arisches Wort sarkti sein könnte.

 

Dies waren die agressiven Wörter aus der Wurzel sper-per, jetzt kommen die nicht Agressiven:

Forgoszka, foroska, fruska: Frosch.

Foronty:poronty.

Ferengály: Windel.

Fereg: Glut, an Stelle des slawischen Wortes pernye.

Fecske: aus der Verb sprechen.

Ferdu: germanisch sprudi, Bahn, Rennbahn.

Ferej: indogermanisch prei, sprei.

Ferejma: Sperma.

Fürszköl:prusten.

Ferkjó: berethinga, Forelle, an Stelle des slawischen Wortes pisztráng.

Ferkvó:Farbe.

Forond, ferend: an Stelle von porond.

Ferenda:lebhaft.

Fereszni: frieren, fázni.

Fereknya: an Stelle des slawischen Wortes parány.

Fürd: Spross.

Füra: Spreu.

Fora:Spur.

Es gibt noch weitere Wörter aus der Wurzel sper-per, aber für unseres Ziel wird es genug sein, um zu zeigen, dass man solches Wort wie springen aus der Anime Dragon Ball agressiv lernen kann, und aus dieser Erkenntnis neue Wörter aus der tiefen Stuktur der ungarischen Sprache bilden kann.

 

Zusammenfassung.

 

Wir haben hier also fünf Autoren gefunden, nämlich Nietzsche, Herder, Humboldt, Schelling,Marx, die eins gemein haben, sie alle fühlen eine Abneigung, Missgunst, Misstrauen gegen und gegenüber den Begriffen und der Begriffssprache, sie alle versuchen eine neue Form der Gedanken aufzubauen aber kommen nur zum Gerüst, galang es ihnen nicht sich so auszudrücken, wie sie es wollten, aber es ist erstaunlich, dass dieser Schnittpunkt so lange Zeit übersehen wurde, man nahm nicht wahr, dass hier eine Bewegung, ein Feldzug gegen die Begriffssprache stattfindet, aber sie waren und sind die Vertreter der sprachlichen Unbedingtheit, um uns mit Schelling auszudrücken. Sie alle verwerfen solche Ideen, welche zum Beispiel Pösche vertritt, aber weil diese Bewegung übersehen und übergangen wurde, so wurde die Polemik zwischen den Vertretern der sprachlichen Unbedingtheit und den Vertretern der Begriffssprache niemals ausgefochten, aber was diese Autoren denken und schreiben, das kann ins rechte Licht gerückt werden, wenn wir zum Beispiel sehen, dass andere Deutungen seinen Aufstieg haben, wie zum Beispiel der Konzeptualismus in Werken und Filmen, wie die Anime, deren grösster Vertreter das Dragon Ball ist. Wir haben also die Gedanken der oben gennanten Autoren zu einem neuen Konzept zusammengeflochten. Am Anfang haben wir einen Unterschied zwischen Logischsein und Berifflichsein gemacht, haben erörtert, dass diese zwei Beiwörter verschieden gedacht und geredet werden müssen und dass die Sprache ab ovo logisch ist aber zum Beispiel das Wort Blume unbedingt und metapferhaft, das bedeutet, dass die Zusammensetzung des Wortes Blume aus den Partikeln in der Intelligibilität stattfindet, wie auch die Bestandteile der Wörter, so auch das Wort selbst unbedingt und metapherhaft ist, so kann Blume nicht nur virág sein, sondern das Wort auf andere Dinge übertragen werden. Nächst, was wir von Nietzsche und Herder wissen, das wurde mit dem Konzeptualismus ergänzt, von Werken der Gegenwart, welche konzeptualistisch sind, da wurden Filme, wie Arrival, Highlander zu Hilfe hinzugezogen. Wir haben hier der Begriffsprache das Konzept gegenübergestellt, wurde die Sprache als Kreis postuliert, so wie man die Sprache und die Wörter erwerben kann, mit Konzeptualismus. Wir haben Indogermanistik betätigt, um zu zeigen, dass die Sprache logisch ist, aus logischen Bausteinen besteht, daraufhin haben wir über die Herkunft der Sprache gesprochen, weil die Sprache logisch ist, so kann sie nur aus der Natur kommen, nicht göttlich sein, aber nicht lautmalerisch, aber auch nicht von dem Menschen gebildet sein, so blieb nur die Möglichkeit, dass die Sprache von Dämonen stammt. Wir haben mit Humboldt bewiesen, dass die ungarische Sprache keine fenno-ugrische Sprache sein kann, weil Humboldt's Kriterien es nicht untermauern, aber er widerspricht sich selbst. Erörtert wurde die tiefe Struktur der Sprache, nämlich der ungarischen, dass die bestehende Sprache nur die Oberfläche ist, aber aus der tiefen Ebene eine neue Sprache geschaffen werden kann, da wurde zum Beispiel die indogermanische Wurzel bher hervorgebracht. Geschildert wurde eine neue Weise des Lernens, dabei wurde die Anime zu Hilfe hinzugezogen, nämlich bei dem Lernen nach Logischsein- Gefühlsmässigkeit-Bild, dabei wurde solches Kunstwort wie Agressivum eingeleitet, weil die Sprache am besten agressiv gelernt werden kann. Veranschaulicht wurde an der Anime, dass die Sprache und einzige Wörter Metapfer sind, wie zum Beispiel das Wort Tümpel ein Metapfer ist und ein Urerlebnis hat, wie das Blatt oder die Blume, sie alle haben ein Urerlebnis, das man der Anime entnehmen kann. Wir sprachen über die urindogermanische Weltanschauung, mit Hilfe einiger Autoren, dabei finden wir, dass wir einige Mythen als Dichtung abgeten hatten, aber die Frage haben wir aufgestellt, wie es möglich wäre, nur aus der Sprache eine Geschichte, eine Weltanschauung ohne Erfahrung zu schreiben. Die Antwort wurde, dass wir zwei Konzepte addieren sollen,um aus der Addierung neue Erkenntnisse zu erwerben. Am Ende wollten wir die tiefe Struktur der ungarischen Sprache sowie die Verwandschaft der ungarischen Sprache mit der germanischen aufzuzeigen, dabei die Anime nicht vergessen, dass zum Beispiel auch die indogermanischen Wurzeln wie dheue und sper-per Agressiven sind und die aus denen stammende Wörter am besten mit Agressivität und mit Metapfer gelernt werden können.

Lektion124- Izolált hangoktól tovább- és visszarakott nyelv.

Ento

A magyar nyelv indogermán és germán nyelv, nem fingár, vagy ahogy mondják finnugor, de stak fingugribugri,ám a magyar nyelv fingatva van, attól, hogy az újónemmagyar makogás nem a magyar nyelv, hanem egy olyan, ana sohase volt. Ennél a lektionnál izolált hangokat veszünk át, azoknak raktaga etimológiáját, ahogy ezektől rakjuk vissza a nyelvet.


Hangok: indogermán nau, nyavaja, nyavalya, nyava, nyavati, nevélja(nichtwohl), nyög, nász, árja násati, ahogy genesen, nähren vagy sné, ne,ned indogermán stumák, nándni, nándor, nándek, nándány, mémso.


Nyavaja, nyavalya: a nyavaja hangot a szlavofil fingristák nevolja-nak mondják, a szláv sumerológusok rekkint a ne együtt a vél hangval, vagyis a szláv hang ungarischul nevélja volna, ungarischul is egy kirakni való hang, vagyis a szláv hang így rekna van átrakni ungarischra, de úgy vélem, hogy a hangnak dolga nem van a nem-véléssel. Úgy rakem ki, hogy volt ősungarisch nyavaja és nyavaly hang is és a nyavaja-nak van szláv formája is, ahogy navь, germán naus,lett nâwe, ezek azt rekkik, hogy Leiche. Attól, hogy nem bírunk ősindogermán Leiche hangot, stak a dög-öt, ana germán, indogermán dheigh-től, ahogy az ungarischmus hulla hangot, úgy az ősungarisch hang valósan a nyavaja volt. Habár így a nyavaja hangnál a szláv navь áll nakvább, de az ungarisch nyelv is indogermán és germán nyelv, úgy arra ranakeredünk, hogy a nyavaja egy germán hang, anat a germán és a szláv nyelv is bírt. A nyavaja és nyavalya stumája így az indogermán náu stuma, ez átírva nyava. Vagyis így van nevélya, ana ungarischul etablálni van, ahogy van nyava, ana Tod volna, ettől kirakott nyavaja, ana Leiche és ettől tovább a nyavalya Not:

  • Nyava: Tod.

  • Nyavaja: Leiche.

  • Nyavalya: Not.

  • Nyavati: a német Not hang az indogermán náu stumától az indogermán nauti-tól ered, vagyis ez is annyi volna, ahogy nyavalya.

  • Nyavat: verb, annyit tenne, ahogy ölni.

    Ranakeredva: a szláv etimológia bullshit így, de a szláv etimológia át van rakni nevélya-ra, stakhogy a nyavaja szláv rokonja navь, de bizonyosan az ősungarisch nyelv is bírt ilyen hangot a germán naus-tól, hogy az ungarisch nyelv indogermán és germán nyelv. Ígyhát az ősungarisch hang a Leiche-re a nyavaja, nyava a Tod, úgy a kretény-libcsi halált dúrgerve van két ősungarisch hangunk rá, ahogy mortály, a mar-mor-tól, ahogy a nyava.


Onto: az etimológia bizonylosza, attól, hogy vannak a hangmímelő nyávog, nyihog, nyög, nyafog hangok, úgy a nyavalya ettől is eredne. A nyá-nyi-nyö hangok germánok, a germán hnajjōn, ettől a germán hnǣgan,a nyög, de rekkésje wiehern is. A szláv etimológia így bizonyosan falsch, hogy vagy hangmímelőtől ered, vagy az indogermán náu nyava formája. A szláv nevélja substantívként, de nevéla nicht wohl naknamaként etablálni van, de bizonyos hogy nem ez a nyavalya se nyavaja hang, inkább mondjuk a lett nâwe germán formája olvadt össze a germán hnajjōn-val, attól a hangmímelő hangok erednek, ahogy nyávog, nyög, nyafog, nyihog.


Nász: a nász hangot a fingristák nem rakják, nem ismerik, de hogyan is tennék, ha a hülyéknek az ungarisch nyelv fingár volna. Az ungarisch nyelv indogermán és germán nyelv, úgy stakis egy indogermán nes stumától eredne, ennek stumája a ne partikel, ettől a stumától vannak a ne fonásos verbek, ahogy indogermán né(nyüst), sné, ned(nadrág) és a nes. Az árja násatē verb annyit tesz, hogy sich vereinigen, úgy bizonyosan ettől az árja hangtól ered az ungarisch hang is, a probléma, hogy az árja násatē verbet rakják össze a német nesen(genesen) és a nähren verbekkel, stakhogy az ungarisch nyelv germán nyelv, úgy azt kell mondani, hogy a nászik verbnél az ungarisch bírja a genesen eredeti rekkésjét, hogy sich vereinigen. A nász hang ma már stak egy léhány az ősnyelvtől, úgy etablálni kell nászik verbet is, ennek fel kell vennije a nesen rekkést is, attól, hogy ezzel is bírt az ősungarisch, ha germán nyelv. Habár az összerakás bizonylosza, attól, hogy a germán nasjan talán inkább a na partikeltől ered, nem a ne-től, ahogy nagy, nant és egyebek. A nász és nászik hangok így bizonyloszák, hogy germánok vagy árják.


Nándor: a fingotürkisták a nándor hangot töröknek mekegik, stakhogy ennek a hangnak az onugorval dolga nem van, ha volt ilyen hang. A nándor egy léhány az ősnyelvtől, germán eredetű hang, az indogermán nant-tól ered, bizonyosan a na indogermán partikeltől,ahogy a nagy is, nem a nyí energikus eredéstől, úgy a germán nanþjan verbtől. A nándor annyit tesz, hogy böltár vagy ferenkár, a nand verb rekkésje wagen, úgy az van mondani, hogy az ősungarisch nyelvnél a bullshit mérészel, ana a mér-től ered, laguján a hang nánd volt:

  • Nánd: az ősungarisch wagen, sich erkühnen.

  • Nándor: böltár, ferenkár.

  • Nándek: eifrig.

  • Nándány: strebsam.


Mészáros: a mészáros hangot szlávnak mondják, attól is volna szláv, hogy szakmát rekk, de az ősungarischnál nem voltak szakmák, ahogy van alternatívája a metsz-től metszár. Az ungarisch hús etimológiája, ahogy írtem bizonylosza, talán eredne az indogermán keus bedecken-től, úgy germán hús volna, stakhogy a hús hangot, ana rokonja például a hüvelynek és egyéb hangoknak, át kellene írni Hülle-re. Az ungarisch nyelv is indogermán eredetű nyelv és germán, vagyis bírnija kellett egy egységes indogermán Fleisch-ot, ez az egységes indogermán hang a memso, germán mimz, annak a nakvább etimológiája bizonylosza. Az ungarisch nyelv is bírt egyhol memso hangot, vagyis ha a mészárost dúrgerjük, lagujára a metszárost rakjuk, a mészárostól visszarakjuk a memso-t, úgy volna etablálni memso hang is.


Anto.

Ennél a lektionnál így a nyavaja és nyavalya hangokat vettük át elébb, itt kiraktuk, hogy nem a szláv nevolja hang, ana ungarischul nevélya substantív volna, naknamaként nevélo(nichtwohl),hogy etablálni vannak a hangok, hanem az indogermán nau stumától ered, ana összeolvadt a germán hnajjón verbel, ettől a hangmímelő hangok, ahogy a nyög, nyávog, nyafog, stakhogy eredetileg a nyava Tod, nyavaja Leiche, nyavalya és nyavati Tod. A nyava stumára a nász hangot vettük át, anat az árja nasati verbnek mondtunk, a germán nesen és nähren verbekkel az összerakásja raktalosza, hogy az árja nasati verb inkább az indogermán né, sné, ned stumákkal rokon. A nász hang után a nándor hangról írtunk, ana nem török hang, hanem germán, egy maradék, léhány hang az ősungarisch nyelvtől, attól, hogy a germán nandjan verb volt az ősungarischnál a mérészel hang laguján, ettől a verbtől ered a nándor, rekkésje ferenkár és böltár. A nándor hang hogy germán hang, úgy kiraktuk, hogy az ősungarisch wagen verb a nánd volt, de a nándek és nándány naknamákat is kiraktuk. A nándor után a mészáros hangról regytünk, anat szlávnak makognak, de stak attól volna szláv, hogy szakmát rekk, vagyis egy sklavenaufstandi hang volna. A probléma, hogy a hús etimológiája bizonylosza, egy ungarizmus valósan, de igenstak az indogermán keus stumától eredne, ámbár hogy az ungarisch nyelv indogermán nyelv, úgy bírnija kellett az egységes indogermán hangot, ez a memso. Úgy vélem, hogy a mészáros hang dúrgerni van a metszárosra, de a mészáros etimológiájától etablálni az egységes indogermán hangot, ahogy memso.

Lektion123- Árja eredetű hangok 2.

Ento

A magyar nyelv indogermán és germán nyelv, nem fingár, vagy ahogy mondják finnugor, de stak fingugribugri,ám a magyar nyelv fingatva van, attól, hogy az újónemmagyar makogás nem a magyar nyelv, hanem egy olyan, ana sohase volt. Ennél a lektionnál további árja eredetű hangokról írunk, ahogy egy részjét dúrgerjük is és alternatívákat írunk rájuk.


Hangok: sarok, árja sraktí, feresna, aka,sarj, sarjati, fürd, szén, szídna, x ̌aēna,szít, szítály, szítma,sás, árja sasá, abrak, árja aprāk, ríṅgati, raṅgati, ránt, rándít, rándul ungarischmen,sáp nádas.

Sarok, fersna, aka(eke): a sarok hangot egy innenső eredésű hangnak mondják, a sarj rokonjának, a probléma, hogy a sarj is árja eredetű hang, ahogy a sarok is. A sarok hangot egy alto sorol verb-vel teszik össze,stakhogy ez bizonyosan az indogermán seu stumától ered, nem suei stumától, ahogy nem a sűrű rokonja, arról már regyó volt, hogy bizonylosza, volna a litván siaũras is, de dúrgertük a tengta és dúrongta hangokra, de a surren rokonjának is mondják. A probléma az innenső eredésű hangval, az etimológiájával, hogy indogermanizmus volna, attól, hogy úgy van vélni, hogy az indogermán persna az indogermán per-sper stumától ered, az előbbi lektionnál átvett fer-for-für germán stumáktól, úgy az indogermán persna ungarisch átrakásja fersna volna fer-vel, ahogyha a német Ferse. A német Ferse hang bizonyosan az indogermán pers stumától ered, ettől a szláv por és az ősungarisch fers, úgy a fersna egy ősungarisch hang. A német Ferse és a német Sporn rokonok, vagyis a feresna az ferset ferenk, fornik. A sarok bizonyosan nem egy innenső eredésű hang, ha az, úgy is dúrgerni kell, az ungarischmusokat dúrgerni kell, stakhogy inkább volna a hang az árja sraktí, ennek rekkésje Ecke és Zacke, vagyis itt az aka, eke, Ecke vetteja fel a Ferse interpretációt és nem máshogy, de inkább dúrgerjük a hangot fersna-ra és aka-ra. Az aka stumáról volt már regyó, hogy ez az eke is:

Az ak stuma, ha dúrgertük az ekét, egrest és juhart:
- Aka naknama, szúrós, eke. Az akos hang ahogy a boros hang vagy a geres hang együtt volna a Barsch, sügér is, avagy harcsa. A sügér etimológiája bizonylosza, nem lelni egy indogermán sü stumát, ana volna boros vagy geres vagy akos, és az is bizonylosza, hogy a sügérnek dolga volna-e a sün hangval, hisz azt rakjuk, hogy a fingár hangok, azok árja hangok, ahogy finn siili. Az is volna, hogy az ak stumától ered az indogermán kei stuma, vagyis akej, akaj, zátemien s-vel, ahogy perzsa saeni.

-akló, Spitze, Schärfe és gerena is.
-akma, ma-val.
-akna, az ak ana partikelvel: volna Pfeil is, és akna is, vagyis akva, akad, oda akad, akna, mondjuk egy szeg a feldnek innen, az is egy akna, ahogy az akna az gerena is.
-akaszt.
-akaszti.
-akor: juhar, egres.
-akos, akro: ha a kalász hang szláv volna és nagyon úgy boljad, úgy vajon nem-e az ősmagyar hang az Ahre volna, vagyis akro, az ak-tól, ahogy akad?

Ranakeredva: a sarok így egy bizonylosza hang, ha innenső eredésű volna, úgy indogermanizmus, stakhogy úgy, hogy az ungarisch nyelv bírtaja volna azelőtt a fersna hangot, úgy stakis árja srakti hang volna, ana Ecke és Kante, de dúrgerjük a fersna-ra a fer stumától, ahogy az Ecke hang az aka vál.


Sarj,sarjad, fürd, selken: a sarjú hangot innenső eredésű hangnak mekegik a fingristák, stakhogy bizonyos, hogy a hangnak dolga nem van se a sorol verbvel, indogermán seu-tól, ahogy se a surran verbvel, ahogy a sűrű hangval se, hanem egy árja eredetű jevevényhang, az árja sárjati, bizonyosan az indogermán ser-sel stumáktól, azok rekkésje strömen, giessen, stakhogy az árja hang a sel stumától ered, l-r váltás van itt. Az árja hang germán formája selken, stakhogy ennek a hangnak a germán rekkésje más ahogy az árjának. Az előbbi lektionnál átvett fer-for-für stumáktól a Spross és spriessen verbek rakódnának a sarj-sarjad hangok lagujára, úgy volna fürd és füred.


Szén, szít: a szén és a szít hangoknak a brennen-es és az üstös lektionoknál volna laguja, de most ide írjuk, attól, hogy a szén bizonylosza. A szén hangnak dolga nem van egy fingár šīnəw hangval, ana gombát rekk(ilyen bullshit etimológiát), hanem indogermán su̯eid stumától ered, ettől ered az árja x ̌aēna, rekkésje glühend, üsna, lángadó, stakhogy indogermán sueidna volna eredetileg, rokonja a szít hangnak, indogermán su̯eit, ez a germán swīdan, t-d váltás nélkül. A probléma hogy az ungarisch nem bírja a germán d-t váltást, attól is, hogy indogermán ed kausatív-presenz marad d, a to kausatív marad t, de a sueit stuma stak a germánnál van, úgy a szít hangot, indogermán sueit-től germánnak kell mondani. Így a szít germán, a szén árja eredetű hang volna, de az is volna, hogy a germánnál is ott volt a hang, totál bizonylosza így az összerakás. Az indogermán suei stumától kirakott hangok:

  • Szíd: indogermán sueid.

  • Szídusz: latin sídus, stillag

  • Szídna: x ̌aēna.

  • Szít: germán swīdan

  • Szítály és szítma: germán swaðul lángró,swadem, dohonszta.


Onto: a széna: a széna hangot a szláv sěno-nak mekegik a fingrista szlavifilek, stakhogy indogermán arányolás nem van, vagyis stak a görög κοινὰ-val rakják össze, de ez egy izolált hang, talán nem is indogermán, úgy inkább volna mondani, hogy a szláv hang az ungarisch átvétel, attól, hogy a széna egy a szén-val, szídna-val. Ez így olyan volna, hogyha azt mondanánk a germán aszik-tól, hogy aszott, gebrannt vagy a szít formától, hogy szítna vagyis szítva, száraz. A széna hangot így a szén-nek mondanám, azonos a hang. A szláv és balti nyelvek az ungarischtól vették át a széna hangot, a görög etimológia bullshit.

Sás: a sás hangot a fingristák nem rakják, de ez attól van, hogy árja eredetű hang, ez az árja sasvá és sasá, rekkésje Nahrung, Gras, Kraut. A sás hangot árja eredetű hangnak mondanám, habár sás rekkéssel arányoló germán hang is van a szek-szak stumától, a germán saich ,indogermán sek-skā, de itt az etimológia az, anat mähnek.


Abrak, aprāk : az abrak hangot a szláv sumerológusok a szlávtól teszik eredni sumerológus metódus rekkint, stakhogy bizonyosan nem szláv hang, hanem árja-iráni a hang. Az abrak hangot a szláv obrokъ-nak mekegik a szlavisták, talán ugyanaz, de bizonyosan nem szláv hang, hanem árja eredetű hang. Az abrak szláv etimologizálásja ugyanolyan, ahogy a nadrágnak, sumerológia, vagy az abrak hangot szlávnak mondani, olyan, ahogy mondjuk a ritka hangot szlávnak mekegni,ahol valósan a ritka hang árja, vagy indogermán rei vagy reu vagy ueru stumától ered az árja módosulás, de erről már írtunk, hogy a szlávnál a hang árja eredetű hang, sohase bírtaja a ritka hangot vagy a gátat, ez áll fenn az abrak hangnál is. Az abrak az árja pr̥ṇákti verbtől ered, ennek rekkésje mengt és mischt, vagyis az abrak keverék, az aorisch árja aprāk formától ered az abrak. Habár p-b váltás nem van, de itt kivétel, igenstak volna mondani, hogy valósan az abrak hang szláv átvétel volna, talán az ungarischtól, mondjuk az Jászoktól. Az ungarisch nyelv germán nyelv, nehéz mondani, hogyan volt így az ősungarisch hang az abrak-ra, de mondjuk a német Maische.


Ríngat, rángat: a ringat és a rángat bizonylosza etimológiát bír, attól is, hogy a ring az er indogermán stumától való ereng hangra is arányolódott, ahogy a rángat a ráz-ra, ana talán szláv eredetű hang, ahogy a rándul és rándít és ránt-ra, anak talán valósan a rángat-tól erednek. Van olyan hang árjául, hogy ríṅgati, rekkésje bewegt sich schwer és kriecht, de felfogjuk, hogy ringat, indogermán reigh-től, ahogy van olyan árja eredetű hang, hogy raṅgati, rekkésje schwanken, wanken, indogermán leng-től. Úgy vélem, hogy a ringat és a rángat hangok árja eredetű hangok, itt most talán jászok, a rángat volt a stumája a rándul-nak, ránt-nak és rándít-nak, attól hogy az ungarisch nyelv is indogermán, de germán, így a jász hangról az Ungarok úgy vélték, hogy gat-get-vel van, úgy a stumát rán-nak rakták ki, ettől raktak ki hangokat. A rángat így egy árja eredetű hang, ungarischmenek a ránt, rándul és rándít, úgy ezeket a hangokat dúrgerni kell, olyan bullshitek, de kevésbé,ahogy a szláv küzd-től a küszköd, úgy a kirándulást így a német-árja hangot dúrgerni kell.

Sáp: az ardunama, ahogy sáp vagy radnót árja eredetű hangok. Bizonyára volt olyan jász hangunk, hogy sáp, annak a rekkésje úgy ahogy nádas, árja śā́pa, indogermán kā̆po-tól.


Anto.


Hangok: sarok, árja sraktí, feresna,aka,sarj,sarjati, fürd, szén, szídna, x ̌aēna,szít, szítály, szítma,sás, árja sasá, abrak, árja aprāk, ríṅgati, raṅgati, ránt, rándít, rándul ungarischmen,sáp nádas.


Ennél a lektionnál így a fennmaradó árja hangokat vettük át, enteredtünk a sarok-val, ana nem innenső eredésű hang, hanem az árja sraktí, de az innenső eredésű etimológiától kirakktuk ősungarischnak a fersna hangot, a sarok lagujára az aka-eke vagyis Ecke hangot raktuk. A sarj hangot se innenső eredésű hangnak mondtuk, hanem az árja sarjati-nak, stakhogy ezt dúrgertük a fürd-re. Erre a szén hangot vettük át, az etimológiáját bizonyloszának mondtuk, hogy az ungarischnál itt van a germán szít, úgy talán a germán nyelv is bírt x ̌aēna-t. A széna hangot nem szlávnak mondtuk, hanem ungarischnak, egy a szén hangval vagyis szídna-val. A szí és szít stumától kiraktuk továbbá a szídus, szítály és szítma hangokat. A sás hangot árjának mondtuk, árja sasá-nak, habár van egy arányoló germán hang is. Az abrak hangot nem szlávnak, hanem árjának mondtuk, az árja aprāk-nak. A ringat és rángat hangokat is árjának mondtuk, de a ránt, a rándít, rándul hangok már dúrgerni való ungarischmusok. Utolsónak a sáp hangról írtunk, ana árja eredetű hang, annyit tesz, hogy nádas.

Lektion122- A fer-for-für germán stumáktól továbbkirakott germán hangok.

Ento

A magyar nyelv indogermán és germán nyelv, nem fingár, vagy ahogy mondják finnugor, de stak fingugribugri,ám a magyar nyelv fingatva van, attól, hogy az újónemmagyar makogás nem a magyar nyelv, hanem egy olyan, ana sohase volt. Ennél a lektionnál a már dubbet átvett indogermán per-sper stumát rakjuk tovább, vagyis így az ungarisch-germán fer-for-für-t. Ezekről a stumákról volt már regyó ennél és annál a lektionnál, ahogy a fürt-ről, fürödről is, hogy germán eredetű hangok, indogermán sper-től, ahogy arról is, hogy hangokat raktunk ki ezektől, anak forogszka, foroska,ferka,ferengály,fornya-fernya, most így germánul a fer-for-für stumáktól és léhánymányoktól tovább rakunk. Az ungarisch nyelv germán, stakhogy egyes hangok már kivésztek, de így az ungarisch nyelvet rekna visszagermanizálni.



Hangok:forogszak, foroska,ferengály, fereg, ferej, ferejva, fernya, fechke(fecske), ferka, fordu, ferkjó, ferkvó,fertő(germán frat), fürma, fürszköl,fornani, forna, foru,forula,fered, forod, ferend, forond,ferenda,fereng,ferengu,foronty,fereszni,fereszt,ferenk,ferenkel,fereka, ferenkár,ferekány(parány), ferenka, ferenkna,ferenknya,fürd, füra, fürt.


Alternatíva a békára: forogszka, foroska.

Az előbbi lektionnál átvettük a porontyot és a fruskát az indogermán per-sper stumától, ha ezt a két hangot átírjuk magyarra, germagyarra, úgy a két opció volna a béka laguján( habár a békaval gond nem van, ha az ember loszja ezt a hangot a fingrizmustól, az ember megszokja, hogy az egyik hangmímelő hangtól rakja ezt, vagy a bika rokonjának), az egyik a foronty, hogy a Frosch folyton forong vagy a német Frosch, a fruska magyarul forongszka vagy foroska. Habár a Frosch összes aspektusját egy mondtanál mondanánk, ahogy: béka brekeg, béket, búg, berreg, bauka, a béka forong úgy forongszka, foronty.( Ha a Frosch-nál vagyunk, úgy azt ide kell írni, hogy van olyan szláv hang, hogy brék, ez azt rekkja, hogy hüpfen.)

Ferka, Fukar: a fukar hang etimológiája bizonylosza, a debilek a Fugger namától teszik eredni, de a regyóarta(beszédmód) debilizmus. A probléma, hogyha ez így volna, úgy nem volna hangunk, attól, hogy a kapzsi egy jevevényhang indogermán kap-tól ered, vagyis ősi ordut nem bírunk. A germánnál két f-vel enteredő hang van, ana azt rekkja, hogy gierig-geizig, ez a feikaz(fíka) és a fraka. A germán feika hangot tettük a vélt árja eredetű gyáva lagujára, ana a pajkos germán formája, a fáj, indogermán pei stumától ered. A másik hang, a germán fraka, az indogermán per-től ered, ez a német frech is, ungarisch átrakásja ferka. Úgy vélem, hogy aki feige az geizig is, vagyis a fájkos hang, pajkos hangot nyugodtan mondjuk a fukar laguján. Stakhogy ahogy a foroszka, a Frosch, úgy a ferka hang is energikus, hogy az indogermán per stumától ered, úgy ferka volna Odoacker, ena bolondo dühoro is, de nem negatívan, hanem pozitívan.


Pelenka(índály, ímboly, örjögály, ferengály, göngyály): ezt hangot dúrgerni kell, attól, hogy egy p-vel enteredő szláv hang,szláv pelenától. Ez a hang is egy indogermán pel stumától ered, ahogy a vélt penész is, rekkésje örjelés, hajtás. Ettől a stumától kevés magyar hang van, stak annyi, ahogy a fágyni verb a falten-től avagy a fátyol a Falte-től, de ezek izolált hangok, a fágyni verb ma már nem is van. Ha már rakjuk, hogyan is rekk a pelenka hang vagy a Windel, hogy ez a hang az anat az ember fágy vagy indel(windeln), úgy alternatíva volna, a pelenka hangot átírni egy hajtásos hangra. A kicsi stuma, az indogermán pel-től nem játszik itt, attól, hogy kevés a magyar hang ettől, mondani volna, hogy stak maradájok, úgy mondjuk a Windel stumájára, az íjre, az indogermán uei-től írnám át a pelenka hangot, úgy hogy így a Windel magyarul índely volna, ahogy ín és ínog és índa, úgy índely a Windel, továbbá az indogermán uei-től ered a magyar imboly hang is(rokonja a Weib), úgy nyugodtan volna mondani, hogy a Windel az imboly, a hajlástól, ingástól. Mondani volna továbbá az indogermán uei stuma uer-es vagyis magyar és germán ör-es formájától az örjögel verbtől az örjögály, de ezt annyira nem bírem. Ott volna még a hang, hogy ferengály az indogermán per-sper stumától, attól, hogy a Windel fereng, forong, úgy ha itt vagyunk úgy a gheu stumától a göngy-től, hogy göngyöly, attól, hogy a Windel-t göngyöljük.

Úgyhát az alternatívák a pelenka hangra:

-Índály(Windel)

-Ímboly.

-Örjögály.

-Ferengály.

-Göngyöly.


Ígyhát a parázs alternatívái: fereg tükörátrakással, sülma, izzja,izzma.

Pernye, pír: ez is egy felesleges szláv hang, dúrgerni való, attól is, hogy p-vel van. Két etimológia volna rája, az egyik, hogy az indogermán sper-pre vagyis sprühen stumától ered, a másik, hogy a jevevényhang pír, a szláv píriti, hang rokonja és úgy a pernya a szláv pyrina, ennek rokonja a germán fón ahogy a Funke. Úgyhát ha az volna az etimológia, hogy a pernye a Funke, úgy a fentiekre dúrgerné az ember a pernye hangot, vagyis az izzja-izzma és sülma hangokra, és így a parázs és pernye hangokat dúrgertük is ugyanaz a hangokra. Stakhogy az ember itt a jevevényhang per és pereg stumát hallja, vagyis azt, hogy a pernye az pereg, ennek a magyar átírásja,a hogy már vettük a ferg-forog, úgy  fer stumától mondaná az ember, hogy fernya. Stak sajnos, hogyha a pernye a pirít hang rokonja volna, úgy sajnos a pírit hang nem van dúrgerni, alternatíva bé nem volna, úgy a szláv pirít hang megmarad.


Fecske: etimológia bizonylosza, de igenstak sper indogermán stumától, ahogy schwätzen és spritzen.

Ez a hang se fingár, dolga nem van a finn pääsky-val, attól, hogy a magyar nyelv indogermán és germán nyelv, így stak indogermán-germán p-f váltás van, de fingár-magyar nem. A fingár hang orosz hangnak boljad, ahogy hallód, ez volna piščátь, ez rekkja, hogy blasen, ahogy piepen, germánnál zischen is, ettől ered a magyar füst , de inkább dohonszta, ahogy fing hang is, a vogul possem a szláv раšь-tól ered, ettől fesz-fosz magyarul, de ezek germánok. ` Két etimológia volna rája, az egyik a fröccs-től entered, attól, hogy ez egy új hang, a német spritzen-től ered. A német spritzen az indogermán sper-per stumáktól ered, attól a magyar für-for stumák. Van nekünk egy fecseg hangunk, ennek, az etimológiája bizonylosza, vagy a pip-től ered, f-s forma, vagy olyan a hang, ahogy a fröccs és a sper indogermán stumától ered. A sper stumától ered a német sprechen hang, ahogy a kelta ffreg, ez a hang már azt rekkja, hogy fecsegés. De látni van a fröccs hangnál, hogy itt a t vál cs-vé, hosszú cs-vé, ámbár a g is szokott cs-vé válni. Így nehéz mondani a pontos etimológiáját a hangnak, attól, hogy cs hang nem van, ennek laguján sok hang volna. De igenstak az indogermán spereg-től volna, ettől a magyar fecseg hang, ahogy kelta fregg, és így aspirantos hang, vagyis szakad az r, nem úgy ahogy a fröccs-nél, ez föccs volna így. Az új hang, ahogy fröccs látni teszja így a fecske etimológiáját. A fecseg hang, az zucken volna, schnellen, ahogy így speien is, így az ember a fecske hang hallatján folyton a német sprenkeln verbre asszociál.A sprenkeln így volna zucken, speien, schnellen, sprechen, speiend sprechen.

A fecske hang ígyhát egy torz hang, a cs hangot itt vagy k-nak vagy g-nek rakjuk, a fecske aspirnatos hang is, attól, hogy az r kiszakad. A ke hang volna itt kó is, ahogy chen, de én itt a német sprenkeln verbet bírem. A fingár hangokkal dolga nem van, ahogy pääsky egy orosz hang, ahogy piščátь, ennek rokonja a magyar, vagyis germán fing és füst(de inkább dohonszta),a vogul possem(Rauch) a szláv раšь-tól ered, ettől a magyar, vagyis germán fesz-fosz.


Pálya(bána, erenés, feld, fordu) pályáz: a pálya egy p-vel enteredő jevevényhang, úgy eredetje irreleváns, attól, hogy magyarnál indogermán-germán p-f váltás van, úgy a p-vel enteredő hangokat, hastak nem b-p váltás van, dúrgerni kell, úgy a bullshit z-s pályáz hangot is, a z-s verbeket írtani kell. Ha a pálya ordut dúrgerjük, úgy lagujára más hangokat kell rakni, ősmagyarokat vagyis germagyarokat, ezek a hangok:

-Bána: ez a német Bahn hang, a bá-bán hangmímelő ütéses stumától, ettől ered a béna hang is, ahogy a bána vagy a bányó(Mörder).

-Feld: indogermán pel stumától a német Feld, nem föld, az ö magyarlosza, de raktaga hang volna ide a land is.

-Erenu: indogermán er stumától az eren verb ered, ez a szalad laguján az ősi hang, ez a germán runiz, pályát rekk, ahol erennek az emberek, de hogy ősiül reiten erejedni úgy erjedu is opció volna.

-Fordu: indogermán per-sper stumától ered a fer-for-für germán stuma, ettől ered a germán sprudi, ősnyelvi hang így, nem úgy, ahogy a pálya.

 

Fertő etimológiája: a konkrét etimológiája bizonylosza, de látni van, hogy indogermán sper-per stumától ered, mondjuk stak ezt a stumát sprühen-nek, így magyar eredetű hang, vagyis germán, attól, hogy stak indogermán-germán p-f váltás van, de a fer stumának másik két stumája is van, ahogy für és for. A fertő hangot múltideű hangnak rakem, vagyis ta indogermán partikelvel, nem to-vel, ana kausatív volna, így eredetileg ferta volna, úgy ez a germán fradha, ta-val, ed kausatív-presenzsvel füröd van, ez a germán frēoðan. A fertőz hang így annyi volna, hogy egy múltideű ta partikelre egy kausatív to-t rakunk, fertato, stakhogy a z az németizmus, ahogy a fertőz inkább objektumos hang, így dúrgerni van. A sper-per hangtól ered olyan hang is, ahogy a görög spóra, úgy rakjuk, hogy a spóra az,anat sprüh-nek, vagyis Sprühe, úgy ha a fer a stuma, ahogy per-sper, úgy a sper-per-t kellene tovább rakni, nem a ta partikelű substantívot, ana annyit tesz, hogy sprühte. A probléma itt stak annyi, hogy hogy olyik variáns volna itt a rakó stuma, für vagy fer vagy for? Ott van a fürt hang is, ez is az indogermán sper-per stumától ered, vagyis ez a német Spross, így volna egy regály, hogy hol ü-s, ahol indogermán spreiu volna, úgy ezek a hangok magyarul volnának ü-sek, stakhogy a für hang rekkja inkább a sprühen hangot, attól, hogy a fer igen izolált. Az egyik variáns volna, hogy a jevevényhang prüszkölt, német prüsten, de igen szláv hang volna a németnél vagy ilyen, átírjuk magyarra, vagyis fürszköl vagy fürszk(fürt, fürdik). A másik variáns, hogy a für-t rakjuk ja kausatív-presenz-re és ed-re, úgy volna fürjed, ez a magyar fröccsköl hang, vagyis a spritzen. Opció volna nakta, hogy a fer hangot tesszük aj kausatív-presenzre, vagyis ferej, ez rekkné, hogy gyulladás, ahogy a görögnél, ahogy a für hangot is raknnánk ed-re, de úgy az fürdik volna, így nem igen látem, hogyan is kellene kirakni a német spriessen hangot.A görög sperma átrakásja magyarra az volna, hogy vagy ferma vagy fürma. A probléma, ahogy írtem, hogy három stuma van, ahogy für, ez inkább indogermán spreu, ahogy fer, ez normál indogermán per vagy sper, ahogy for, de ez későbbi, a fer-től ered, úgy nehéz mondani, hogy hogyan is írja az ember:
- punát fürmával fürszköl?
- punát fermával ferej?

 


Ferkjó: germán farhjō, indogermán perk stumától, ez is bolognya vagyis nem ungarischul a pisztráng. Igenstak ferkó volt, a hang, kó indogermán partikelvel, úgy két germán hang is van, vagyis három, ana a szláv pisztráng lagujára rakódna, ez a bolognya, berethinga és a ferkjó. A fer-for-für stumától így igenstak kirakódna a ferkjó hang ősungarischul.


Ferkvó: a német Farbe hang a fer stumától ered, ettől a perk indogermán stuma, rekkésje gesprenkelt. Már egy Farbe hangot írtunk ősungarischul, ez a bolja hang, a bol indogermán stumától, erre dúrgertük a szín hangot. A szín hang a német scheinen rokonja, a hő, indogermán kái stumától, úgy inkább a szín verbet scheinen-ként kellene mondanunk, stakhogy a frazeológia phenomenológia, úgy dúrgerni, a színni verbet inkább így glänzen-ként kellene mondanunk. A német Farbe így ungarischul ferkvó volna, igenstak ahogy a bolja ősungarisch hang.


Fornani, forna, fora: a német Sporn és Spur hangok az indogermán sper stumától erednek, ezeknek az ungarisch átrakásja fornani, mit dem Fusse stossen, de a for stumától felfogja az ember, hogy ilyenkor a szláv por fereg, forog, foran, ahogy a forna a Sporn, fora a Spur. Úgy vélem hogy az ungarisch nyelv bírt a két hangval, ahogy a foran verbvel is, ezekkel a hangokkal így vissza van germánosítani az ungarisch nyelv. A nyom(dúreka) laguján, ana igenstak indogermán hang volna, az ősungarisch hang így a fora, hogy fers( a por laguján, de stak dohoma és málma) forog, fereg, foran, úgy a sarkantyú laguján, ana talán egy árja jevevényhang, az árja sraktí, de ez bizonylosza, ősungarisch hang volna a forna. További hang a germán spark, ennek ungarisch átrakásja foroka, rekkésje Getrampel. Továbbá a germán spurula hang azt rekkja, hogy tretend, spurend, ez átírva forula, úgy ahogy a bogula.


Porond:forond, ferend, dohona, dohonaduna, dohonda, dohomadumb.

A porond etimológiáját szlávnak mondják, az indogermán sper-per stuma sprend formájától, úgy rokonja a jevevényhang  por,pára,pereg, parázs hangoknak. Ha így a porond hang a sper-per stumától ered, úgy magyarra, vagyis germánra átírva a porond hang ferend és forond(fergeteg, forong) volna, attól, ahogy már írtuk az indogermán sper-per stuma magyaros formája a fer-für-for. A porond hangot interpretálni így úgy kell, hogy iderakjuk a szláv prh hangot, vagyis a port(for, fer), erre rakjuk az ena presenz partikelt, vagyis poron, poran,erre a poron-ra az ed kausatív-presesenz partikelt, úgy kirakód porond, ezt a szláv jevevényhang por-tól interpretálnánk is. Stakhogy ez a hang felvettaja a Gestell és Gerüst rekkést és interpretációt is, de erre vannak más hangok, ahogy emelvény és állvány, habár ez a két hang ki van váltani a már átvett rekkendmányra is, ahogy garekkendmány, éprekkendmány vagy a galagura is, de erről beszéd még rakód ide a zálognál. A por ígyhát egy szláv jevevényhang, nem fingár, nemis magyar, úgy nem germán, stakhogy így látni van, hogy nem áll az új-ónemmagyarnál izoláltan, attól, hogy itt van a pára, parázs,pereg, talán pernye hang is, de ezeket mi már előbbi lektionoknál dúrgertük, dohonsztára, izzma-ra, fernyó, forog-ra, úgy a por hangot is, két igen fontos stumától, a már kirakott doh-düh stumától(magyar) a dohomára, ahogy mel-mul-mal-mál  stumától a málmára, úgy magyarul, ősmagyarul a Staub dohoma és málma. Ide mi a porond hang kirakásjára a dohoma-t vesszük, úgy a düh-doh stumát ide. A porond hangot háromartán interpretáljuk, rakjuk ki, az egyik  aréna, a másik Sandbank, a harmadik Gerüst, stakhogy a Gerüst interpretációt dúrgertük, arra ott van az emelvény, vagy a rekkendmány, megrekkendmány, úgy marad itt nekünk vissza aréna és Sandbank, vagyis staubiges Feld és staubige Erhöhung. Az aréna attól aréna, hogy száraz, stak dohoma van ott, de ott dühöngenek a gladiátorok, a fogatok, úgy ha a düh-doh stuma együtt van, úgy az volna raktaga, hogy aréna hangot a doh stumától raknánk ki, vagyis ha a gladiátor dühöng, úgy a feldje, ahol dühönd, az dohong, vagy a porond tükörátrakásja volna dohonda, vagyis dohon a dohoma, dohomoj. A másik rekkés a Sandbank volna, ezt a hangot a dohon-tól raknánk ki, vagyis a doh az en, presenzként tesz, úgy a substantív volna a dohona(dohány is rendes volna, de dohány már az a Staub ana dohon a dohonától,a dűnétől), persze grammatikailag volna mondani dohondának is a staubige Erhöhung. A dohona már rekkja azt is, hogy duna vagyis dumb, az indogermán teue stumától, ettől van magyar hang bőven, stakhogy a dohona(indogermán dheue) és a duna vagy dumb(indogermán teue) össze is volna rakni, úgy olyan összerakott hangok rakódnak ki, ahogy dohonaduna, dohonadumb, dohomaduna, dohonadulak, ana hangok raktaga hangok a Sandbankra és a porondra is.

Onto: poronty a fruska, vagyis foronty, nem román hang.

A poronty bizonyosan a porond rokonja, mondjuk erre a hangra arányoló szláv prjántj hangtól ered, ana a porond egy másik formája, attól ered, úgyhát nem román eredetű hang, habár volna, hogy a román szláv eredetű hang. Úgyhát a poronty a por-tól ered, indogermán sper-per stumától, úgy rokonja a pörög-nek, peregnek, parázsnák és párának, de ezeket a hangot dúrgertük, úgy dúrgerjük a porontyot is, magyarosítjuk. A poronty úgy nem egyéb, ahogy Frosch, vagyis fruska, attól, hogy a német Frosch így vagy úgy, de rokonja a szláv por-nak, magyarul és germánul fer-for-für a stuma, vagyis a poronty az forog-fereg, ez rekkja azt is, hogy hüpfen, úgy magyarul a német fruska az foroska volna vagy forogszka, a poronty az foronty. A poronty, a fruska vagyis a forogszka és a forontya azt teszja, hogy hüpft, ettől Kindek vagy fruskák.


Fered, forod, ferend, forond: a fered és a forod a német spritzen és a sprint átrakásja, úgy a fröccs hang máris dúrgerni van az ősungarisch fered és forod hangokra. A fer-for hangokra rakódik itt egy indogermán ed kausatív-presenz, nazális formája ferend-forond, de előbb ezekről már regyó volt. De inkább mondjuk a hangot fered-nek és ferendnek, attól, hogy a porond a forond, úgy a ferenda naknama nem egyéb ahogy lebhaft,árva, schnell, arányolóan a ferka-nak, ana gierig is, és ez a frech.


Fors: germán hang az indogermán per-pers stumától, ez a germán formája a szláv prh vagyis a jevevényhang por-nak. A germán, ungarisch hang ígyhát a fers, ha a por szláv hang, a germán a fers.


Fereng, Sprung: a német springen átrakásja ungarischra a fer germán stumától rakódik ki, ungarisch fereng, ez volt az ősungarisch hang, attól, hogy az ugrik etimológiája bizonylosza, de bizonyosan az indogermán uegh stumától eredne, stakhogy ezt a hangot vissza kell írni végar-ra, er indogermán iteratívval. A fereng, Sprung hang onnan jen, hogyha valaki fereng, springt, úgy fers forog fel, héppel, hogyha mondjuk Vegita a Dragon Ball-tól fereng Cell-nek anta, úgy fers, dohoma van, vagyha Bardock a Bardock Specialtól fereng úgy fers van, de ezt nem kell így keverni a düh-doh stumával, habár ha Vegita dühös, úgy dohoma van. Ha itt vagyunk, úgy a forr és forrás hangokat is dúrgerni kellene, a forrást dúrgerni a germán Spring-re, annak átírásja ferengu volna.


Fereszni, frieren: a fáz hangról volt már regyó, de most ide újra írjuk, hogy a fáz hang bizonyosan az indogermán preus stumától ered, ez egy arta félést, féledést, flattern-t rekk így a fer stumától, úgy a német frieren rokonja, stak baju vele, hogy kerka hang, úgy a fáz hangot dúrgerni kellene inkább a fereszni hangra, indogermán sz akciós-sickes partikelvel. A német Frost átrakásja volna a fereszt:

  • Fereszni, frieren.

  • Fereszt, Frost.



Ferenk, ferenkel,fereka, ferenkár, sprenkeln: a német sprenkeln hang az indogermán spreg-től ered, ennek ungarisch átrakásja a ferenk és ferenkel, ezektől ered a fecske hang is, ahogy már volt róla regyó, attól, hogy ferekés van, úgy a Funke germánul spearca, ez ungarischul átírva fereka, úgy ferenkár naknama meg lebhaft, ahogy a ferenda vagy a foroska, ahogy ferka, nem ugyanúgy, ahogy a germán frekna Sommersprosse, ez átrakva ungarischra: ferekna:

  • Ferenk, ferenkel:sprenkeln.

  • Fereka: Funke, de mors halta is, morsches Holz.

  • Ferenkár:lebhaft.

  • Ferenka: a frank etnikon, rekkésje így mutig, lebhaft.

  • Ferenkna: Gefahr, germán frōkna, naknamán ferenknya mutig.

  • Ferekna: Sommersprosse.

Onto: parány: a parány hangot a fingristák töröknek mekegik, de valósan szláv eredetű hang, az etimológia bizonylosza, de az indogermán per-sper stumától ered, talán a szláv parjánya, ez a hang átírva germánra és ungarischra volna:

  • Fereknya: a ferekna hangtól rakjuk a hangot tovább, ana Sommersprosse.


A für formáról, ahogy spreizen,spriessen,Spreu-ról.

A három német hangot a für stumával írjuk át,attól, hogy ettől ered a fürt hang is, ana vagy a Spross vagy a spreizen-től ered, de a Spross hangot tegyük ungarischvá fürd. A fürd hang raktább hang a sarj laguján, ana igesntak egy árja eredetű hang, ezzel dúrgerjük az árja eredetű sarj hangot, ahogy a fürt-öt is, ana valósan talán már egy ungarizmus, attól, hogy a fürt jevevényhangval pereg. A fürd verb így nem egyéb ahogy sprossen, fürt nem egyéb ahogy spreizen, a német Spreu így füra:

  • Fürd: Spross.

  • Fürt: spreizen.

  • Füra: Spreu.


Anto.

Ennél a lektionnál ígyhát az ungarisch és germán fer-for-für stumákat raktuk tovább, úgy hogy talán az ungarizmusokat inkább dúrgerni kellene, ahogy fürt, füröd, fordul, ferde, hogy visszagermánosítjuk a nyelvet. Az ungarisch fer-for-für stumákkal tovább van rakni, ungarischra átírni a germán hangokat. Itt enteredtünk a német Frosch átírásjával anat forogszkának és foroskának írtunk át, ahogy fruska, erre írtunk a fer stumától a pelenkára egy alternatívát a ferengályt, a pereg és a porlik lagujára a fereg hangot írtuk, a pernye lagujára a fernyát. A fecske hangot etimológiáját is átvettük, hogy a sprechen-től ered vagy sprenkeln-től, de inkább dúrgerni kellene ferekkó-ra. A fukar hangot debilizmusnak mondtuk, ennek lagujára a germán ferka vagy frech hangot írtuk, ana pozitív, ha mundjuk a regyó ena bolondo dühoro Odoackerről van. A pálya jevevényhangot dúrgertük, lagujára a fordu germán hangot írtuk. Ha a pisztráng egy szláv jevevényhang, úgy lagujára van három germán hang a bolognya, berethinga és a germán ferkjó. A szín hangot dúrgertük, scheinen verbnek mondjuk, stakhogy a frazeológia fenomenológia, de a boljnál van a ferkvó is, a német Farbe. A fertő hangot a germán frat hangnak mundtuk, úgy a permet hangot dúrgertük, fürmára. A fertőz hangot is dúrgertük, lagujára a fürszköl hangot írtuk, ferejni meg sprühen. A sarok hangot egy árja eredetű jevevényhangnak mondtuk, úgy a sarkantyú ettől árja volna, de az ősungarisch hang a Sporn, ez átírtuk forna-ra a for stumától. A nyom hang nem fingár eredetű hang, de dúrgertük a hangot itt a két ősungarisch hangra, ahogy dúreka és foru. A szláv eredetű porond hangot dúrgertük forond-ferend-re, stakhogy a fered-forod nem egyéb ahogy spritzen. A szláv poronty hangot, ana nem román, hanem szláv átírtuk germánra, ungarischra, ettől ered a foronty. Az ugarni hangot az indogermán uegh stumától tettük eredni, de az ősungarisch hang a fereng, a springen. A fáz hangot egy kerka, korcs hangnak mondtuk, dúrgertük, átírtuk feresznire.A német sprenken-sprenkeln hangok ungarisch formája ferenk, ferenkel, ettől naknama a fereka, a lebhaft, ettől nazálisan ered a ferenka, a frank, úgy a germán eredetű böldár(bátor) hangnak onto bírunk egy másik hangot is, habár a debela a germán tapfer. A ferenk hangtól ered a fára, fárma rekkésű ferenkna. A fereka hang germánul Funke is, ferenka Sommersprosse. A parány egy szláv hang, ezt a hangot átírtuk a germán ferekányra. A für stumától raktuk ki a Spreu,spreizen hangokat, úgy Spreu füra, Spross fürda. A por egy szláv eredetű hang, de már írtunk rá két ősungarisch hangot, ahogy málma és dohoma, úgy a szláv por germán formája fers.



Lektion121- Az izolált hangoktól, germán léhánymányoktól továbbkirakott nyelv.

Ento

A magyar nyelv indogermán és germán nyelv, nem fingár, vagy ahogy mondják finnugor, de stak fingugribugri,ám a magyar nyelv fingatva van, attól, hogy az újónemmagyar makogás nem a magyar nyelv, hanem egy olyan, ana sohase volt. Ennél a lektionnál germán léhánymányokat rakunk tovább, úgy, hogy azok valaha a nyelv részjei voltak, ezeket rakjuk vissza.


Hangok: üst, üsna, üsla, üsja, üstar, üsik,tepsi, tepik,tepu, teper, tepertő, tepent, tepend, tepesmo, törp(dúrgerni való hang), horta és horopna, tachni, tachelni, tachkó, tachla, tachna, badar, bód-bódul, vág, vágna, vágma, fájkos, ferka.

Üst: az üst hangot nem kirakottan mondják, nem ismertnek, stakhogy az ungarisch nyelv egy indogermán és germán nyelv, úgy stak egy indogermán és germán opció van, egy etimológia. Az árja óṣati verbről volt már beszéd egy fingár hangnál, stakhogy ennek germán formájától ered az üst hang, egy ősungarisch üs stumától, indogermán eus-tól, rekkésje brennen, ahogy például a germán üsel-től, latin ustus-tól. Habár a hang ott van az árjánál és latinnál is, de hogy az ungarisch nyelv germán, úgy az üst hangot és az üsik verbet germánnak mondanám. Az üs stumától kirakott egyéb hangok:

  • Üsna: heiss, warm.

  • Üsla: glühende Asche.

  • Üsja: Feuer.

  • Üstar: gierig.

  • Üsik: brennen.


Tepsi: a tepsi hangot az ütődött fingótürkisták töröknek és kínainak is mekegik, stakhogy valósan úgy rakódik ez a hang, ahogy az üst, hogy egy brennen-es indogermán stumától ered éshogy az ungarisch nyelv germán nyelv, úgy stakis germán léhánymány volna, így az indogermán tep stumától ered, a probléma, hogy a norvég teva kivételével a germán hangok d-vel enterednek, de nakta rekkentmány ide a norvég, hogy van germán t-vel enteredő hang is, úgy a tepsi germán is volna, attól is, hogy az ungarisch nyelv indogermán, vagyis valaha bírnija kellett tep indogermán stumát, attól a tepsi ered. A tep indogermán stumáról volt már regyó a tűz hangnál is, anat egy neoillogizmusnak rekktünk, de volna, hogy az ír tez a hang. A tepsi így az indogermán tepsi, ősungarisch hang, ahogy az üst, szláv hang nem volna, a szláv nem bír tepsi indogermán hangot, úgy stak germán volna, hogy az ungarisch germán. A tep-től, ha a tepsiről szakajtjuk a si hangot, tovább kirakott hangok:

  • Tepik: brennen és riechen.

  • Tepu: Hitze.

  • Tepor: latinul Wärme, ettől a germán Geruch.

  • Tepertő: bizonyosan ettől a tep-től ered a tepertő hang is, bizonyosan a tepu-tól van, hogy teperedik, vagyis a Hitze, a tepu erejtja a teperedést.

  • Tepent: nt kausatívval brennen lassen.

  • Tepend: subastanítv, olyan, ahogy a fájand, ártánd, fárand.

  • Tepesmo: Hitze.


Onto, a törp: a törp hangot is ide kell tenni, a probléma vele, hogy új neologizmus, stakhogy a törp hang is rekkja azt, hogy valaha volt tepik és tepu, teper hangunk is, attól, hogy a törp a teper-től ered, egy neologizmus, attól, ahogy tepu-tól, a teper-től teperedik, tepertő-vé vál a tenkő, ha aszik. A törp hang nem ősi hang, de rekkja, hogy rakták az ősungarok a tep stumát, de neoligizmus, idiotizmus, úgy dúrgerni kell. Az ősungarisch hang, hogy germán nyelv az ungarisch, bizonyosan a twerg volt, ez a Zwerg, annak az etimológiája bizonylosza, talán a trügen-től ered, ana hangot ma már nem bír az ungarisch nyelv. Alternatíva volna ide a német Schrat az indogermán sker stumától, ettől az ungarisch hor stuma, úgy Schrat volna horta vagy a horoptól is volna, hogy horopna, ahogy horpadás.


Tag indogermán stuma: az ungarisch nyelv is bírja az angol take(tacs) hangot, és ez fontos, attól, hogy az érint egy neologizmus, stakhogy indogermán er és ár stuma van stak, úgy az érint hang dúrgerni van a tacsni verbre. Az ungarisch tacs hang az angol tacs hang, de írva inkább tach, ez a hang, ahogy a tapint(germán hang) írja felül az új-ónemmagyart. A tacsni verbtől ered a tacskó is, germán kó-val, ahogy viskó(íjszkó, észkó), stakhogy ezt latinnak mondják, a német Dachs rokonjának, de stak németizmus az etimológia, attól, hogy a német Dachshund Dackel is, úgy az arányolás már németizmus, de bizonyosan dolga nem van itt az ungarisch nyelvnek ezzel a composítioval. A tach hangtól ered a német tätscheln hang is, a tachol(tacsol), stakhogy látni van, hogy a német hang ts-vel van írva, úgy a hang, habár a germán thakolōn, talán angol vagy ungarisch eredetű. Ígyhát az indogermán tag-tól kirakott hangok:

  • Tachni(tacs): tapint, az érint dúrgerta hang laguján.

  • Tachkó:nem latin eredetű hang, hanem ungarisch, a latin etimológia németizmus.

  • Tachol: tätscheln, a németnél angol vagy ungarisch eredetű hang.

  • Tachla: a tacsli hang németesül hangul, de bizonylosza az etimológiája, talán ősungarisch is volna.

  • Tachna: Berührung.

Indogermán bata stuma:habár a bata indogermán stumát nem bírja a germán nyelv, de úgy vélem, hogy vagy bírtaja, hogy az árjánál is ott van, vagy a germánt ina(ba)a keltától ered. Az ungarisch badar hang egy a kelta bader hangval,Interjektion des Erstaunens, úgy vélem, hogy ettől az indogermán bata stumától ered a bód hang is, attól vélem stak, hogy az etimológia bizonylosza, egy ütéses ba indogermán stumától is eredne. Úgy az indogermán bata, de a germánnál vagy jevevényhang vagy a germán is bírt vele, stumától erednek:

  • Badar.

  • Bód, bódul.


Váz: a váz hang egy litván vagy lett jevevényhang, indogermán uág stumától ered, ana az indogermán uá stumától ered, vagyis a vá-tól, ennek rekkésje auseinander biegen. Az indogermán uág stumától ered a vágni verb, ennek balti formája vāžu, vāst Deckel auflegen, stülpen, látni van, hogy szlávos formája van a váznak, attól, hogy g-z váltás van, de persze vannak g-z váltással hangok, anak ungarisok, ahogy a méz. Ettől az indogermán stumától ered a latin vágina is, anat ungarischul is rakunk. A váz hangot így dúrgerni kell, jevevényhang, a vág stumát kell továbbrakni:

  • Vágni: indogermán uág.

  • Vágna: vagina.

  • Vágma: ez a hang rakódna ide a váz laguján.


Fukar: a fukar hang etimológiája bizonylosza, a debilek a Fugger namától teszik eredni, de a regyóarta(beszédmód) debilizmus. A probléma, hogyha ez így volna, úgy nem volna hangunk, attól, hogy a kapzsi egy jevevényhang indogermán kap-tól ered, vagyis ősi ordut nem bírunk. A germánnál két f-vel enteredő hang van, ana azt rekkja, hogy gierig-geizig, ez a feikaz(fíka) és a fraka. A germán feika hangot tettük a vélt árja eredetű gyáva lagujára, ana a pajkos germán formája, a fáj, indogermán pei stumától ered. A másik hang, a germán fraka, az indogermán per-től ered, ez a német frech is, ungarisch átrakásja ferka. Úgy vélem, hogy aki feige az geizig is, vagyis a fájkos hang, pajkos hangot nyugodtan mondjuk a fukar laguján. Stakhogy ahogy a foroszka, a Frosch, úgy a ferka hang is energikus, hogy az indogermán per stumától ered, úgy ferka volna Odoacker, ena bolondo dühoro is, de nem negatívan, hanem pozitívan.



 

 

 

 

 

 

 

 

Anto.

Hangok: üst, üsna, üsla, üsja, üstar, üsik,tepsi, tepik,tepu, teper, tepertő, tepent, tepend, tepesmo, törp(dúrgerni való hang), horta és horopna, tachni, tachelni, tachkó, tachla, tachna, badar, bód-bódul, vág, vágna, vágma, fájkos( gyáva, pajkos), ferka a fukar laguján.



Ennél a lektionnál ígyhát az üst és a tepsi hangokat vettük, ahogy látszólag izolált hangok, ezektől a továbbkirakott hangokat rekkentettük. Az üst és a tepsi hangok germánok. Ezekre a tach hangot vettük át, hogy ez is germán léhánymány, úgy dúrgertük is az érint hangot. Az tach stuma után a badar és a bód hangokat vettük át, germánnak mondtuk őket, germán léhánymányoknak.



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